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Es muss geklärt werden, ob Laubinger Sinto oder Roma ist --Moonwalker74 01:23, 25. Sep. 2010 (CEST)
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Walter Laubinger (* 9. November 1967 in Hamburg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballprofi.

Karriere Bearbeiten

Laubinger begann bei Wacker 04 Billstedt in Hamburg mit dem Fußballspielen. Später wechselte er zum Bramfelder SV und spielte in einer Mannschaft mit Stefan Effenberg, sowie Ralf Jester, der ebenfalls einen Profivertrag beim Hamburger SV erhielt. Dieses Juniorenteam galt als überaus erfolgreich; es erreichte sogar das Halbfinale der Deutschen B-Junioren-Meisterschaft.

Walter Laubinger wurde in sämtliche Juniorennationalteams des DFB berufen (U15–U20), war zeitweise sogar Mannschaftsführer und galt als eines der größten Talente Deutschlands. Mit 17 wechselte er in die A-Jugend zum Hamburger SV und erhielt kurz darauf einen Vertrag als Lizenzspieler. Sein damaliger Trainer Ernst Happel verpasste Laubinger den Spitznamen Zauberer.

In der Saison 1986/87 gewann er mit dem HSV den DFB-Pokal, erreichte den 2. Platz in der Bundesliga und kam zu einigen Einsätzen. Danach jedoch ging es mit Laubinger bergab, er stürzte in private Probleme und seine Leistungen ließen immer mehr nach. Er wurde fortan auch nicht in die U-21 berufen. 1988 wechselte Laubinger zur SpVgg Bayreuth in die 2. Bundesliga, konnte sich aber auch dort nicht durchsetzten. Nach der Saison 1988/89 kehrte er nicht mehr in den Berufsfußball zurück, sondern ließ sich reamateurisieren.

Laubinger gehört der Minderheit der Sinti und Roma an. Er arbeitet heute als Trainer und war zuletzt aktiv beim Farmsener TV. Seit 2006 ist Laubinger Jugendtrainer beim SC Concordia Hamburg. Gelegentlich läuft Laubinger für die Altherren des Hamburger SV auf.

Erfolge Bearbeiten

  • 1987 Deutscher Pokalsieger (Hamburger SV)
  • 1987 Deutscher Vize-Meister (Hamburger SV)

Ferner wurde Laubinger mit dem U-16 Juniorenteam des DFB Europameister .

Sonstiges Bearbeiten

Laubinger spielte im Angriff, wurde aber auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt. In der Juniorennationelf, die den Europameistertitel holte und in der er Kapitän war, spielten unter anderem: Andreas Möller, Stefan Reuter, sowie Maurizio Gaudino. Sein Trainer im Nationalteam war Berti Vogts.

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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