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Uwe Reinders
Bundesarchiv Bild 183-1990-1201-011, Fußballtrainer Uwe Reinders
Personalia
Geburtstag 19. Januar 1955
Geburtsort EssenDeutschland
Position Stürmer


Uwe Reinders (* 19. Januar 1955 in Essen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und -trainer.

Spielerkarriere Bearbeiten

Verein Bearbeiten

Er begann in der Jugend beim TBV Frillendorf und Polizei SV Essen, bevor er 1974 zu Schwarz-Weiß Essen wechselte, wo er in zwei Spielzeiten der 2. Bundesliga Nord 8 Tore erzielte. In der Fußball-Bundesliga spielte er von 1977 bis 1985 in 206 Spielen für Werder Bremen und erzielte 67 Bundesliga-Tore, davon 16 Tore durch Elfmeter. Zudem erzielte er 4 Tore im DFB-Pokal, 2 Tore in Europäischen Vereinswettbewerben und 16 Tore in Werders einziger Zweitligasaison. Danach ging er nach Frankreich zu Girondins Bordeaux, mit denen er gleich in seiner ersten Saison französischer Pokalsieger wurde. Während der Saison 1986/87 wechselte er zu Stade Rennes, wurde jedoch nur Tabellenletzter. Nach 46 Spielen und 15 Toren in der französischen Division 1 war er als Spielertrainer noch ein Jahr für Eintracht Braunschweig in der Oberliga Nord (18 Spiele, 8 Tore) tätig.

1982 bereitete Reinders beim 1:0 Sieg von Werder Bremen gegen den FC Bayern München das sogenannte Einwurf-Tor vor, bei dem Bayern Keeper Jean-Marie Pfaff einen Einwurf von Uwe Reinders ins eigene Tor lenkte. Reinders wurde und wird zwar oft als Torschütze genannt, dennoch handelte es sich bei dem Treffer um ein Eigentor von Pfaff, denn wenn der Einwurf von Reinders direkt im Tor gelandet wäre, hätte ein Torabstoß erfolgen müssen.

Nationalmannschaft Bearbeiten

Mit der Nationalmannschaft wurde er bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in Spanien Vizeweltmeister. Insgesamt 4 Mal trug der Stürmer das Trikot mit dem Bundesadler und erzielte einen Treffer. Sein Debüt gab er kurz vor der WM, am 12. Mai 1982, gegen die norwegische Auswahl. Beim 4:2-Auswärtssieg wurde Reinders in der 62. Minute für Paul Breitner eingewechselt.[1] Bereits drei Monate später, am 2. Juni trug er gegen die Spanische Fußballnationalmannschaft das letzte Mal das DFB-Trikot.[2] In allen vier Begegnungen für Deutschland wurde Reinders entweder ein- oder ausgewechselt.

Siehe auch

Erfolge als Spieler Bearbeiten

Verein Bearbeiten

  • Vizemeister mit Werder Bremen: 1983, 1985
  • französischer Pokalsieger mit Girondins Bordeaux: 1986

Nationalmannschaft Bearbeiten

  • Vizeweltmeister: 1982

Trainerkarriere Bearbeiten

Nach seiner Karriere als Spieler ist Reinders als Trainer tätig. Zuerst bei Eintracht Braunschweig, dann bei Hansa Rostock, wo er 1990/91 letzter Meister der DDR-Oberliga und letzter FDGB-Pokal-Sieger wurde und Rostock so für die Bundesliga qualifizierte. In der folgenden Bundesligasaison wurde Reinders am 27. Spieltag beim absteigsbedrohten F.C. Hansa entlassen und trainierte im Folgenden von 1992 bis 1993 den MSV Duisburg, von 1993 bis 1994 Hertha BSC und von 1996 bis 1997 den FC Sachsen Leipzig. Von 2002 bis Anfang März 2004 war er als Trainer von Eintracht Braunschweig in der Regionalliga Nord beschäftigt. 2005 hatte er zwei kurze Engagements beim 1. FC Pforzheim und Brinkumer SV.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Norwegen - Deutschland 2:4 (1:3) auf dfb.de
  2. Deutschland - Spanien 2:1 (0:0) auf dfb.de


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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