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UEFA Europa League
UEFA Europa League
Abkürzung Europa League, EL
Verband UEFA
Erstaustragung 1971/72 (als UEFA-Pokal)
Mannschaften 48 (Gruppenphase)
Titelträger SpanienFlag of Spain Atlético Madrid
Rekordsieger ItalienFlag of Italy Juventus Turin
ItalienFlag of Italy Inter Mailand
EnglandFlag of England FC Liverpool (je 3)
Rekordspieler ItalienFlag of Italy Giuseppe Bergomi (96)
Rekordtorschütze SchwedenFlag of Sweden Henrik Larsson (31)
Website de.uefa.com

Die UEFA Europa League ist, nach der UEFA Champions League, der zweitwichtigste durch die UEFA durchgeführte Fußball-Europapokalwettbewerb für Vereinsmannschaften. Sie wurde 1971 unter dem Namen UEFA Cup, zu Deutsch UEFA-Pokal, als dritter Europapokalwettbewerb (EC3) begründet und erhielt den heutigen Namen nach der Saison 2008/09. Teilnahmeberechtigt sind die Vereine, die in ihrer Liga auf die Qualifizierten für die Champions League folgen, sowie die Sieger der nationalen Pokalwettbewerbe. Damit ist jeder der 53 Mitgliedsverbände der UEFA berechtigt, Mannschaften in die Europa League zu entsenden. Der Wettbewerb umfasst in seiner derzeitigen Form eine aus drei Runden bestehende Qualifikationsphase, Entscheidungsspiele sowie den Hauptwettbewerb, der aus einer Gruppenphase und fünf daran anschließenden K.-o.-Runden besteht[1]. Der Gewinner des Wettbewerbs spielt seit 2000 gegen den Sieger der UEFA Champions League um den UEFA Super Cup.

Aktueller Titelträger ist Atlético Madrid, Rekordsieger sind mit jeweils drei Titeln Inter Mailand, Juventus Turin und der FC Liverpool.

Geschichte Bearbeiten

Saison UEFA-Pokal-Sieger
1971/72 Tottenham Hotspur
1972/73 FC Liverpool
1973/74 Feyenoord Rotterdam
1974/75 Borussia Mönchengladbach
1975/76 FC Liverpool
1976/77 Juventus Turin
1977/78 PSV Eindhoven
1978/79 Borussia Mönchengladbach
1979/80 Eintracht Frankfurt
1980/81 Ipswich Town
1981/82 IFK Göteborg
1982/83 RSC Anderlecht
1983/84 Tottenham Hotspur
1984/85 Real Madrid
1985/86 Real Madrid
1986/87 IFK Göteborg
1987/88 Bayer 04 Leverkusen
1988/89 SSC Neapel
1989/90 Juventus Turin
1990/91 Inter Mailand
1991/92 Ajax Amsterdam
1992/93 Juventus Turin
1993/94 Inter Mailand
1994/95 AC Parma
1995/96 FC Bayern München
1996/97 FC Schalke 04
1997/98 Inter Mailand
1998/99 AC Parma
1999/2000 Galatasaray Istanbul
2000/01 FC Liverpool
2001/02 Feyenoord Rotterdam
2002/03 FC Porto
2003/04 FC Valencia
2004/05 ZSKA Moskau
2005/06 FC Sevilla
2006/07 FC Sevilla
2007/08 Zenit Sankt Petersburg
2008/09 Schachtar Donezk
Saison Europa-League-Sieger
2009/10 Atlético Madrid
2010/11

Als Vorläufer des UEFA-Pokals gilt der Messestädte-Pokal, in dem Teams als Vertreter von Handelsmessestädten spielten. Nachdem dieser Wettbewerb 1971 eingestellt wurde, rief die UEFA den UEFA-Pokal ins Leben. Im Unterschied zum Messestädte-Pokal konnten hier Teams aus allen Mitgliedsländern und jeglichen Orten teilnehmen. Zudem wurde die Teilnahme von der Ligaposition abhängig gemacht.

Datei:UEFA Cup (alt).svg

Erster UEFA-Pokalgewinner wurde 1972 Tottenham Hotspur. In den 1970er Jahren duellierten sich deutsche, niederländische und belgische Klubs mit den englischen um den Titelgewinn. Zwischen 1968 und 1984 durchbrach mit Juventus Turin 1977 nur einmal ein südeuropäischer Klub die Dominanz der Mannschaften aus dem Norden. Dies änderte sich ab Mitte der 1980er Jahre. Nach den beiden aufeinander folgenden Siegen von Real Madrid begann 1989 mit dem Triumph des SSC Neapel die Siegesserie der Italiener. In elf Jahren waren italienische Klubs achtmal erfolgreich. Alleine Inter Mailand holte sich in dieser Zeit dreimal den Pokal.

