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Walter Nachtwey
Personalia
Geburtstag 18. Mai 1934
Geburtsort Deutschland
Position Abwehr

Walter Nachtwey (* 18. Mai 1934) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere Bearbeiten

Vom VfV Hildesheim kommend, spielte Nachtwey ab 1955 für TuS Bremerhaven 93 in der Oberliga Nord, der damals höchsten deutschen Spielklasse. 1959 wechselte er zum Lokalrivalen Werder Bremen, der in der gleichen Liga spielte. Gegen den Altonaer FC 93 lief er am 14. August 1960 zum ersten Mal für Werder auf. Seine einzigen Tore für Bremen erzielte er gegen Hannover 96 (13. Spieltag) und VfB Oldenburg (26. Spieltag) gleich in seiner ersten Saison. In der Endrunde um die deutsche Meisterschaft wurde nur der zweite Platz in der Gruppe erreicht und damit das Finale verpasst. Dafür konnten Nachtwey und sein Team das Finale im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 für sich entscheiden und so den Titel holen.

In der nachfolgenden Saison wurde Nachtwey viermal im Europapokal der Pokalsieger eingesetzt, Werder Bremen scheiterte jedoch im Viertelfinale an Atlético Madrid. Nach der Gründung der Bundesliga 1963 spielten die Werderaner ab der Saison 1963/64 in ebendieser. Nachtwey debütierte am 16. November 1963 beim 4:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. War er in der Oberliga noch Stammspieler, so kam er in der Bundesliga nur noch sporadisch zum Einsatz. Es folgten lediglich fünf weitere Spiele und in der Saison 1964/65 wurde er gar nicht mehr eingesetzt, so dass er kaum Anteil an der Deutschen Meisterschaft der Bremer im Jahr 1965 hatte.

Insgesamt spielte Nachtwey für Werder Bremen sechsmal in der Bundesliga, 78 Mal in der Oberliga Nord und fünf Mal im DFB-Pokal.

Nach seiner aktiven Karriere trainierte Nachtwey zu Beginn der 1970er Jahre den TuS Vahr. 1972 gelang dem Bezirksligisten unter Trainer Nachtwey der Aufstieg in die Verbandsliga Bremen, ein Jahr später sogar der Aufstieg in die Amateurliga Bremen, der höchsten Spielklasse in Bremen[1].

Erfolge Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Chronik des TuS Vahr


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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