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Uwe Eplinius (* 7. September 1958) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

LaufbahnBearbeiten

Er spielte als Jugendlicher für den FTSV Komet Blankenese, den Altonaer FC von 1893 und den SC Concordia Hamburg. In der Runde 1978/79 spielte er mit den Rot-Schwarzen vom Stadion Marienthal in der Amateur-Oberliga Nord und wurde am 8. November 1978 erstmals beim Länderspiel in Den Haag gegen die Niederlande in die Amateurnationalmannschaft berufen. Bis Rundenende kamen noch drei weitere Berufungen durch den verantwortlichen DFB-Trainer Erich Ribbeck hinzu. Der DFB war von dem Modell der "Olympia-Amateure" aus der Bundesliga abgerückt und bestückte die Amateurnationalmannschaft in erster Linie aus den Amateuroberligen. Zur Saison 1979/80 wechselte der 1,78 m große Mittelfeldspieler zur SpVgg Erkenschwick und gewann mit der Mannschaft vom Stimbergstadion vor dem 1. FC Paderborn die Meisterschaft in der Fußball-Oberliga Westfalen und stieg damit in die 2. Fußball-Bundesliga Nord auf. Mit dem letzten Spiel der Amateurnationalmannschaft - das 154. Länderspiel - am 14. November 1979 in Baunatal gegen Holland, war für ihn nach sieben Einsätzen - davon drei in seiner Zeit in Erkenschwick - dieser Abschnitt seiner fußballerischen Laufbahn beendet.

Am 6. August 1980 beim Spiel der Erkenschwicker bei Alemannia Aachen debütierte Eplinius in der 2. Bundesliga. Er absolvierte an der Seite des Routiniers Hans-Jürgen Wittkamp 38 Ligaspiele und erzielte für die Mannschaft von Trainer Klaus Quinkert ein Tor. Nach dem Abstieg der Erkenschwicker schloss er sich 1981/82 Hessen Kassel an und spielte damit weiter Fußball in der 2. Liga.

Im ersten Jahr belegte er mit den Nordhessen vom Auestadion und Trainer Rudi Kröner den achten Tabellenplatz. An der Seite der Mitspieler Gerd Grau, Heinz Traser, Hans Wulf und Klaus Zaczyk absolvierte er 30 Spiele und erzielte zwei Tore. In den nächsten drei Runden - 1982/83 bis 1984/85 - erreichte er mit Kassel jeweils den vierten Tabellenrang. Einmal (1982/83) mit Trainer Friedhelm Konietzka und die folgenden zwei Runden mit Trainer Jörg Berger. Die Platzierung in der Serie 1984/85 war für Verein, Trainer, Mannschaft und Anhänger besonders bitter. Eplinius hatte 34 Spiele absolviert und zwei Tore erzielt und stand nach dem vorletzten Spieltag (37.), nach dem 2:2 Heimremis gegen Hannover 96 vor 23.000 Zuschauer, mit 49:25 Punkten auf dem ersten Platz. Am 9. Juni 1985, der letzte Spieltag der Runde, verlor Kassel mit 0:2 Toren beim 1. FC Nürnberg und fiel punktgleich mit dem 1. FC Saarbrücken auf den dritten Rang zurück. Nürnberg und Hannover stiegen direkt in die Bundesliga auf und die Saarländer setzten sich in der Relegation gegen Arminia Bielefeld durch und erreichten damit auch die Fußball-Bundesliga.

Sein letztes Zweitligaspiel absolvierte der Ex-Hamburger am 14. Juni 1987 beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld. Sportlich nicht zu kompensierende Spielerabgänge und ein Trainer-Karussell mit abwechselnd vier Verantwortlichen - Rudi Kröner, Elmar Müller, Werner Biskup, Holger Brück - führten 1986/87 den KSV Hessen Kassel in den Abstieg.

Insgesamt kam Eplinius von 1980 bis 1987 auf 239 Spiele in der 2. Liga und erzielte dabei 12 Tore.

Nach seiner aktiven Zeit arbeitet er als Physiotherapeut, seit 2004 ist er Chef-Physiotherapeut beim Hamburger SV.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Portrait bei Hessen Kassel


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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