Datei:UEFA Cup.svg

Im Jahr 2000 sicherte sich dann mit Galatasaray Istanbul erstmals ein türkischer Klub einen Europapokaltitel. Seit 2005 haben drei Mannschaften aus der ehemaligen Sowjetunion den UEFA-Pokal gewonnen: ZSKA Moskau, Zenit Sankt Petersburg und Schachtar Donezk. Der FC Sevilla konnte in den Jahren 2006 und 2007 den UEFA-Pokal gewinnen und den Titel damit verteidigen – dies war zuvor nur Real Madrid in den Jahren 1985 und 1986 gelungen.

Seit der Entscheidung, den höherrangigen Europapokal der Pokalsieger (EC2) abzuschaffen, qualifizierten sich von der Saison 1999/2000 an die jeweiligen europäischen Pokalsieger ebenfalls für den UEFA-Pokal. Bisher gelang es aber noch keinem Pokalsieger, den UEFA-Pokal zu gewinnen.

Nach der Spielzeit 2008/2009 erfolgte die zweite große Veränderung des Wettbewerbes. Mit dem Ziel, den UEFA-Pokal aufzuwerten, und vor allem in Bezug auf Werbe- und Sponsoreneinnahmen der Champions League anzunähern, wurde der UEFA-Cup in UEFA Europa League umbenannt. Zeitgleich wurde der Wettbewerb grundlegend verändert. Näheres dazu siehe Abschnitt Spielmodus.[2]

Teilnehmende Mannschaften Bearbeiten

Teilnahmeberechtigt sind sämtliche Pokalsieger aller 53 Mitgliedsverbände der UEFA. Zusätzlich dürfen bis zu vier Mannschaften, welche in der Abschlusstabelle ihrer Liga die Plätze hinter jenen, welche zur Teilnahme an der UEFA Champions League berechtigen, belegen teilnehmen. In jedem Fall erhält der jeweils amtierende Europa League Sieger die Möglichkeit, seinen Titel zu verteidigen, sofern er nicht in der höherwertigen Champions League antritt. Darüber hinaus erhalten die drei Gewinner der Fair-Play-Wertung jeweils einen zusätzlichen Startplatz. Eine Ausnahme bildet Liechtenstein. Da das Fürstentum keinen eigenen Ligabetrieb hat (Die Liechtensteiner Vereine treten im Ligenverband der Schweiz an) tritt nur der nationale Pokalsieger für das Fürstentum an. Theoretisch wäre es denkbar, dass ein Verein durch ein erfolgreiches Abschneiden in der Schweizer Liga ein weiteres Ticket lösen könnte. Dem entgegen steht zum einen die im allgemeinen zu schwache Spielstärke der Liechtensteiner Clubs, und zum anderen eine besondere Vereinbarung mit dem SFV, dass Liechtensteiner Vereine im Falle eines erfolgreichen Abschneidens in der Schweizer Liga auf ihre Teilnahme verzichten. In einem solchen Fall würde ein schweizer Verein auf den freien Platz rücken. England und Frankreich senden zusätzlich zum nationalen Verbandspokalsieger auch den Gewinner des Ligapokals in den Europapokal. Daher entfällt bei diesem beiden Nationen jeweils ein Platz über die Ligatabelle.

Wie viele Mannschaften welcher Nationen zugelassen werden hängt zum einen von der Platzierung in der Fünfjahreswertung ab, zum anderen vom jeweils aktuellen Qualifikationsmodus. Dieser Modus legt zudem fest, in welcher Spielrunde die jeweiligen Teilnehmer in den Wettbewerb einsteigen. Zumindest in Details finden hier jährliche Anpassungen statt.

Derzeit ist lediglich der Titelverteidiger direkt für die Gruppenphase qualifiziert. Alle weiteren Teilnehmer starten zunächst in der 4-stufigen Qualifikationsphase, aus der 37 erfolgreiche Teams hervorgehen. Zu diesen 38 Teams kommen noch 10 unterlegene Mannschaften aus den Play-offs der Champions League. Außerdem dürfen die acht Dritten der Gruppenphase der UEFA Champions League in die dritte Runde des UEFA-Pokals einsteigen. Von diesen gelang es Galatasaray Istanbul (1999/2000), Feyenoord Rotterdam (2001/02), ZSKA Moskau (2004/05) und Schachtar Donezk (2008/09) den UEFA-Pokal zu gewinnen. Ab der Saison 2012/2013 sollen noch die Pokalsieger der vordersten sechs Nationen direkt in der Gruppenphase antreten. Hierzu sind weitere Änderungen am derzeitigen Qualifikatiosnmodus nötig.

