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Bundesarchiv Bild 183-1989-0722-021, Volker Hadwich

Volker Hadwich wird DDR-Meister 1989

Volker Hadwich (* 23. September 1964 in Magdeburg) ist ein ehemaliger Leichtathlet, der bis 1990 in der DDR antrat, er wurde sowohl in der DDR als auch nach der Wende in der wiedervereinigten Bundesrepublik Deutschland Meister im Speerwurf.

Volker Hadwich belegte bei der DDR-Meisterschaft 1985 mit 80,92 Meter den dritten Platz hinter Uwe Hohn und Klaus-Jürgen Murawa. Mit dem ab 1986 verwendeten neuen Speer kam Hadwich auf Anhieb auf 81,02 Meter. 1987 belegte Hadwich mit 78,82 Meter den dritten Platz bei der Universiade. Nach Platz 6 bei der DDR-Meisterschaft 1988 gewann Volker Hadwich 1989 den DDR-Meistertitel mit 84,06 Meter. Am 6. September 1989 warf er den Speer in Macerata auf 84,84 Meter und stellte den letzten DDR-Rekord im Speerwurf auf, er übertraf die vorherige Bestweite von Silvio Warsönke um 70 Zentimeter. Die Saison 1990 verpasste Volker Hadwich wegen einer Verletzung.

Bei der ersten gesamtdeutschen Meisterschaft nach der Wende gewann mit Klaus Tafelmeier ein Werfer aus dem Westen vor Volker Hadwich und Raymond Hecht, den letzten beiden Meistern der DDR. Hadwich kam auf 81,20 Meter, wurde aber nicht für die Weltmeisterschaft in Tokio nominiert. Neben Tafelmeier und Hecht fuhr Peter Blank nach Japan und platzierte sich mit Rang 11 besser als die beiden anderen Deutschen. 1992 gewann Hadwich mit 82,26 Meter die deutsche Meisterschaft vor Stefan König. Das Deutsche NOK nominierte Volker Hadwich als einzigen deutschen Speerwerfer für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona. Mit 81,10 Meter gelang ihm in der Qualifikation die drittbeste Weite aller Werfer, eine Weite, die im Finale zum fünften Platz gereicht hätte. Stattdessen verließen Volker Hadwich bei der ersten großen Meisterschaft seiner Karriere die Nerven oder die Kräfte. Mit 75,28 Meter belegte er den zwölften Platz im Vorkampf und schied nach drei Versuchen aus.

Volker Hadwich trat für den SC Magdeburg an. Bei einer Körpergröße von 1,96 Meter betrug sein Wettkampfgewicht 103 Kilogramm.

Literatur Bearbeiten

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898-2005. 2 Bände, Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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