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W trott 1982

Trott 1982

Altig trott

Trott (rechts) zusammen mit Rudi Altig anlässlich der Deutschlandtour 2008 in Radevormwald

W trott 1976

Wilfried Trott 1976 mit Trott-Helm

Wilfried Trott (* 25. Juli 1948 in Wuppertal) ist ein ehemaliger erfolgreicher deutscher Amateur-Straßen-Radrennfahrer und zweifacher Olympiateilnehmer. Wilfried Trott wuchs mit seinem Zwillingsbruder Wolfgang und seinem drei Jahre älteren Bruder Hans-Peter in Wuppertal und Radevormwald auf. Er ist seit 1988 verheiratet und Vater einer Tochter.

Fahrerprofil Bearbeiten

Wilfried Trott ist ein spurtstarker Fahrer, der seiner Schnelligkeit viele seiner Siege verdankt. Er hat aber auch gezeigt, dass er sich am Berg und bei Rundfahrten erfolgreich durchsetzen kann. Trott ist ein typischer Vertreter der letzten Generationen westdeutscher Spitzen-Amateure.

Zwar mit Mitteln der deutschen Sporthilfe ausgestattet, aber weit von den Möglichkeiten der heutigen Teams entfernt, behaupteten sich diese Fahrer im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten auch international. Trott konnte diese Stellung durch einen 6. Platz bei den Olympischen Spielen 1972 bestätigen.

Leben und sportliche LaufbahnBearbeiten

Seinen ersten Erfolg erzielte Wilfried Trott bei seinem ersten Radrennen – einem „Ersten Schritt“ – am 13. August 1961 in Radevormwald mit dem fünften Platz.

Wilfried Trott wurde 1972, 1979 und 1980 als „Radsportler des Jahres“ ausgezeichnet. Er ist seit 1972 Träger der Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen. Er ist ausgebildeter Sportlehrer und war von 1989 – 1991 als Assistenztrainer des Bundestrainers Peter Weibel beim Bund Deutscher Radfahrer für die Kaderfahrer der Juniorenklasse zuständig.

Im Gegensatz zu einer Reihe anderer Spitzenfahrer seiner Generation wie Klaus-Peter Thaler oder Dietrich Thurau wechselte Trott nie ins Profi-Lager. Er lebt heute in Radevormwald und ist bei der Stadt Radevormwald als Verwaltungsangestellter beschäftigt.

Der Trott-Helm: Rennfahrer-Schutzhelm Jahrzehnte vor Einführung der HelmpflichtBearbeiten

Den Namen „Trott“ hat Wilfried Trott auch in ganz Radsport-Deutschland und darüber hinaus durch den Trott–Helm bekannt gemacht, der von seinem Vater Karl-Heinz entwickelt und vermarktet wurde. Dieser Helm wurde vor allem in den Jugendklassen vielfach getragen – weit vor der Einführung der Helmpflicht für Profis und Amateure.

Erfolge und Platzierungen Bearbeiten

  • Olympiateilnehmer 1972 München (6. Platz ), 1976 Montreal (19. Platz )
  • WM – Teilnehmer 1969, 1973, 1974, 1975, 1977, 1978
  • Punktbester Deutscher Straßenamateur 1975 – 1979
  • Deutscher Amateur-Straßenmeister 1975 und 1977
  • 320 Amateursiege in der Eliteklasse (Amateure) von 1967 – 1988, u.a.
  • 160 Siege in der Seniorenklasse von 1991 – 2003.
  • Deutscher Meister der Seniorenklasse 3 1999 und 2003.


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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