Qualifiziert sich ein nationaler Pokalsieger für die Champions League(-Qualifikation), so erhält der unterlegene Pokalfinalist einen Startplatz im Europapokal. Während ein Pokalsieger grundsätzlich Anrecht auf den besten verfügbaren Startplatz in der Europa League hat, bekommt ein teilnehmender Pokalfinalist grundsätzlich den schlechtesten Platz zugewiesen. Teilnehmer, welche ihr Startrecht über die Ligatabelle erreicht haben, werden gemäß ihrer Ligaplatzierung eingereiht. Wenn der Pokalsieger nur für die Europa League qualifiziert ist, so erhält nicht der Pokalfinalist, sondern ein weiterer Ligaplatzierter den freien Platz. Sind beide Pokalfinalisten bereits international qualifiziert, so geht das Ticket ebenfalls auf den nächsten Ligavertreter über. Auch unterklassige Mannschaften können sich über die nationale Pokalrunde für die Europa League qualifizieren.

Ein Gewinn eines Europapokal-Titels führt nur zu einem weiteren Teilnehmerplatz, falls sich der betreffende Verein nicht anderweitig für einen der beiden Wettbewerbe qualifizieren konnte.

Qualifikation deutscher Mannschaften Bearbeiten

In Deutschland qualifizieren sich derzeit der Meister und der Vize-Meister direkt für die UEFA Champions League, während der Bundesligadritte in einer Play-off-Runde in Hin- und Rückspiel um den Einzug in den Hauptwettbewerb spielen muss. Unterliegt er, so nimmt er stattdessen an der Gruppenphase der Europa League teil.

Darüber hinaus hält der DFB derzeit drei Startplätze in der Europa League. Der Bundesligavierte und der DFB-Pokalsieger nehmen an der Play-off-Runde zur Europa League teil, der Tabellenfünfte steigt eine Runde früher, in Qualifikationsrunde 3, in den Wettbewerb ein. Da Deutschland derzeit Rang drei in der UEFA-Fünfjahreswertung belegt, wird der DFB-Pokalsieger ab 2012/2013 in den Genuss eines direkten Startplatzes im Hauptfeld der Europa League kommen.[3]

Auch in Deutschland wurde erwogen, dem Ligapokal-Sieger ein Startrecht in der Europa League zuzusprechen. Inzwischen wurden diese Pläne aber verworfen, der deutsche Ligapokal zuletzt gar nicht mehr ausgetragen.

Qualifikation österreichischer Mannschaften Bearbeiten

In Österreich nimmt der Meister an der 2. Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League teil. Der Bundesligazweite und -dritte nimmt an der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League teil. Der ÖFB-Cup-Sieger steigt eine Runde später in die Qualifikation zur Europa League ein.

Qualifikation Schweizer Mannschaften Bearbeiten

In der Schweiz qualifiziert sich der Meister für die 3. Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League, unterliegt er, so nimmt er an den Play Offs um die Europa League teil. Der Vizemeister steigt in der 2. Runde ein.

Der Pokalsieger nimmt an den Play Offs der Europa-League-Qualifikation, der Tabellendritte an der Dritten und der Tabellenvierte an der Zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation teil.

Spielmodus Bearbeiten

Seit Beginn der Saison 2004/05 gibt es auch im UEFA-Pokal eine Gruppenphase, während in früheren Jahren ausschließlich K.-o.-Runden ausgespielt wurden. Zunächst bestritten nach zwei Qualifikationsrunden 80 Mannschaften in Hin- und Rückspiel die erste Hauptrunde. Anschließend trugen die 40 siegreichen Teams die Gruppenphase in acht Gruppen zu jeweils fünf Teams aus, wobei immer nur eine Halbserie ausgetragen wurde, in der jede Mannschaft genau ein Spiel gegen jede andere absolvierte und insgesamt zweimal Heimrecht hatte. Die ersten drei Vereine jeder Gruppe kamen zusammen mit den acht Dritten aus der Champions League in die nächste Runde. Das „Sechzehntelfinale“ wurde so ausgelost, dass Gruppensieger auf Drittplazierte und Gruppenzweite auf die acht Drittplazierten aus der Champions League trafen. Mannschaften aus dem gleichen Fußballverband durften dabei nicht gegeneinander spielen. Ab dem Achtelfinale gab es bei den Auslosungen keine Beschränkungen mehr.

