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Willi Wigold (* 10. Dezember 1909; † 28. November 1944[1]) war ein deutscher Fußballspieler.

Der Halbrechte wuchs in Gerresheim auf, wo er für den Rasensport von 1908 Gerresheim spielte. 1930 wechselte er im Alter von 21 Jahren zu Fortuna Düsseldorf. Er spielte dort in den dreißiger Jahren zusammen mit Paul Janes, Jakob Bender, Stanislaus Kobierski und Ernst Albrecht und wurde mit der Mannschaft am 11. Juni 1933 durch einen 3:1 Sieg gegen den FC Schalke 04 in Köln deutscher Fussballmeister.

Mit der deutschen Nationalmannschaft schaffte er zwar die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 1934 in Italien, wurde aber für die Weltmeisterschaft nicht nominiert. Insgesamt absolvierte er vier Länderspiele unter Reichstrainer Otto Nerz und erzielte dabei drei Treffer. Seinen ersten Einsatz hatte er am 4. Dezember 1932 beim 0:2 gegen die Niederlande. In seinem zweiten Einsatz am 22. Dezember 1933 beim 8:1 gegen Belgien schoss er seine ersten zwei Tore in der 47. und 56. Minute. Das letzte Mal spielte er für Deutschland am 11. März 1934 beim 9:1 in Luxemburg wo er auch sein letztes Tor schoss.

Wigold kam als Obergefreiter im 2. Weltkrieg am Ilmensee in Russland ums Leben.

Anmerkung Bearbeiten

  1. nach [1] fiel Wigold am 28. November 1944 am Ilmensee. Dieses Sterbedatum ist auf Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. nachgewiesen. Bei fußballdaten.de und footballdatabase.eu wird der 8. Dezember 1943 als Sterbedatum angegeben.

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