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<!-- 1. Mannschaft -->
 
<!-- 1. Mannschaft -->
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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
In der im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerbombten Stadt wurde bereits 1947 in der Sportgemeinschaft Halberstadt-Altstadt Sport getrieben. Mit der Einführung des Systems der [[Betriebssportgemeinschaft]]en (BSG) wurde am 26. Oktober 1949 die BSG Reichsbahn Halberstadt gegründet, deren [[Trägerbetrieb]] das Halberstädter Reichsbahnausbesserungswerk war. Mit der Gründung der zentralen [[Sportvereinigung|Sportvereinigung Lokomotive]] wurde die BSG am 6. Juni 1950 in Lokomotive Halberstadt umbenannt. Im ersten Jahr ihres Bestehens hatte die BSG 121 Mitglieder, es wurden die Sportarten Fußball, Handball, Leichtathletik, Tischtennis, Schach und Wandern angeboten. Zwischen 1971 und 1976 trat die BSG unter der Bezeichnung „Lokomotive/Vorwärts“ an. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende von 1989]] trat die BSG dem Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine e.V. bei und wandelte sich am 13. Juni 1990 in den Eisenbahnersportverein (ESV) Halberstadt e.V. um. In den Jahren 1991 und 1992 schieden die Abteilungen Handball und Tennis aus dem Verein aus und bildeten eigene Vereine. Da im ESV mit Ausnahme von Fußball und Kegeln nur 18 % der Mitglieder oder deren Angehörige Eisenbahner waren, lehnte der Verband der Eisenbahnersportvereine 1993 die weitere Zugehörigkeit des ESV Halberstadt für das folgende Jahr ab. Deshalb beschloss der Verein die Umbenennung in Verein für Breitensport (VfB) Halberstadt 1994 e.V. Später wurde die Jahreszahl im Vereinsnamen in 1949, dem Ursprungsjahr der Vorgängergemeinschaft, geändert. Unmittelbar danach schieden auch die Abteilungen Fußball, Schwimmen und Kegeln aus dem Verein aus. Die Fußballspieler gründeten unter Bezugnahme auf den früheren Fußballverein den FC Germania 1900. Am 3. September 1997 beschlossen der VfB und der FC Germania die Fusion beider Vereine zum VfB Germania Halberstadt.
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Die Wurzeln des Vereins liegen bei den 1900 gegründeten ''FC Germania Halberstadt''. In der im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerbombten Stadt wurde bereits 1947 in der Sportgemeinschaft Halberstadt-Altstadt Sport getrieben. Mit der Einführung des Systems der [[Betriebssportgemeinschaft]]en (BSG) wurde am 26. Oktober 1949 die BSG Reichsbahn Halberstadt gegründet, deren [[Trägerbetrieb]] das Halberstädter Reichsbahnausbesserungswerk war. Mit der Gründung der zentralen [[Sportvereinigung|Sportvereinigung Lokomotive]] wurde die BSG am 6. Juni 1950 in Lokomotive Halberstadt umbenannt. Im ersten Jahr ihres Bestehens hatte die BSG 121 Mitglieder, es wurden die Sportarten Fußball, Handball, Leichtathletik, Tischtennis, Schach und Wandern angeboten. Zwischen 1971 und 1976 trat die BSG unter der Bezeichnung „Lokomotive/Vorwärts“ an. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende von 1989]] trat die BSG dem Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine e.V. bei und wandelte sich am 13. Juni 1990 in den Eisenbahnersportverein (ESV) Halberstadt e.V. um. In den Jahren 1991 und 1992 schieden die Abteilungen Handball und Tennis aus dem Verein aus und bildeten eigene Vereine. Da im ESV mit Ausnahme von Fußball und Kegeln nur 18 % der Mitglieder oder deren Angehörige Eisenbahner waren, lehnte der Verband der Eisenbahnersportvereine 1993 die weitere Zugehörigkeit des ESV Halberstadt für das folgende Jahr ab. Deshalb beschloss der Verein die Umbenennung in Verein für Breitensport (VfB) Halberstadt 1994 e.V. Später wurde die Jahreszahl im Vereinsnamen in 1949, dem Ursprungsjahr der Vorgängergemeinschaft, geändert. Unmittelbar danach schieden auch die Abteilungen Fußball, Schwimmen und Kegeln aus dem Verein aus. Die Fußballspieler gründeten unter Bezugnahme auf den früheren Fußballverein den FC Germania 1900. Am 3. September 1997 beschlossen der VfB und der FC Germania die Fusion beider Vereine zum VfB Germania Halberstadt.
   
