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Willi Neuberger (* 15. April 1946 in Klingenberg am Main) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Neuberger spielte zunächst bis zum 20. Lebensjahr bei seinem Heimatverein TuS Röllfeld. 1966 absolvierte er ein Probetraining bei Kickers Offenbach, wurde jedoch nicht verpflichtet, weil man dort keine 'unfertigen' Spieler haben wollte. Stattdessen gelangte er nach Westfalen zu Borussia Dortmund, wo er, wie auch auf seinen nachfolgenden Spielerstationen, schnell zum Publikumsliebling wurde. Zwei Jahre darauf avancierte Neuberger zum Nationalspieler, wurde jedoch nach zwei A-Länderspielen nicht mehr berufen, obwohl ihm die Kritik insbesondere für sein zweites (und letztes) Länderspiel gegen Brasilien gute Leistungen bescheinigt hatte. Statt seiner wurde der Dortmunder Vereinskollege Sigi Held auf der Linksaußenposition vorgezogen, auf der Neuberger zunächst vor allem eingesetzt wurde.

Im Lauf seiner langen Bundesligakarriere von 1966 bis 1983, in der er für Borussia Dortmund, Werder Bremen, den Wuppertaler SV und Eintracht Frankfurt spielte, wurde Neuberger auf nahezu allen Feldspielerpositionen eingesetzt. Seine Schnelligkeit und technische Ballfertigkeit befähigten ihn zu solcher Vielseitigkeit. Am effektivsten war er wohl auf der linken Außenbahn, am liebsten spielte er Libero.

Die größten Erfolge feierte Willi Neuberger mit Eintracht Frankfurt. Dort wurde er 1975 und 1981 DFB-Pokalsieger und 1980 UEFA-Pokalsieger.

Mit 520 Bundesligaspielen war Neuberger lange Jahre Rekordbundesligaspieler, ehe er von Klaus Fichtel übertroffen wurde.

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Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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