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Yoelbi Quesada (Yoelbi Luis Quesada Hernández, auch Yoelvis genannt; * 4. August 1973 in Trinidad) ist ein kubanischer Dreispringer.

Der Vize-Juniorenweltmeister von 1990 wurde bei der Weltmeisterschaft 1991 Siebter und siegte bei den Panamerikanischen Spielen in Havanna. 1992 wurde er Juniorenweltmeister und bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona Sechster mit 17,18 Meter.

1993 belegte er bei der Hallenweltmeisterschaft in Toronto belegte er den fünften, bei der Weltmeisterschaft in Stuttgart den zwölften Platz.

1995 gewann er bei der Hallen-WM in Barcelona mit 17,62 Meter Silber hinter Brian Wellman von den Bermudas und verteidigte seinen Titel bei den Panamerikanischen Spielen in Mar del Plata. Bei der WM in Göteborg belegte Quesada mit windunterstützten 17,59 Meter Platz 4 und verpasste Bronze nur wegen des schlechteren zweiten Versuchs.

Seine einzige Olympische Medaille gewann Yoelbi Quesada bei den Spielen 1996 in Atlanta mit 17,44 Meter hinter Kenny Harrison mit 18,09 Meter und Jonathan Edwards mit 17,88 Meter. Er hatte vier Zentimeter Vorsprung auf Mike Conley.

Seinen größten Erfolg konnte Quesada 1997 erringen, als er bei der Weltmeisterschaft in Athen mit persönlicher Bestleistung von 17,85 Meter im zweiten Versuch vor Jonathan Edwards gewann. Kurz darauf gewann er ebenfalls Gold bei der Universiade.

Bei der Hallen-WM 1999 in Maebashi wurde er Vierter. Bei den Panamerikanischen Spielen in Winnipeg verteidigte er zum zweiten Mal seinen Titel, siegte erneut bei der Universiade, wurde dann aber nur Zehnter bei der Weltmeisterschaft in Sevilla.

Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney war Quesada wieder in der Weltspitze dabei. Mit seinem letzten Versuch von 17,37 Meter setzte sich Quesada auf Rang 3, wurde aber von seinem Landsmann Yoel García noch um einen Platz verdrängt, als sich García in seinem letzten Versuch mit 17,47 Meter Silber ersprang.

Bei der Hallen-WM 2003 in Birmingham und bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo gewann Quesada Bronze. Bei der Weltmeisterschaft in Paris/Saint-Denis wurde Quesada mit 16,84 Neunter und verpasste den Endkampf nur um zwei Zentimeter.

Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen wurde Quesada mit 16,96 Meter noch einmal Achter.

Bei einer Körpergröße von 1,81 m beträgt sein Wettkampfgewicht 71 kg.

Literatur Bearbeiten

  • Peter Matthews (Hrsg.): Athletics 2006. Cheltenham 2006, ISBN 1899807-34-9
  • Ekkehard zur Megede: The Modern Olympic Century 1896-1996 Track and Fields Athletics. Berlin 1999, publiziert über Deutsche Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation e.V.

Weblinks Bearbeiten

Yoelbi Quesada in der Datenbank der IAAF (englisch)


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