 
Der namentliche Werdegang im Überblick:
 
Der namentliche Werdegang im Überblick:
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* 1900: FC Germania Halberstadt
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* 1947: SG Halberstadt-Altstadt
 
* 1949: BSG Reichsbahn Halberstadt
 
* 1949: BSG Reichsbahn Halberstadt
 
* 1950: BSG Lokomotive Halberstadt
 
* 1950: BSG Lokomotive Halberstadt
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== Fußball ==
 
== Fußball ==
Die Fußballspieler der SG Halberstadt-Altstadt standen 1948 im Viertelfinale der Sachsen-Anhalt-Meisterschaft, unterlagen dort aber der SG Bernburg-Süd mit 2:3. Im September 1954 schloss sich die Sektion Fußball der BSG Empor Halberstadt der BSG Lok an, deren unterklassige Fußballmannschaft den Platz der BSG Empor in der zu dieser Zeit drittklassigen [[Bezirksliga (DDR-Fußball)|Bezirksliga Magdeburg]] übernahm. Nach der Saison 1956 (Kalenderjahrsaison) stieg die BSG in die neue drittklassige [[II. DDR-Liga]] auf, und 1962 qualifizierte sich die BSG Lok für die zweitklassige [[DDR-Liga|I. DDR-Liga]]. Nach dem sofortigen Abstieg nahm die Mannschaft den Wiederaufstieg in Angriff, scheiterte jedoch in der Aufstiegsrunde. Erst 1966 wurde die BSG wieder zweitklassig, stieg aber erneut sofort wieder ab. Bis 1980 konnten sich die Halberstädter noch dreimal für die DDR-Liga qualifizieren, darunter von 1971 bis 1975 für vier Spielzeiten; danach verblieb die Mannschaft bis zum Ende des DDR-Fußballbetriebes in der drittklassigen Bezirksliga. Nach Einführung des [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]]-Spielbetriebs wurde der ESV 1990 in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt eingegliedert. Nach zwei Spielzeiten musste der Gang in die Landesliga abgetreten werden, 2000 gelang die Rückkehr in die Verbandsliga und 2003 der Aufstieg in die mittlerweile nur noch fünftklassige [[Fußball-Oberliga Nordost|Oberliga Nordost]], nachdem der DFB zur Saison 2008/09 die [[3. Fußball-Liga|3. Liga]] eingeführt hat. 2011 wurde Germania mit deutlichem Vorsprung Meister der Südstaffel und stieg damit in die [[Fußball-Regionalliga|Regionalliga]] auf. Nach der Saison 2015/16 stieg der VfB als Tabellen-17. wieder in die Oberliga Nordost ab. Die folgende Saison beendete Halberstadt auf dem zweiten Platz der Oberliga Nordost, Staffel Süd, womit die Germania an den Aufstiegsspielen gegen den [[FSV Optik Rathenow]] teilnehmen durfte. Halberstadt schaffte nach Unentschieden in Rathenow im heimischen Stadion mit einem 3:1-Sieg den direkten Wiederaufstieg. In der Saison 2017/18 tritt der Club erstmals im [[DFB-Pokal 2017/18|DFB-Pokal]] an, einer der größten sportlichen Erfolge der Vereinsgeschichte. Dort schied man in der ersten Spielrunde mit einer 1:2-Niederlage gegen den Bundesligisten [[SC Freiburg]] aus.<ref>[http://www.kicker.de/news/fussball/dfbpokal/spielrunde/dfb-pokal/2017-18/1/3815551/spielanalyse_germania-halberstadt-5319_sc-freiburg-7.html Petersen ärgert den Vater: Freiburg zieht sicher weiter], Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 14. August 2017.</ref> Stürmer Kay Michel gelang dabei in der 87. Minute der erste Treffer für Halberstadt in diesem Wettbewerb.
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[[Datei:FC Germania Halberstadt.png|thumb|150px|Logo des ''FC Germania 1900 Halberstadt''.]]
