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Willi Landgraf
Personalia
Name Wilfried Landgraf
Geburtstag 29. August 1968
Geburtsort Mülheim an der RuhrDeutschland
Größe 166 cm
Position Abwehrspieler

Wilfried „Willi“ Landgraf (* 29. August 1968 in Mülheim an der Ruhr) ist ein deutscher Fußballspieler und Nachwuchstrainer.

Karriere[]

Landgraf bestritt 508 Spiele und schoss 14 Tore in der 2. Fußball-Bundesliga und hält damit den Zweitligarekord (vor Jo Montanes mit 479 Spielen). Gleichzeitig hält er auch mit neun Platzverweisen in der 2. Liga zusammen mit Rüdiger Rehm den Rekord an Hinausstellungen. 1993 nahm Landgraf mit der Bundeswehr-Nationalmannschaft an der Militär-Weltmeisterschaft in Marokko teil und belegte den dritten Rang.[1] Am 21. Oktober 2005 bestritt Landgraf als erster Spieler sein 500. Zweitligaspiel (0:1 gegen Kickers Offenbach). Sein Einsatzwille, die hohe Anzahl von Spielen und seine kämpferische Spielweise brachten ihm die Spitznamen „Willi das Kampfschwein“ und „Mister 2. Liga“ ein, denn zu einem Erstligaeinsatz hat es Landgraf nicht gebracht.

Der 1,66 m große Publikumsliebling gilt aufgrund seiner robusten Spielweise, seines Charakters, seiner Herkunft und seiner Aussprache als „typischer“ Ruhrpottkicker. Nachdem Landgraf mit Alemannia Aachen 2004 das DFB-Pokal-Finale erreichen konnte, spielte er am 16. September 2004 sein erstes Pflichtspiel im UEFA-Pokal gegen den FH Hafnarfjörður (Island). In der Saison 2005/06 stieg Landgraf mit Alemannia Aachen von der Zweiten Bundesliga in die Erste Bundesliga auf. Am 8. Oktober 2006 bestritt Willi Landgraf zusammen mit Erik Meijer sein Abschiedsspiel (8:8) an der Kultstätte Tivoli. Die Väter von Willi Landgraf und Erik Meijer riefen ihre Söhne vom Spielfeld und beendeten damit das Abschiedsspiel. Dieses endete mit einer emotionalen Verabschiedung von der Mannschaft und den Fans. Am 5. Mai 2006 unterzeichnete Landgraf einen Zweijahresvertrag bei den Amateuren des Bundesligisten FC Schalke 04. Dort wollte er dem Team aushelfen und anschließend seinen Trainerschein machen. Im Januar 2007 wurde er allerdings wieder Profi, der FC Schalke beförderte den 38-jährigen Routinier in den Profikader. In der Saison 2007/08 gehörte er allerdings nicht mehr zum Profikader. 2009 beendete er offiziell seine Karriere.

Zur Saison 2009/10 unterschrieb Landgraf zunächst einen Vertrag als Co-Trainer beim Oberligisten Alemannia Aachen II, bat jedoch kurz vor Trainingsauftakt der Aachener um Vertragsauflösung, um für Schalke arbeiten zu können. Dem entsprach die Alemannia.[2] Beim FC Schalke 04 unterschrieb Landgraf einen Dreijahresvertrag als Nachwuchstrainer und hat in der Saison 2009/10 die U-13 des Vereins trainiert.[3] Seit der Saison 2010/11 betreut er die Schalker U-15-Mannschaft.[4] Im Februar 2010 wurde Landgraf vom Trainer des Bochumer A-Kreisligisten Amacspor Dahlhausen zu einem Comeback überredet und reaktiviert.

Zitate[]

  • „Jung, ich komm aus Bottrop da wirsse getötet, wenne datt inne Muckibude machs!“ (Willi Landgraf: beim Step-Aerobic-Training auf die Frage, ob er so etwas vorher schon mal gemacht habe)
  • "Um ehrlich zu sein: Ich hatte nie ein Angebot." Willi Landgraf bei seinem 480. Zweitligaspiel auf die Frage der taz, wieso er nie in der ersten Bundesliga gespielt habe

Literatur[]

Einzelnachweise[]

  1. kicker Sportmagazin Nr. 47/23. Wo., 10./11. Juni 1993, S. 21
  2. Alemannia Aachen: Vertrag mit Willi Landgraf aufgelöst, 16. Juni 2009
  3. Fussball.de:Willi Landgraf übernimmt Schalker U13, 17. Juni 2009
  4. schalke04.de:Personelle Veränderungen im Trainerstab der Nachwuchsabteilung, 17. Mai 2010

Weblinks[]


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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