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Willi Schuh (* 12. April 1922; † November 1995) war ein deutscher Fußballspieler. Mit dem FC Schalke 04 wurde er viermal Deutscher Meister.

Zu Beginn der Fußballsaison 1939/40 wurde Willi Schuh, aus der eigenen Jugend kommend, im Alter von 17 Jahren in das Aufgebot der Männermannschaft des FC Schalke 04 aufgenommen. Er gehörte zusammen mit Herbert Burdenski und Bernhard Füller zur so genannten „dritten Generation“ des Gelsenkirchner Klubs. Schuh sollte den ausgeschiedenen Stürmer Willi Mecke ersetzen. Trotz seiner Jugend erkämpfte sich Schuh schnell einen Stammplatz im Schalker Sturm. In dieser Saison wurde er mit seiner Mannschaft Westfalenmeister und nahm an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft teil. Dort wurde Schuh vom 4. Gruppenspiel an in allen Begegnungen bis zum Endspiel eingesetzt. Beim 16:0-Kantersieg über den CSC 03 Kassel schoss er drei Tore, und Halbfinale erzielte er den 3:1-Siegtreffer gegen Waldhof Mannheim. Insgesamt erzielte Schuh während dieser Endrunde sechs Tore. Mit dem 1:0-Endspielsieg über den Dresdner SC gewann er seinen ersten Titel im Männerbereich. In dieser Begegnung war er als Linksaußenstürmer aufgeboten worden. Obwohl Schuh auch bei Meisterschaftsendrunden 1941, 1943 und 1944 zum Schalker Aufgebot gehörte, in denen er insgesamt fünfmal aufgeboten wurde, stand er nie wieder in einem Endspiel. Als Schalke 1942 seinen sechsten Titel gewann, gehörte Schuh überhaupt nicht zum Endrundenaufgebot. Willi Schuh spielte bis zum Ende der Fußballsaison 1948/49 für den FC Schalke 04 und beendete danach seine Laufbahn als Fußballspieler.

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