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Wilhelm Schomburgk (* 15. März 1882 in Leipzig; † 18. Dezember 1959 ebenda) war ein deutscher Jurist, Bankier und Fußballspieler. Er war Präsident des Deutschen Tennis Bundes.

Leben Bearbeiten

Schomburgk wurde als Sohn des Kaufmanns Heinrich Georg Schomburgk und seiner Frau Eugenie Heine, einer Tochter des Rechtsanwaltes Karl Heine, in Leipzig geboren. Er besuchte die Thomasschule zu Leipzig, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig und promovierte zum Dr. jur.

Im Jahr 1902 gründete er den Deutschen Tennisbund, dessen Präsident er 1920 wurde. Dieses Amt legte er 1937 wegen der Neugliederung des deutschen Sportwesens im Nationalsozialismus nieder. 1949 wurde er Ehrenpräsident.

Mit dem VfB Leipzig wurde er 1903 erster Deutscher Fußballmeister. Sein Bruder Heinrich war ebenfalls als Fußballspieler in dieser Mannschaft aktiv.

Er baute den Leipziger SC auf und stand dem Verein von 1920 bis 1937 als Präsident vor.

Schomburgk war Bankier und wurde 1919 Teilhaber des Bankhauses Meyer & Co., seines Schwiegervaters, in Leipzig. 1929 wurde er Mitglied der Vereinigung Vertraute Gesellschaft.

Von 1921 bis 1936 wirkte er zudem als Handelsrichter am Landgericht Leipzig.

Ab 1938 organisierte er die Leipziger Westend-Baugesellschaft.

Schomburgk gehörte zum Leipziger Widerstand um Walter Cramer und Carl Friedrich Goerdeler.

Von 1946 bis 1960 führte er die Privatbank Meyer & Co.

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