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Das Orchester der Volkspolizei unter Leitung von Willy Kaufmann spielt zum Tanz auf. (1954)

Willi Kaufmann (* 7. September 1908) war ein deutscher Komponist und Orchesterleiter.

Kaufmann war von 1941 bis 1947 in russischer Kriegsgefangenschaft. Als Leiter eines Lagerorchesters umrahmte er dort musikalisch die Gründungsversammlung des Nationalkomitees Freies Deutschland. Er wurde Mitglied der SED.

Der Oberst-Musikmeister der DDR-Volkspolizei bildete Ende 1954 in Peking einen chinesischen Heeresmusikzug aus, wofür er den Orden „Held der chinesischen Volksbefreiungsarmee“ erhielt.

Am 1. Oktober 1948 wurde in Berlin als erstes uniformiertes Blasorchester nach dem Ende des 2. Weltkrieges das Orchester der Deutschen Volkspolizei gegründet. Musikdirektor Willi Kaufmann wurde Chefdirigent, zugleich auch Musikinspizient der Deutschen Volkspolizei. Im April 1958 erfolgte die Umbenennung in Zentrales Orchester des Ministeriums des Innern der DDR. 1960 gab er die Leitung ab. Sein Nachfolger wurde Wolfgang Ahrendt und bis 1990 Helmut Sommer.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gabriele Baumgartner, Dieter Hebig (Hrsg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990. Band 1: Abendroth–Lyr. K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 380.

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