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Der ''FC Germania Halberstadt'' spielte ab 1909 in der [[Gauliga Harz]], eine von damals zahlreichen ersten Spielklassen des [[Verband Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine|Verbandes Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine]]. Diese Liga dominierte der Verein seit 1913, insgesamt konnte er sich 15 Mal den Gaumeistertitel und die dadurch bedingte Qualifikation zur [[Liste der mitteldeutschen Fußballmeister 1902–1933|mitteldeutschen Fußballmeisterschaft]] sichern. Für die 1933 eingeführte [[Gauliga Mitte]] konnte sich der Verein jedoch nicht qualifizieren und spielte fortan unterklassig.
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Die Fußballspieler der ''SG Halberstadt-Altstadt'' standen 1948 im Viertelfinale der [[Fußball-Landesklasse Sachsen-Anhalt 1948–1952#1947/48: Qualifikation zur Ostzonenmeisterschaft|Sachsen-Anhalt-Meisterschaft]], unterlagen dort aber der SG Bernburg-Süd mit 2:3. Im September 1954 schloss sich die Sektion Fußball der BSG Empor Halberstadt der BSG Lok an, deren unterklassige Fußballmannschaft den Platz der BSG Empor in der zu dieser Zeit drittklassigen [[Bezirksliga (DDR-Fußball)|Bezirksliga Magdeburg]] übernahm. Nach der Saison 1956 (Kalenderjahrsaison) stieg die BSG in die neue drittklassige [[II. DDR-Liga]] auf, und 1962 qualifizierte sich die BSG Lok für die zweitklassige [[DDR-Liga|I. DDR-Liga]]. Nach dem sofortigen Abstieg nahm die Mannschaft den Wiederaufstieg in Angriff, scheiterte jedoch in der Aufstiegsrunde. Erst 1966 wurde die BSG wieder zweitklassig, stieg aber erneut sofort wieder ab. Bis 1980 konnten sich die Halberstädter noch dreimal für die DDR-Liga qualifizieren, darunter von 1971 bis 1975 für vier Spielzeiten; danach verblieb die Mannschaft bis zum Ende des DDR-Fußballbetriebes in der drittklassigen Bezirksliga. Nach Einführung des [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]]-Spielbetriebs wurde der ESV 1990 in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt eingegliedert. Nach zwei Spielzeiten musste der Gang in die Landesliga abgetreten werden, 2000 gelang die Rückkehr in die Verbandsliga und 2003 der Aufstieg in die mittlerweile nur noch fünftklassige [[Fußball-Oberliga Nordost|Oberliga Nordost]], nachdem der DFB zur Saison 2008/09 die [[3. Fußball-Liga|3. Liga]] eingeführt hat. 2011 wurde Germania mit deutlichem Vorsprung Meister der Südstaffel und stieg damit in die [[Fußball-Regionalliga|Regionalliga]] auf. Nach der Saison 2015/16 stieg der VfB als Tabellen-17. wieder in die Oberliga Nordost ab. Die folgende Saison beendete Halberstadt auf dem zweiten Platz der Oberliga Nordost, Staffel Süd, womit die Germania an den Aufstiegsspielen gegen den [[FSV Optik Rathenow]] teilnehmen durfte. Halberstadt schaffte nach Unentschieden in Rathenow im heimischen Stadion mit einem 3:1-Sieg den direkten Wiederaufstieg. In der Saison 2017/18 tritt der Club erstmals im [[DFB-Pokal 2017/18|DFB-Pokal]] an, einer der größten sportlichen Erfolge der Vereinsgeschichte. Dort schied man in der ersten Spielrunde mit einer 1:2-Niederlage gegen den Bundesligisten [[SC Freiburg]] aus.<ref>[http://www.kicker.de/news/fussball/dfbpokal/spielrunde/dfb-pokal/2017-18/1/3815551/spielanalyse_germania-halberstadt-5319_sc-freiburg-7.html Petersen ärgert den Vater: Freiburg zieht sicher weiter], Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 14. August 2017.</ref> Stürmer Kay Michel gelang dabei in der 87. Minute der erste Treffer für Halberstadt in diesem Wettbewerb.
   
