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== Karriere ==
 
== Karriere ==
Scholz spielte von 1963 bis 1968 für seinen Heimatverein [[Hamborn 07|Sportfreunde Hamborn 07]] in der [[Fußball-Regionalliga|Regionalliga West]]. Zur [[Fußball-Bundesliga 1968/69|Saison 1968/69]] wechselte er zu [[Alemannia Aachen]] in die [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]]. In seiner ersten Saison war er die Nummer 1 und wurde in 30 Partien eingesetzt. In diesem Jahr erreichte Aachen die Vize-Meisterschaft hinter [[Bayern München]], auch im folgenden Jahr konnte mit dem Erreichen des Halbfinales im [[DFB-Pokal]], das jedoch mit 0:4 gegen den [[1. FC Köln]] verloren wurde, ein Erfolg erzielt werden. Nachdem die Einsätze in den kommenden Jahren weniger wurden, wechselte er von der inzwischen in die Regionalliga West abgestiegene Alemannia zum Bundesligisten [[VfL Bochum]].
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Im Januar 1957 meldete sich der vom SV Alstaden gekommene Scholz bei der C-Jugend von [[Hamborn 07]] an. Bei den Sportfreunden spielte er im Seniorenbereich von 1963 bis 1968 in der [[Fußball-Regionalliga|Regionalliga West]]. Nach dem Stammtorhüter [[Horst Podlasly]] 1963 zu [[Hannover 96]] abgewandert war, hatte er sich in den ersten zwei Runden Regionalliga mit den Konkurrenten [[Friedhelm Prill]] und [[Franz-Josef Sarna]] auseinander zu setzen. Spätestens ab der Runde 1965/66 hatte er sich aber im Tor der Hamborner "Löwen" durchgesetzt. Von 1963 bis 1968 stand er in 103 Regionalligaspielen für die Sportfreunde im Tor. Zur [[Fußball-Bundesliga 1968/69|Saison 1968/69]] wechselte er zu [[Alemannia Aachen]] in die [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]]. In seiner ersten Saison setzte er sich gegen den vormaligen Stammtorhüter [[Gerhard Prokop]] durch und wurde in 30 Partien eingesetzt. In diesem Jahr erreichte Aachen die Vize-Meisterschaft hinter [[Bayern München]], auch im folgenden Jahr konnte mit dem Erreichen des Halbfinales im [[DFB-Pokal]], das jedoch mit 0:4 gegen den [[1. FC Köln]] verloren wurde, ein Erfolg erzielt werden. Nachdem die Einsätze in den kommenden Jahren weniger wurden, wechselte er von der inzwischen in die Regionalliga West abgestiegene Alemannia - von 1970 bis 1972 absolvierte er für Aachen weitere 64 Regionalligaspiele - zum Bundesligisten [[VfL Bochum]].
   
In Bochum war Scholz sechs Jahre lang die Nummer eins im Tor, ab 1978 überholte ihn jedoch [[Reinhard Mager]] und es blieb meist nur der Platz auf der Bank. In der [[2. Fußball-Bundesliga 1981/82|Saison 1981/82]] ließ er seine Karriere beim [[2. Fußball-Bundesliga|Zweitligisten]] [[Rot-Weiß Essen]] ausklingen.
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In Bochum war Scholz sechs Jahre lang die Nummer eins im Tor, ab 1978 überholte ihn jedoch [[Reinhard Mager]] und es blieb meist nur der Platz auf der Bank. In der [[2. Fußball-Bundesliga 1981/82|Saison 1981/82]] schloss er sich dem [[2. Fußball-Bundesliga|Zweitligisten]] [[Rot-Weiß Essen]] an, konnte aber wegen einer Außenmeniskusoperation nur noch 16 Spiele das RWE-Tor hüten und ließ dann im Sommer seine höherklassige Aktivenlaufbahn ausklingen.
   
Insgesamt kam Scholz in 252 Bundesligaspielen, 16 Zweitligapartien und 32 Spielen im DFB-Pokal zum Einsatz.
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Insgesamt kam Scholz in 252 Bundesligaspielen, 167 Regionalligaspielen, 16 Zweitligapartien und 32 Spielen im DFB-Pokal zum Einsatz.
   
Scholz kam zwar zu keinem Einsatz in der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|deutschen Fußballnationalmannschaft]]. Er stand jedoch als einer von fünf Torleuten im vorläufigen „40er-Kader“ für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974]] in Deutschland. Den Sprung in das aus 22 Spielern bestehende Aufgebot, welches für das Turnier gemeldet wurde, schaffte er jedoch nicht.
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Scholz kam zwar zu keinem Einsatz in der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|deutschen Fußballnationalmannschaft]]. Er stand jedoch als einer von fünf Torleuten - mit [[Josef Maier]], [[Wolfgang Kleff]], [[Norbert Nigbur]] und [[Bernd Franke]] - im vorläufigen „40er-Kader“ für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974]] in Deutschland. Den Sprung in das aus 22 Spielern bestehende Aufgebot, welches für das Turnier gemeldet wurde, schaffte er jedoch nicht.
   
