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Wolfgang Hofmann (* 30. März 1941 in Köln) ist ein deutscher Judoka.

Ihm wurde am 4. Juli 2007 der 8. Dan verliehen.[1] Außerdem ist er Diplom-Sportlehrer. Früher war er Dozent an der Sporthochschule Köln. Er errang im Zeitraum 1956 bis 1970 4 Deutsche Meistertitel.[2] Seine Deutsche Meisterschaften errang er in Esslingen, Hamborn, Bochum und München.[3] Hinzu kamen weiter 11 Deutsche Meistertitel mit der Mannschaft, im Junioren- und Seniorienbereich.[4]

1965 wurde er Europameister im Mittelgewicht. 1968 und 1969 gewann der mit der deutschen Mannschaft die Mannschaftseuropameisterschaft. Hofmann wurde Gewinner der Silbermedaille im Mittelgewicht bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio. Damit war der Kölner der erste deutsche Judoka, der eine Medaille bei Olympischen Spielen gewann.[5] Im gleichen Jahr errang er auch die Vizeweltmeisterschaft ebenfalls in Tokio. Außerdem hat Wolfgang Hofmann in Japan von 1961 bis 1963 ein Sprach- und Sportstudium absolviert. Wolfgang Hofmann war Mitglied des E.S.V.-Olympia Köln e. V., bis er schließlich lange Jahre Inhaber des Kölner Judo-Traditionsvereins S.C. Bushido Köln war. Dieser Verein wurde am 1. Januar 2006 neu gegründet und in J.C. Bushido Köln Süd umbenannt.

Seine Idee rund um den Judosport entwickelte er unter anderem bei zwei Sprach- und Studienaufenthalten in Japan.[6]

Wolfgang Hofmann ist auch Autor eines Judo Lehrbuches mit dem Titel Judo – Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes.

Erfolge als aktiver Judoka

  • 1964 Vize-Olympiasieger Tokio bis 80 kg
  • 1964 Vize-Weltmeister Tokio bis 80 kg[7]
  • 1965 Deutscher Meister
  • 1965 Europameister in Madrid bis 80 kg
  • 1966 Deutscher Meister
  • 1968 Europameister in Lausanne bis 80 kg
  • 1969 Deutscher Meister München bis 80 kg
  • 1970 Deutscher Meister

Erfolge mit der Mannschaft

  • 1968 Dritter bei den Europameisterschaften mit der Nationalmannschaft in Lausanne
  • 1969 Europameister mit der Nationalmannschaft in Ostende

Ehrungen

Wolfgang Hofmann wurde 1964 vom damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke das Silberne Lorbeerblatt, die höchste sportliche Auszeichnung in Deutschland, verliehen.[8]

Literatur

  • Wolfgang Hofmann: Judo - Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes Falken Verlag, 1978, ISBN 3-8068-4013-X

Einzelnachweise

Weblinks

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