 
'''Die Ligen im Überblick:'''
 
'''Die Ligen im Überblick:'''
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== Personen ==
 
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Halberstadt war für mehrere Fußballspieler Sprungbrett zu einer erfolgreichen Karriere in der DDR-Oberliga, der DFL-Bundesliga oder in diversen Auswahlmannschaften:
 
Halberstadt war für mehrere Fußballspieler Sprungbrett zu einer erfolgreichen Karriere in der DDR-Oberliga, der DFL-Bundesliga oder in diversen Auswahlmannschaften:
* Manfred Eitz (* 1943), ging 1968 zu Stahl Riesa, 57 Oberligaspiele
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* [[Manfred Eitz]] (* 1943), ging 1968 zu Stahl Riesa, 57 Oberligaspiele
* Ingolf Ruhloff (* 1943), ab 1964 beim 1. FC Magdeburg, 21 Oberligaspiele
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* [[Ingolf Ruhloff]] (* 1943), ab 1964 beim 1. FC Magdeburg, 21 Oberligaspiele
 
* [[Ulrich Schulze (Fußballspieler)|Ulrich Schulze]] (* 1947), ging 1964 zum 1. FC Lok Leipzig, später zum 1. FC Magdeburg, 152 Oberligaspiele, Europapokalsieger, 1 A-Länderspiel
 
* [[Ulrich Schulze (Fußballspieler)|Ulrich Schulze]] (* 1947), ging 1964 zum 1. FC Lok Leipzig, später zum 1. FC Magdeburg, 152 Oberligaspiele, Europapokalsieger, 1 A-Länderspiel
 
* [[Jürgen Sparwasser]] (* 1948), ging 1965 zum 1. FC Magdeburg, 271 Oberligaspiele, Europapokalsieger, 53 A-Länderspiele, Olympia-Bronze 1972
 
* [[Jürgen Sparwasser]] (* 1948), ging 1965 zum 1. FC Magdeburg, 271 Oberligaspiele, Europapokalsieger, 53 A-Länderspiele, Olympia-Bronze 1972
 
* [[Lutz Lindemann]] (* 1949), ab 1971 bei Rot-Weiß Erfurt, später Carl Zeiss Jena, 205 Oberligaspiele, 21 A-Länderspiele
 
* [[Lutz Lindemann]] (* 1949), ab 1971 bei Rot-Weiß Erfurt, später Carl Zeiss Jena, 205 Oberligaspiele, 21 A-Länderspiele
 
* [[Detlef Raugust]] (* 1954), ging 1972 zum 1. FC Magdeburg, 226 Oberligaspiele, 3 A-Länderspiele
 
* [[Detlef Raugust]] (* 1954), ging 1972 zum 1. FC Magdeburg, 226 Oberligaspiele, 3 A-Länderspiele
* Frank Lindemann (* 1961), ab 1980 bei Vorwärts Frankfurt, später Energie Cottbus und Stahl Eisenhüttenstadt, 48 Oberligaspiele
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* [[Frank Lindemann]] (* 1961), ab 1980 bei Vorwärts Frankfurt, später Energie Cottbus und Stahl Eisenhüttenstadt, 48 Oberligaspiele
 
* [[Frank Lieberam]] (* 1962), kam 1981 vom 1. FC Magdeburg, ging anschließend zurück nach Magdeburg, dann zu Stahl Riesa und Dynamo Dresden, 158 Oberligaspiele, 5 Bundesligaspiele, 1 A-Länderspiel
 
* [[Frank Lieberam]] (* 1962), kam 1981 vom 1. FC Magdeburg, ging anschließend zurück nach Magdeburg, dann zu Stahl Riesa und Dynamo Dresden, 158 Oberligaspiele, 5 Bundesligaspiele, 1 A-Länderspiel
 
* [[Jens Ramme]] (* 1963), ab 1985 bei Dynamo Dresden, später Fortschritt Bischofswerda, 17 Oberligaspiele
 
* [[Jens Ramme]] (* 1963), ab 1985 bei Dynamo Dresden, später Fortschritt Bischofswerda, 17 Oberligaspiele
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* 1980–1982: Heinz Karbach
 
* 1980–1982: Heinz Karbach
 
* 1982–1985: Wolfgang Mohnhaupt
 
* 1982–1985: Wolfgang Mohnhaupt
* 1985–1986: Wolfgang Juhrsch
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* 1985–1986: [[Wolfgang Juhrsch]]
* 1986–1989: Werner Friese
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* 1986–1989: [[Werner Friese]]
 
* 1989–1990: Klaus Huch und Heinz Weile
 
* 1989–1990: Klaus Huch und Heinz Weile
 
* 1990–1991: Heinz Weile und Peter Reim
 
* 1990–1991: Heinz Weile und Peter Reim
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* 1995–1997: Herbert Reulecke
 
* 1995–1997: Herbert Reulecke
 
* 1997–1998: Thomas Schmeißer und Frank Nothnagel
 
* 1997–1998: Thomas Schmeißer und Frank Nothnagel
* 1998–1999: Frank Lindemann
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* 1998–1999: [[Frank Lindemann]]
 
* 1999–2004: [[Frank Lieberam]]
 
* 1999–2004: [[Frank Lieberam]]
 
* 2004–2007: [[Thomas Pfannkuch]]
 
* 2004–2007: [[Thomas Pfannkuch]]
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== Stadion ==
 
== Stadion ==
[[Datei:Friedensstadion Halberstadt.jpg|mini|Friedensstadion Halberstadt, Spielort des Regionalligisten VfB Germania Halberstadt]]
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[[Datei:Friedensstadion Halberstadt.jpg|miniatur|Friedensstadion Halberstadt, Spielort des Regionalligisten VfB Germania Halberstadt]]
 
Die Spielstätte des VfB Germania Halberstadt ist das [[Friedensstadion]] im Süden der Stadt. Das Stadion hat eine Kapazität von 5.000 Plätzen. Um den Hauptplatz führt eine moderne Tartanbahn, u. a. mit einer Weitsprunganlage und Möglichkeiten für Hochsprung, Speerwurf etc. Weite Teile des Spielfeldes sind von einem begrünten Erdwall umrundet. Auf der Gegengeraden gibt es kleine Stehplatztribünen. Dort wurde im Sommer 2006 ein eingezäunter Gästebereich errichtet. Hinter dem Hauptplatz befinden sich noch drei weitere Fußballplätze.
 
