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[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1984-0325-018, Ulrike Bruns.jpg|thumb|25. März 84 Leipzig: DDR-Crossmeisterschaften Leichtathletik- Im 2-km-Lauf der Frauen in Bad Düben siegte die Potsdamer ASK-Sportlerin Ulrike Bruns in 6:47,8 min.]]
'''Ulrike Bruns''' (* [[17. November]] [[1953]] in [[Cottbus]]) ist eine ehemalige deutsche [[Leichtathletik|Leichtathletin]]. Sie gewann unter ihrem Geburtsnamen Klapezynski bei den [[Olympische Sommerspiele 1976|Olympischen Sommerspielen 1976]] in [[Montreal]] für die [[DDR]] die Bronzemedaille im 1500-Meter-Lauf.
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'''Ulrike Bruns''', geb. '''Klapezynski''' (* 17. November 1953 in [[Cottbus]], [[DDR]]) ist eine ehemalige deutsche [[Leichtathletik|Leichtathletin]]. Sie gewann unter ihrem Geburtsnamen bei den [[Olympische Sommerspiele 1976|Olympischen Spielen 1976]] in [[Montreal]] für die [[DDR]] die Bronzemedaille im 1500-Meter-Lauf.
   
 
== Karriere ==
 
== Karriere ==
Ulrike Bruns gelang der internationale Durchbruch 1974 bei den Europameisterschaften in [[Rom]], als sie mit 4:10,54 im 1500-m-Lauf den 6. Platz belegte. Sie wurde mehrfach DDR-Meisterin in allen Distanzen zwischen 800 und 10 000 m auf der Bahn, in der Halle und im Crosslauf.<ref>http://www.ulrikes-sportshop.de/texte/seite.php?id=71791</ref> Nach zahlreichen nationalen und internationalen Erfolgen musste sie ihre Karriere aufgrund eines Knorpelabsplitterung im Knie beenden. Sie startete für den [[SC Cottbus]] (Trainer: [[Jürgen Bruns]]) und später für den [[ASK Vorwärts Potsdam]] (Trainer: [[Bernd Dießner]]). Sie hatte bei einer Größe von 1,70&nbsp;m ein Wettkampfgewicht von 58&nbsp;kg.
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Ulrike Bruns gelang der internationale Durchbruch 1974 bei den Europameisterschaften in [[Rom]], als sie mit 4:10,54&nbsp;min im 1500-Meter-Lauf den 6. Platz belegte. Sie wurde mehrfach DDR-Meisterin in allen Distanzen zwischen 800 und 10.000 Meter auf der Bahn, in der Halle und im Crosslauf.<ref>http://www.ulrikes-sportshop.de/texte/seite.php?id=71791</ref> Nach zahlreichen nationalen und internationalen Erfolgen musste sie ihre Karriere aufgrund eines Knorpelabsplitterung im Knie beenden. Sie startete für den [[SC Cottbus]] (Trainer: Jürgen Bruns) und später für den [[ASK Vorwärts Potsdam]] (Trainer: [[Bernd Dießner]]). Sie hatte bei einer Größe von 1,70&nbsp;m ein Wettkampfgewicht von 58&nbsp;kg.
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1984 und 1986 wurde sie mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber ausgezeichnet.<ref>[[Neues Deutschland]], 1./2. September 1984, S. 4</ref><ref>Neues Deutschland, 15. Oktober 1986, S. 7</ref>
   
 
== Weitere Erfolge<ref>http://www.ulrikes-sportshop.de/texte/seite.php?id=71791</ref><ref>Michael Meyer: ''Laufen als Lebenselixier''. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 16. November 2013, S. 10.</ref> ==
 
== Weitere Erfolge<ref>http://www.ulrikes-sportshop.de/texte/seite.php?id=71791</ref><ref>Michael Meyer: ''Laufen als Lebenselixier''. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 16. November 2013, S. 10.</ref> ==
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* 1976: Erste Deutsche unter 4 Minuten im 1500-m-Lauf (3:59,9 min, [[14. Juli]] [[1979]] in [[Potsdam]])
 
* 1976: Erste Deutsche unter 4 Minuten im 1500-m-Lauf (3:59,9 min, [[14. Juli]] [[1979]] in [[Potsdam]])
* 1976: Weltrekord mit der 4x800-m-Staffel in 7:54,2&nbsp;min ([[6. August]] [[1976]] in [[Chemnitz|Karl-Marx-Stadt]])
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* 1976: Weltrekord mit der 4 × 800-m-Staffel in 7:54,2&nbsp;min ([[6. August]] [[1976]] in [[Chemnitz|Karl-Marx-Stadt]])
* 1976: Bronzemedaille im 1500-m-Lauf bei den [[Olympische Sommerspiele 1976|Olympischen Sommerspielen 1976]] in [[Montreal]]
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* 1976: Bronzemedaille im 1500-m-Lauf bei den [[Olympische Sommerspiele 1976|Olympischen Spielen 1976]] in [[Montreal]]
 
* 1978: Halleneuropameisterin im 800-m-Lauf
 
* 1978: Halleneuropameisterin im 800-m-Lauf
 
* 1978: Hallen-Weltrekord im 800-m-Lauf in 2:00,6&nbsp;min ([[26. Februar]] [[1978]] in [[Senftenberg]])
 
