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Wolfgang Weber (* 24. Oktober 1965 ist ein deutscher Autorennfahrer.

Karriere Bearbeiten

Wolfgang Weber begann seine Rallye-Karriere 1988 als Beifahrer im Toyota Starlet. In seinem ersten Jahr als Fahrer erreichte er 1989 vier nationale Titel im Opel Ascona B. In den Jahren 1992 und 1995 war Weber Sieger der Rallye-Europameisterschaft im BMW M3 E30 Gruppe A und Ford Escort Cosworth Gruppe A.

Ab 1998 startete er beim 24-h-Rennen Nürburgring und in der VLN. Die beste Platzierung ist der Gesamtplatz Sieben auf RUF-Porsche RGT im 24h- Rennen 2007. Dazu ist er mehrfacher Klassen- und Gruppensieger auf Aston Martin V8 Vantage GT4, Honda S2000 GT und RUF-Porsche RGT.

In der RCN startete Weber ebenfalls mehrfach auf verschiedenen Fahrzeugen. Unter anderem mit der Corvette C6 SP von Kissling Motorsport konnte er 2009 und 2010 mehrere Gesamt- und Klassensiege feiern. Auf der VLN-Strecke fuhr er außerdem 2007 die schnellste Runde im Honda Civic Type R Sportpokal und 2004 den bisher ungeschlagenen Regenrekord im Castrol-Haugg-Pokal auf einem RUF-Porsche GT3-RR.

Seit 2005 fährt Wolfgang Weber für Mathol-Racing als Test- und Rennfahrer. Die dabei erlebten Höhen und Tiefen dürften nahezu einmalig sein: In der VLN-Saison 2008 und 2007 gab es eine Serie von 14 Ausfällen in Folge, davon zehn in Führung liegend. 2010 dagegen erreichte man sechs GT4-Klassensiege in Folge. Seit Juli 2010 hält er auch den Rundenrekord für GT4-Fahrzeuge auf der VLN-Streckenvariante des Nürburgring. Beim 24h-Rennen 2010 gelang ebenfalls der Klassensieg und der 27. Gesamtrang. Zeitgleich startete er noch für das "Team Schrick" in einem weiteren Aston Martin V8 Vantage.

Bei diesen in Langstreckenrennen üblichen Mehrfachstarts war schon öfter sein Organisationstalent gefragt: 2008 startete Weber den ersten Teil des RCN-Laufs in einem Honda Civic Type-R und fuhr den letzten Teil des Rennens für Steam Racing in einem Porsche 911 RSR. Beide Wagen waren erfolgreich und erreichten den dritten Platz in der Klasse beziehungsweise den zweiten Gesamtplatz. Im September 2010 kam es zu einem unfreiwilligen Marathon: Nach 90 Minuten im Aston Martin V8 Vantage GT4 von Mathol-Racing und dem Klassensieg stieg Weber zehn Minuten später in die Corvette C6 SP von Kissling Motorsport, wo ein wegfliegendes Rad schließlich einen Podiumsplatz kostete. Anschließend ging es mit dem Auto in das über 100 Kilometer entfernte Spa, wo Weber ein 6-Stunden-Rennen im Jaguar E-Type absolvierte. Nach unverschuldetem Unfall war dort nicht mehr als Platz 23 möglich.

Persönliches Bearbeiten

Wolfgang Weber lebt in Vilshofen-Albersdorf und ist Wirtschafts-Ingenieur. Er gilt aufgrund seiner Erfahrung in Theorie und Praxis als Experte für Fahrwerksabstimmungen. Von ihm stammt das Buch Fahrdynamik in Perfektion: Der Weg zum optimalen Fahrwerk-Setup und er ist ebenso Autor und Inhalt etlicher Artikel in Autozeitschriften. Seit 1996 arbeitete er ca. 5 Jahre lang für RUF als Testfahrer. Daneben arbeitet er als Fahrtrainer und bietet Fahrsicherheits- und Rennfahrerlehrgänge aller Art beispielsweise am Nürburgring an.

Für DMAX trat er in Folge 31 der Sendung DMotor mit einem Supermoto-Bike gegen ein Go-Kart an und belegte für Kabel1 in Abenteuer Auto mehrfach die Echtheit von Fahrmanövern aus Kinofilmen. Als Präzisionsfahrer arbeitete Weber auch schon für weitere Fernsehsender wie die BBC und den Kinderkanal. In mehreren Werbespots für Automobile erleichterte er ebenfalls durch seine exakte Fahrweise die Filmaufnahmen und war in anderen Werbekampagnen auch als Hauptdarsteller vor der Kamera zu sehen.

Er ist zudem Motorradtrainer im Bereich Supermoto und Motocross. Auf zwei Rädern ist er seit 2008 Rekordinhaber für den längsten durchgezogenen Drift auf einem Motorrad mit einer Länge von 1814 Metern. Ein weiteres Hobby sind Einsätze im historischen Motorsport z.B. mit einem Jaguar E-Type mit dem er bei Klassik-Rennen startet und 2008 Fünfter beim Historic Marathon 500 wurde. 2009 startete er außerdem mit einem KTM X-Bow in der GT4 Euroserie und wurde in beiden Rennen dritter in der Klasse GT4 light.

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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