Die Spielstätte des VfB Germania Halberstadt ist das [[Friedensstadion]] im Süden der Stadt. Das Stadion hat eine Kapazität von 5.000 Plätzen. Um den Hauptplatz führt eine moderne Tartanbahn, u. a. mit einer Weitsprunganlage und Möglichkeiten für Hochsprung, Speerwurf etc. Weite Teile des Spielfeldes sind von einem begrünten Erdwall umrundet. Auf der Gegengeraden gibt es kleine Stehplatztribünen. Dort wurde im Sommer 2006 ein eingezäunter Gästebereich errichtet. Hinter dem Hauptplatz befinden sich noch drei weitere Fußballplätze.
   
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[[Kategorie:Sportverein (Landkreis Harz)]]
 
[[Kategorie:Sportverein (Landkreis Harz)]]
 
[[Kategorie:Gegründet 1997]]
 
[[Kategorie:Gegründet 1997]]
[[Kategorie:Germania als Namensgeber|VfB Germania Halberstadt]]
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Aktuelle Version vom 14. Juli 2018, 17:48 Uhr

VfB Germania Halberstadt
Germania-Wappen
Verein
Name Verein für Breitensport Germania Halberstadt
e. V.
Sitz Halberstadt, Sachsen-Anhalt
Gründung 3. September 1997
Farben Schwarz, Rot, Weiß
Präsident Olaf Herbst
Website vfbgermaniahalberstadt.de
Fußballunternehmen
Name Germania Halberstadt GmbH
Gesellschafter e. V. (Hauptgesellschafter)
19 weitere Gesellschafter
Geschäftsführung Dominik Tronnier
Website germaniahalberstadt.de
1. Mannschaft
Trainer Andreas Petersen
Stadion Friedensstadion
Plätze 5.000
Liga Regionalliga Nordost
2017/18 7. Platz
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Heim
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Auswärts

Der Verein für Breitensport Germania Halberstadt, kurz VfB Germania Halberstadt oder einfach nur Germania Halberstadt, ist ein Verein für Breitensport in der Nordharzer Kreisstadt Halberstadt (Sachsen-Anhalt).

Die erste und zweite Herrenmannschaft sind in die Germania Halberstadt GmbH ausgegliedert, an der neben dem Verein als Hauptgesellschafter 19 weitere Gesellschafter beteiligt sind.[1]

Vereinsstruktur Bearbeiten

Die Fußballabteilung ist das Aushängeschild des Vereins, auch die Leichtathleten sind über die Landesgrenzen Sachsen-Anhalts hinaus bekannt. Insgesamt hat der mehr als tausend Mitglieder zählende Verein neun Abteilungen. Es werden außerdem Turnen, Judo, Behindertensport, Tischtennis, Volleyball, Frauensport und Cheerleading angeboten.

