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VBL Logo

Logo des Vereins VBL

Der Verein zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste (VBL) wurde 1968 im Restaurant Löwen Unteralbis, Gemeinde Langnau ZH, gegründet.[1] Seither treffen sich die Mitglieder, aber auch Freunde und Fans regelmässig zu Metzgeten und geniessen die schweinischen Herrlichkeiten im geselligen Rahmen. Die Zahl der Mitglieder stieg bis 2018 auf über 100.

Oft bestehen die Anlässe des VBL aus einem kulturellen Teil und dem natürlich wichtigeren kulinarischen Erlebnis. Die Erzeugnisse der Sau sowie das Umfeld werden jeweils von den anwesenden Mitgliedern nach diversen Kriterien bewertet. [2]Am Ende des Vereinsjahres entscheidet dann die Generalversammlung unter Berücksichtigung dieser Bewertungen über die Verleihung von Vereinspreisen und Ehrenurkunden an Personen oder Institutionen, die sich um das Metzgetewesen verdient gemacht haben.[3][4]

Tafelmajor[]

Die Auswahl der zu besuchenden Anlässe und Lokale trifft der Tafelmajor, neben dem Präsidenten die wichtigste Person im Verein. Die Amtsdauer des Ersteren beträgt meist ein bis maximal zwei Jahre. Dadurch kommen immer wieder andere Regionen der Schweiz zum Zug. Gelegentlich produzieren die Mitglieder des VBL auch selbst Blutwürste, mit Vorliebe an einem warmen Sommertag bei einer idyllischen Waldhütte. Diese «Sommermetzgeten» enden mit dem genüsslichen Verzehr der Eigenprodukte.[5][6]

VBL International[]

Der Vorsitzende VBL International kümmert sich um die Beziehungen des primär regional vernetzten Vereins mit dem Rest der Welt. Dazu gehört der Kontakt mit korrespondierenden Mitgliedern im Ausland und die Organisation von Veranstaltungen ausserhalb der Schweiz.[7]

VBL Akademie[]

Die VBL-Akademie erforscht und dokumentiert die theoretischen und wissenschaftlichen Aspekte des Metzgetewesens. Sie bietet entsprechend den Bedürfnissen der Vereinsmitglieder Kurse und Studien an.[8]

Zweck des Vereins[]

Urkunde VBL

Gründungsurkunde des VBL

Der Verein fördert die Darstellung des Vereinszweckes in der Kunst. Die Kunstkommission erarbeitet zuhanden der GV Anträge betreffend die Prämierung von Werken, welche die Erschliessung des VBL-Gedankengutes erleichtern sowie für den Erwerb entsprechender Werke.[9]

Der VBL hat einen eigenen jährlichen Feiertag eingeführt, den «Tag des Blutes». Gemäss den Statuten «erlässt der Vorstand jeweils rechtzeitig im Einklang mit dem sittlichen Empfinden der Mitglieder stehende Richtlinien für die gediegene Durchführung dieses Gedenktages».[10]

Die heutige Bewegung für die gesamte kulinarische Verwertung der Säue (Nose to Tail) nach dem Vorbild unserer Vorfahren ist für den VBL Teil der Statuten.[11]

In der Verfassung des VBL, welche gemäss Beschluss der Vereinsgründer nicht geändert werden darf, sind wichtige Grundsätze des Vereins festgelegt, u. a. dass er nach 99 Jahren, d. h. am 8. November 2067 aufgelöst werden muss.[12]

Weblinks[]

Einzelnachweise[]

  1. Anzeiger Bezirk Affoltern: Wenn im Kloster das Schwein Thema wird. Abgerufen am 8. September 2021.
  2. Schweiz aktuell – VBL. Abgerufen am 8. September 2021.
  3. Metzgete – Alles is(s)t Wurst. Abgerufen am 8. September 2021.
  4. Urs Amacher: Metzgete in Niederbuchsiten - Die Munderotik der Blutwurst: «Was auf der Zunge kribbelt und guttut». Abgerufen am 8. September 2021.
  5. Die VBL Sommermetzgete. Abgerufen am 8. September 2021.
  6. Karussell – Blut und Leberwürste. Abgerufen am 8. September 2021.
  7. Besuch vom VBL aus der Schweiz – Bratwurstmuseum in Mühlhausen. Abgerufen am 8. September 2021.
  8. Diplomarbeit E.A. Rubli (Balz), Die etwas anderen Texte und Bilder. Abgerufen am 8. September 2021.
  9. Peter Weingartner: Kunst und Kitsch rund um das Schwein und sein Dasein. Abgerufen am 8. September 2021.
  10. Andreas Heller: Um die Wurst. NZZ, abgerufen am 8. September 2021.
  11. Verfassung und Statuten des VBL. Abgerufen am 8. September 2021.
  12. Jetzt gehts um die Wurst. In: salz-pfeffer.ch. Abgerufen am 8. September 2021.


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