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Auf der ewigen deutschen Bestenlisten belegt Ulrike Bruns noch immer die dritten Plätze über 3000 m und 10 000 m. Ihre 1985 in Zürich gelaufene Bestzeit über die Meile wurde bislang von keiner Deutschen unterboten.<ref>Michael Meyer: ''Laufen als Lebenselixier''. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 16. November 2013, S. 10.</ref>
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Auf der ewigen deutschen Bestenliste belegt Ulrike Bruns noch immer die dritten Plätze über 3000 und 10.000 Meter. Ihre 1985 in Zürich gelaufene Bestzeit über die Meile wurde bislang von keiner Deutschen unterboten.<ref>Michael Meyer: ''Laufen als Lebenselixier''. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 16. November 2013, S. 10.</ref>
   
 
== Weitere Lebensdaten ==
 
== Weitere Lebensdaten ==
1979 heiratete sie ihren Trainer Jürgen Bruns und wurde Mutter einer Tochter (Katharina) und eines Sohnes (Dominik). Nach ihrer aktiven Sportlerlaufbahn 1988 wurde sie medizinisch-technische Assistentin und war dann Leutnant der [[Nationale Volksarmee|NVA]]. Nach dem Ende der DDR eröffnete sie mit ihrem Mann 1990 ein Sportgeschäft in [[Potsdam]].
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1979 heiratete sie ihren Trainer Jürgen Bruns (1942–2018) und wurde Mutter einer Tochter (Katharina) und eines Sohnes (Dominik). Nach ihrer aktiven Sportlerlaufbahn 1988 wurde sie medizinisch-technische Assistentin und war Leutnant der [[Nationale Volksarmee|NVA]]. Nach dem Ende der DDR eröffnete sie mit ihrem Mann 1990 ein Sportgeschäft in [[Potsdam]].
   
 
1991 gründete Bruns eine Frauenlaufgruppe in [[Potsdam]], die seit 1997 zum Potsdamer Laufclub gehört.<ref>Michael Meyer: ''Laufen als Lebenselixier''. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 16. November 2013, S. 10.</ref>
 
1991 gründete Bruns eine Frauenlaufgruppe in [[Potsdam]], die seit 1997 zum Potsdamer Laufclub gehört.<ref>Michael Meyer: ''Laufen als Lebenselixier''. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 16. November 2013, S. 10.</ref>
   
 
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Aktuelle Version vom 31. Januar 2018, 06:40 Uhr

Bundesarchiv Bild 183-1984-0325-018, Ulrike Bruns

25. März 84 Leipzig: DDR-Crossmeisterschaften Leichtathletik- Im 2-km-Lauf der Frauen in Bad Düben siegte die Potsdamer ASK-Sportlerin Ulrike Bruns in 6:47,8 min.

Ulrike Bruns, geb. Klapezynski (* 17. November 1953 in Cottbus, DDR) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin. Sie gewann unter ihrem Geburtsnamen bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal für die DDR die Bronzemedaille im 1500-Meter-Lauf.

Karriere Bearbeiten

Ulrike Bruns gelang der internationale Durchbruch 1974 bei den Europameisterschaften in Rom, als sie mit 4:10,54 min im 1500-Meter-Lauf den 6. Platz belegte. Sie wurde mehrfach DDR-Meisterin in allen Distanzen zwischen 800 und 10.000 Meter auf der Bahn, in der Halle und im Crosslauf.[1] Nach zahlreichen nationalen und internationalen Erfolgen musste sie ihre Karriere aufgrund eines Knorpelabsplitterung im Knie beenden. Sie startete für den SC Cottbus (Trainer: Jürgen Bruns) und später für den ASK Vorwärts Potsdam (Trainer: Bernd Dießner). Sie hatte bei einer Größe von 1,70 m ein Wettkampfgewicht von 58 kg.

1984 und 1986 wurde sie mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber ausgezeichnet.[2][3]

Weitere Erfolge[4][5] Bearbeiten

Rekorde und Bestzeiten Bearbeiten

Distanz Zeit
800 m 1:57,07 min
1000 m 2:31,95 min
1500 m 3:59,90 min
1 Meile (1609,30 m) 4:21,59 min
3000 m 8:36,04 min
10.000 m 31:19,61 min

Auf der ewigen deutschen Bestenliste belegt Ulrike Bruns noch immer die dritten Plätze über 3000 und 10.000 Meter. Ihre 1985 in Zürich gelaufene Bestzeit über die Meile wurde bislang von keiner Deutschen unterboten.[6]

Weitere Lebensdaten Bearbeiten

1979 heiratete sie ihren Trainer Jürgen Bruns (1942–2018) und wurde Mutter einer Tochter (Katharina) und eines Sohnes (Dominik). Nach ihrer aktiven Sportlerlaufbahn 1988 wurde sie medizinisch-technische Assistentin und war Leutnant der NVA. Nach dem Ende der DDR eröffnete sie mit ihrem Mann 1990 ein Sportgeschäft in Potsdam.

1991 gründete Bruns eine Frauenlaufgruppe in Potsdam, die seit 1997 zum Potsdamer Laufclub gehört.[7]

Weblinks Bearbeiten

Ulrike Bruns in der Datenbank der IAAF (englisch)

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. http://www.ulrikes-sportshop.de/texte/seite.php?id=71791
  2. Neues Deutschland, 1./2. September 1984, S. 4
  3. Neues Deutschland, 15. Oktober 1986, S. 7
  4. http://www.ulrikes-sportshop.de/texte/seite.php?id=71791
  5. Michael Meyer: Laufen als Lebenselixier. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 16. November 2013, S. 10.
  6. Michael Meyer: Laufen als Lebenselixier. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 16. November 2013, S. 10.
  7. Michael Meyer: Laufen als Lebenselixier. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 16. November 2013, S. 10.


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