Geschichte Bearbeiten

Die Wurzeln des Vereins liegen bei den 1900 gegründeten FC Germania Halberstadt. In der im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerbombten Stadt wurde bereits 1947 in der Sportgemeinschaft Halberstadt-Altstadt Sport getrieben. Mit der Einführung des Systems der Betriebssportgemeinschaften (BSG) wurde am 26. Oktober 1949 die BSG Reichsbahn Halberstadt gegründet, deren Trägerbetrieb das Halberstädter Reichsbahnausbesserungswerk war. Mit der Gründung der zentralen Sportvereinigung Lokomotive wurde die BSG am 6. Juni 1950 in Lokomotive Halberstadt umbenannt. Im ersten Jahr ihres Bestehens hatte die BSG 121 Mitglieder, es wurden die Sportarten Fußball, Handball, Leichtathletik, Tischtennis, Schach und Wandern angeboten. Zwischen 1971 und 1976 trat die BSG unter der Bezeichnung „Lokomotive/Vorwärts“ an. Nach der politischen Wende von 1989 trat die BSG dem Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine e.V. bei und wandelte sich am 13. Juni 1990 in den Eisenbahnersportverein (ESV) Halberstadt e.V. um. In den Jahren 1991 und 1992 schieden die Abteilungen Handball und Tennis aus dem Verein aus und bildeten eigene Vereine. Da im ESV mit Ausnahme von Fußball und Kegeln nur 18 % der Mitglieder oder deren Angehörige Eisenbahner waren, lehnte der Verband der Eisenbahnersportvereine 1993 die weitere Zugehörigkeit des ESV Halberstadt für das folgende Jahr ab. Deshalb beschloss der Verein die Umbenennung in Verein für Breitensport (VfB) Halberstadt 1994 e.V. Später wurde die Jahreszahl im Vereinsnamen in 1949, dem Ursprungsjahr der Vorgängergemeinschaft, geändert. Unmittelbar danach schieden auch die Abteilungen Fußball, Schwimmen und Kegeln aus dem Verein aus. Die Fußballspieler gründeten unter Bezugnahme auf den früheren Fußballverein den FC Germania 1900. Am 3. September 1997 beschlossen der VfB und der FC Germania die Fusion beider Vereine zum VfB Germania Halberstadt.

Der namentliche Werdegang im Überblick:

  • 1900: FC Germania Halberstadt
  • 1947: SG Halberstadt-Altstadt
  • 1949: BSG Reichsbahn Halberstadt
  • 1950: BSG Lokomotive Halberstadt
  • 1971: BSG Lokomotive/Vorwärts Halberstadt
  • 1976: BSG Lokomotive Halberstadt
  • 1990: ESV Halberstadt
  • 1994: VfB Halberstadt 1949
  • 1994: VfB Halberstadt 1949 / FC Germania 1900 Halberstadt
  • seit 1. Oktober 1997: VfB Germania Halberstadt

Fußball Bearbeiten

FC Germania Halberstadt

Logo des FC Germania 1900 Halberstadt.

Der FC Germania Halberstadt spielte ab 1909 in der Gauliga Harz, eine von damals zahlreichen ersten Spielklassen des Verbandes Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine. Diese Liga dominierte der Verein seit 1913, insgesamt konnte er sich 15 Mal den Gaumeistertitel und die dadurch bedingte Qualifikation zur mitteldeutschen Fußballmeisterschaft sichern. Für die 1933 eingeführte Gauliga Mitte konnte sich der Verein jedoch nicht qualifizieren und spielte fortan unterklassig.

Die Fußballspieler der SG Halberstadt-Altstadt standen 1948 im Viertelfinale der Sachsen-Anhalt-Meisterschaft, unterlagen dort aber der SG Bernburg-Süd mit 2:3. Im September 1954 schloss sich die Sektion Fußball der BSG Empor Halberstadt der BSG Lok an, deren unterklassige Fußballmannschaft den Platz der BSG Empor in der zu dieser Zeit drittklassigen Bezirksliga Magdeburg übernahm. Nach der Saison 1956 (Kalenderjahrsaison) stieg die BSG in die neue drittklassige II. DDR-Liga auf, und 1962 qualifizierte sich die BSG Lok für die zweitklassige I. DDR-Liga. Nach dem sofortigen Abstieg nahm die Mannschaft den Wiederaufstieg in Angriff, scheiterte jedoch in der Aufstiegsrunde. Erst 1966 wurde die BSG wieder zweitklassig, stieg aber erneut sofort wieder ab. Bis 1980 konnten sich die Halberstädter noch dreimal für die DDR-Liga qualifizieren, darunter von 1971 bis 1975 für vier Spielzeiten; danach verblieb die Mannschaft bis zum Ende des DDR-Fußballbetriebes in der drittklassigen Bezirksliga. Nach Einführung des DFB-Spielbetriebs wurde der ESV 1990 in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt eingegliedert. Nach zwei Spielzeiten musste der Gang in die Landesliga abgetreten werden, 2000 gelang die Rückkehr in die Verbandsliga und 2003 der Aufstieg in die mittlerweile nur noch fünftklassige Oberliga Nordost, nachdem der DFB zur Saison 2008/09 die 3. Liga eingeführt hat. 2011 wurde Germania mit deutlichem Vorsprung Meister der Südstaffel und stieg damit in die Regionalliga auf. Nach der Saison 2015/16 stieg der VfB als Tabellen-17. wieder in die Oberliga Nordost ab. Die folgende Saison beendete Halberstadt auf dem zweiten Platz der Oberliga Nordost, Staffel Süd, womit die Germania an den Aufstiegsspielen gegen den FSV Optik Rathenow teilnehmen durfte. Halberstadt schaffte nach Unentschieden in Rathenow im heimischen Stadion mit einem 3:1-Sieg den direkten Wiederaufstieg. In der Saison 2017/18 tritt der Club erstmals im DFB-Pokal an, einer der größten sportlichen Erfolge der Vereinsgeschichte. Dort schied man in der ersten Spielrunde mit einer 1:2-Niederlage gegen den Bundesligisten SC Freiburg aus.[2] Stürmer Kay Michel gelang dabei in der 87. Minute der erste Treffer für Halberstadt in diesem Wettbewerb.