Nach seiner Karriere wurde Scholz Torwarttrainer bei der [[SG Wattenscheid 09]]. Ab 1995 trainierte er zunächst die A-Jugendlichen, bis ihn Trainer [[Hans Bongartz|Hannes Bongartz]] auch zur ersten Mannschaft holte<ref>[http://www.reviersport.de/31285---wattenscheid-werner-scholz-zwischen-nostalgie-wirklichkeit.html Wattenscheid: Werner Scholz zwischen Nostalgie und Wirklichkeit - Wenn der Jumbo landet...] Artikel auf reviersport.de vom 21. Juli 2007 (abgerufen 4. Juli 2010)</ref>.
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Es folgten Jahre als Spielertrainer bei Amateurligisten wie Concordia Bochum und Vorwärts Werne, ehe "Scholli" noch mit 43 Jahren für das Oberliga-Team des VfL Bochum reaktiviert wurde. Anschließend stieg der sich zum Personalsachbearbeiter der Friedrich-Krupp-Hüttenwerke hochgearbeitete Scholz beim VfL als Jugend- und Torwarttrainer ein. Ab 1995 übte er diese Funktion bei der [[SG Wattenscheid 09]] aus. Er trainierte zunächst die A-Jugendlichen, bis ihn Trainer [[Hans Bongartz|Hannes Bongartz]] auch zur ersten Mannschaft holte<ref>[http://www.reviersport.de/31285---wattenscheid-werner-scholz-zwischen-nostalgie-wirklichkeit.html Wattenscheid: Werner Scholz zwischen Nostalgie und Wirklichkeit - Wenn der Jumbo landet...] Artikel auf reviersport.de vom 21. Juli 2007 (abgerufen 4. Juli 2010)</ref>.
   
 
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==

Version vom 4. Juli 2010, 18:41 Uhr

Werner Scholz
Personalia
Geburtstag 1. Dezember 1944
Geburtsort HambornDeutschland
Position Torwart

Werner Scholz (* 1. Dezember 1944 in Hamborn) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorwart, der insgesamt 252 Bundesligaspiele für Alemannia Aachen und den VfL Bochum absolvierte.

Karriere

Im Januar 1957 meldete sich der vom SV Alstaden gekommene Scholz bei der C-Jugend von Hamborn 07 an. Bei den Sportfreunden spielte er im Seniorenbereich von 1963 bis 1968 in der Regionalliga West. Nach dem Stammtorhüter Horst Podlasly 1963 zu Hannover 96 abgewandert war, hatte er sich in den ersten zwei Runden Regionalliga mit den Konkurrenten Friedhelm Prill und Franz-Josef Sarna auseinander zu setzen. Spätestens ab der Runde 1965/66 hatte er sich aber im Tor der Hamborner "Löwen" durchgesetzt. Von 1963 bis 1968 stand er in 103 Regionalligaspielen für die Sportfreunde im Tor. Zur Saison 1968/69 wechselte er zu Alemannia Aachen in die Bundesliga. In seiner ersten Saison setzte er sich gegen den vormaligen Stammtorhüter Gerhard Prokop durch und wurde in 30 Partien eingesetzt. In diesem Jahr erreichte Aachen die Vize-Meisterschaft hinter Bayern München, auch im folgenden Jahr konnte mit dem Erreichen des Halbfinales im DFB-Pokal, das jedoch mit 0:4 gegen den 1. FC Köln verloren wurde, ein Erfolg erzielt werden. Nachdem die Einsätze in den kommenden Jahren weniger wurden, wechselte er von der inzwischen in die Regionalliga West abgestiegene Alemannia - von 1970 bis 1972 absolvierte er für Aachen weitere 64 Regionalligaspiele - zum Bundesligisten VfL Bochum.

In Bochum war Scholz sechs Jahre lang die Nummer eins im Tor, ab 1978 überholte ihn jedoch Reinhard Mager und es blieb meist nur der Platz auf der Bank. In der Saison 1981/82 schloss er sich dem Zweitligisten Rot-Weiß Essen an, konnte aber wegen einer Außenmeniskusoperation nur noch 16 Spiele das RWE-Tor hüten und ließ dann im Sommer seine höherklassige Aktivenlaufbahn ausklingen.

Insgesamt kam Scholz in 252 Bundesligaspielen, 167 Regionalligaspielen, 16 Zweitligapartien und 32 Spielen im DFB-Pokal zum Einsatz.

Scholz kam zwar zu keinem Einsatz in der deutschen Fußballnationalmannschaft. Er stand jedoch als einer von fünf Torleuten - mit Josef Maier, Wolfgang Kleff, Norbert Nigbur und Bernd Franke - im vorläufigen „40er-Kader“ für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland. Den Sprung in das aus 22 Spielern bestehende Aufgebot, welches für das Turnier gemeldet wurde, schaffte er jedoch nicht.

Es folgten Jahre als Spielertrainer bei Amateurligisten wie Concordia Bochum und Vorwärts Werne, ehe "Scholli" noch mit 43 Jahren für das Oberliga-Team des VfL Bochum reaktiviert wurde. Anschließend stieg der sich zum Personalsachbearbeiter der Friedrich-Krupp-Hüttenwerke hochgearbeitete Scholz beim VfL als Jugend- und Torwarttrainer ein. Ab 1995 übte er diese Funktion bei der SG Wattenscheid 09 aus. Er trainierte zunächst die A-Jugendlichen, bis ihn Trainer Hannes Bongartz auch zur ersten Mannschaft holte[1].

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wattenscheid: Werner Scholz zwischen Nostalgie und Wirklichkeit - Wenn der Jumbo landet... Artikel auf reviersport.de vom 21. Juli 2007 (abgerufen 4. Juli 2010)
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