Die Ligen im Überblick:

  • Bezirksliga Magdeburg: 1954–1957, 1963/66, 1967/70, 1975/76, 1977/78, 1980/90
  • II. DDR-Liga: 1958–1962
  • I. DDR-Liga: 1962/63, 1966/67, 1971/75, 1976/77, 1979/80
  • Verbandsliga Sachsen-Anhalt: 1990–1992, 2000–2003
  • Landesliga Sachsen-Anhalt: 1992–2000
  • Oberliga Nordost: 2003–2011, 2016/17
  • Regionalliga: 2011–2016, seit 2017

Erste Mannschaft Bearbeiten

Kader Bearbeiten

Stand: 31. August 2017

Nr. Nation Name Geburtstag im Verein seit letzter Verein
Tor
1 DeutscherFlag of Germany Paul Büchel 1994-04-1919. April 1994 2016 FC Rot-Weiß Erfurt
32 DeutscherFlag of Germany Fabian Guderitz 1997-02-077. Februar 1997 2002 eigene Jugend
30 DeutscherFlag of Germany Christoph Klötzer 1998-03-2828. März 1998 2016 eigene Jugend
Abwehr
15 Flag of Tunisia Tunesien Adli Lachheb 22. Juni 1987 2016 BFC Dynamo
5 DeutscherFlag of Germany Philipp Blume 18. Mai 1993 2017 FSV Wacker Nordhausen
6 DeutscherFlag of Germany Florian Eggert 20. Juni 1986 2016 VfL Hohenstein-Ernstthal
24 DeutscherFlag of Germany Tino Schulze 10. September 1992 2016 Hessen Kassel
13 DeutscherFlag of Germany Kay Michel 19. Januar 1996 2016 Kickers Offenbach II
Mittelfeld
19 ItalienerFlag of Italy Luigi Campagna 11. Dezember 1989 2017 TSG Neustrelitz
20 DeutscherFlag of Germany Patrick Baudis 30. Mai 1997 2017 Budissa Bautzen
26 DeutscherFlag of Germany Benjamin Boltze 24. Juni 1986 2016 ZFC Meuselwitz
10 BrasilianerFlag of Brazil Marcelo Franceschi 17. Mai 1993 2015 FC International Leipzig
23 DeutscherFlag of Germany Pascal Eichhorst 14. August 1995 2016 FC Energie Cottbus II
14 DeutscherFlag of Germany Marcel Goslar 26. April 1996 2017 TSV Havelse
17 DeutscherFlag of Germany Dustin Messing 12. Mai 1997 2016 FC Energie Cottbus II
7 TschetscheneFlag of the Czech Republic Patrik Twardzik 10. Juni 1993 2015 FC Rot-Weiß Erfurt
21 Flag of the Republic of the Congo Republik Kongo DeutscherFlag of Germany Flodyn Baloki 24. Mai 1991 2016 BV Cloppenburg
8 DeutscherFlag of Germany Tim Oschmann 8. Juni 1994 2017 1. FC Kaiserslautern II
28 KroateFlag of Croatia DeutscherFlag of Germany Ivan Franjic 8. September 1997 2017 VFC Plauen
Sturm
9 DeutscherFlag of Germany Nico Hübner 4. Oktober 1994 2016 Lüneburger SK Hansa
11 DeutscherFlag of Germany Tom Nattermann 16. April 1993 2017 FC Energie Cottbus
18 DeutscherFlag of Germany Florian Beil 19. Januar 1989 2014 1. FC Magdeburg
34 BrasilianerFlag of Brazil Alysson Vargas 28. Dezember 1994 2016 Germania Halberstadt II

Trainer- und Funktionsteam (Auswahl) Bearbeiten

Stand: 31. August 2017

Nat. Name Funktion
Trainerstab
DeutscherFlag of Germany Andreas Petersen Cheftrainer
DeutscherFlag of Germany Enrico Gerlach Co-Trainer
DeutscherFlag of Germany Maximilian Dentz Co-Trainer
DeutscherFlag of Germany Sebastian Kische Torwarttrainer
DeutscherFlag of Germany Steffen Fricke Fitnesstrainer
Medizinische Abteilung
DeutscherFlag of Germany Sabine Wiedemann Physiotherapeut
Sportliche Leitung und weiteres
DeutscherFlag of Germany Kevin Meinhardt Sportlicher Leiter
DeutscherFlag of Germany Thomas Waldow Leiter der Nachwuchsabteilung
DeutscherFlag of Germany Uwe Grüttner Betreuer

Personen Bearbeiten

Halberstadt war für mehrere Fußballspieler Sprungbrett zu einer erfolgreichen Karriere in der DDR-Oberliga, der DFL-Bundesliga oder in diversen Auswahlmannschaften:

  • Manfred Eitz (* 1943), ging 1968 zu Stahl Riesa, 57 Oberligaspiele
  • Ingolf Ruhloff (* 1943), ab 1964 beim 1. FC Magdeburg, 21 Oberligaspiele
  • Ulrich Schulze (* 1947), ging 1964 zum 1. FC Lok Leipzig, später zum 1. FC Magdeburg, 152 Oberligaspiele, Europapokalsieger, 1 A-Länderspiel
  • Jürgen Sparwasser (* 1948), ging 1965 zum 1. FC Magdeburg, 271 Oberligaspiele, Europapokalsieger, 53 A-Länderspiele, Olympia-Bronze 1972
  • Lutz Lindemann (* 1949), ab 1971 bei Rot-Weiß Erfurt, später Carl Zeiss Jena, 205 Oberligaspiele, 21 A-Länderspiele
  • Detlef Raugust (* 1954), ging 1972 zum 1. FC Magdeburg, 226 Oberligaspiele, 3 A-Länderspiele
  • Frank Lindemann (* 1961), ab 1980 bei Vorwärts Frankfurt, später Energie Cottbus und Stahl Eisenhüttenstadt, 48 Oberligaspiele
  • Frank Lieberam (* 1962), kam 1981 vom 1. FC Magdeburg, ging anschließend zurück nach Magdeburg, dann zu Stahl Riesa und Dynamo Dresden, 158 Oberligaspiele, 5 Bundesligaspiele, 1 A-Länderspiel
  • Jens Ramme (* 1963), ab 1985 bei Dynamo Dresden, später Fortschritt Bischofswerda, 17 Oberligaspiele
  • Maik Franz (* 1981), wechselte 1999 zum 1. FC Magdeburg, 2001 zum VfL Wolfsburg, 2006 zum Karlsruher SC, 2009 zu Eintracht Frankfurt und 2011 zu Hertha BSC, 19 U-21-Länderspiele
  • Kevin Schlitte (* 1981), ging nach 18-monatiger Germania-Zeit (19 Oberliga-Tore) 2005 zum FC Carl Zeiss Jena, später SC Freiburg, Hansa Rostock, später beim Erzgebirge Aue und zur Saison 2014/15 wieder beim VfB Germania Halberstadt
  • Nils Petersen (* 1988), Jugendspieler bei Germania, ab 2005 beim FC Carl Zeiss Jena, später Energie Cottbus, FC Bayern München, Werder Bremen und aktuell SC Freiburg, Olympia-Silber 2016.

Trainer ab 1980:

Stadion Bearbeiten

Friedensstadion Halberstadt

Friedensstadion Halberstadt, Spielort des Regionalligisten VfB Germania Halberstadt

Die Spielstätte des VfB Germania Halberstadt ist das Friedensstadion im Süden der Stadt. Das Stadion hat eine Kapazität von 5.000 Plätzen. Um den Hauptplatz führt eine moderne Tartanbahn, u. a. mit einer Weitsprunganlage und Möglichkeiten für Hochsprung, Speerwurf etc. Weite Teile des Spielfeldes sind von einem begrünten Erdwall umrundet. Auf der Gegengeraden gibt es kleine Stehplatztribünen. Dort wurde im Sommer 2006 ein eingezäunter Gästebereich errichtet. Hinter dem Hauptplatz befinden sich noch drei weitere Fußballplätze.

Die baufällige Haupttribüne aus dem Jahr 1927 musste nach dem harten Winter 2010 abgerissen werden. 2012 wurde die neue Tribüne mit 500 überdachten Sitzplätzen feierlich eröffnet. Zudem wurde der Hauptplatz mit Flutlicht für Freitagabendspiele und einem Nebenplatz mit Kunstrasen ausgestattet.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Siehe die Germania Halberstadt GmbH auf firmenwissen.de, abgerufen am 11. Juni 2017.
  2. Petersen ärgert den Vater: Freiburg zieht sicher weiter, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 14. August 2017.


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