Zur Saison 2009/10 wurde ein neuer Spielmodus eingeführt. Der in der Vorbereitungszeit zur neuen Saison ausgetragene Intertoto Cup (kurz UI-Cup) wurde aufgelöst und in die deutlich ausgeweitete Qualifikationsphase zur Europa League integriert. Auch die Qualifikation zur UEFA Champions League wurde verändert, so dass nun mehr Mannschaften als früher vom höherwertigen Wettbewerb in die Europa League "absteigen", und hier weiter spielen können. Die erste Hauptrunde wurde zur Play-Off Runde umbenannt und bildet den Abschluss der Qualifikationsphase. Die Hauptrunde (UEFA-Name: Runde 1) beginnt nun erst mit der Gruppenphase. Diese enthält nun 48 Teilnehmer, welche in 12 Gruppen zu je vier Mannschaften in Hin- und Rückspielen gegeneinander antreten. Zur Bestimmung der Platzierungen in der Abschlusstabelle sind die erreichten Punkte ausschlaggebend. Danach werden die folgenden Kriterien in dieser Reihenfolge verglichen: erzielte Punkte im direkten Vergleich, Tordifferenz im direkten Vergleich, erzielte Auswärtstore im direkten Vergleich, Gesamttordifferenz, Anzahl aller auswärts erzielter Tore, Klubwertung der UEFA-Fünfjahreswertung[1].

Die Gruppensieger und -zweiten qualifizieren sich zusammen mit den Drittplatzierten der Champions League für die K.-o.-Runde. Im "Sechzehntelfinale" (UEFA-Name: Runde 2) bilden die 12 Gruppensieger zusammen mit den vier besten CL-Teilnehmern die "obere Hälfte", und werden gegen die 12 Gruppenzweiten plus vier schlechteren CL-Teilnehmer gelost. Ein erneutes Aufeinandertreffen zweier Gruppengegner ist dabei genauso ausgeschlossen wie rein nationale Begegnungen. Ab dem Achtelfinale gibt es bei den Auslosungen keine Beschränkungen mehr.

Seit 1998 wird der Sieger des Wettbewerbs in einem einzigen Endspiel an einem bereits vor Wettbewerbsbeginn von der UEFA festgelegten Spielort ermittelt. Zuvor bestand auch das Finale aus Hin- und Rückspiel im jeweils eigenen Stadion der Endspielteilnehmer. Der Gewinner erhält den Pokal und eine Gewinnprämie in unbekannter Höhe. Neben der sportlichen Reputation ist der Wettbewerb für die teilnehmenden Vereine auf Grund der Fernsehgelder lukrativ. Ebenfalls fließen meist zusätzliche Sponsorengelder wegen der erweiterten Berichterstattung, wobei trotz aller Bemühungen der UEFA die Summen, wie sie in der Champions League kursieren bei weitem nicht erreicht werden.

Trophäe Bearbeiten

Datei:Copa de la UEFA.JPG

Der Sieger der UEFA Europa League erhält für ein Jahr den von der UEFA gestifteten Wanderpokal, auf dem der Name der siegreichen Mannschaft eingraviert wird. Die 15 Kilogramm schwere Trophäe, die aus Silber besteht und auf einem gelben Marmorsockel thront, wurde vom Schweizer Künstler Alex Diggelmann entworfen[4] und 1972 vom Mailänder Unternehmen Bertoni hergestellt. Der achteckige Pokal, der im Gegensatz zum Champions-League-Pokal keine Griffe aufweist, wird oberhalb des Sockels von einer Gruppe stilisierter Fußballspieler gestützt. Auf dem Pokal selbst befindet sich das Logo der UEFA. Ursprünglich besagten die Regeln der UEFA, dass ein Verein, welcher den Wettbewerb drei Mal hintereinander oder aber insgesamt fünf Mal für sich entscheiden konnte, das Original dauerhaft behalten darf, und eine neue Trophäe für die nachfolgenden Wettbewerbe geschaffen werde. Dies ist allerdings im Gegensatz zur Champions League bis dato keinem Team gelungen, weshalb noch immer die Originalstatue von 1972 im Umlauf ist. Nach dem aktuellen Reglement[5] bleibt der Originalpokal, der für die Pokalübergabe verwendet wird, nun dauerhaft Eigentum der UEFA. Der Sieger erhält eine Nachbildung in Originalgröße, die Siegertrophäe der UEFA Europa League. Ein Verein, der den Wettbewerb dreimal nacheinander oder insgesamt fünfmal gewonnen hat, erhält ein von der UEFA nicht näher spezifiziertes „spezielles Zeichen der Anerkennung“[5]. Danach fängt für diesen Verein die Zählung wieder bei Null an.

Statistiken Bearbeiten

Die erfolgreichsten Vereine Bearbeiten

In der Geschichte der UEFA Europa League errangen 25 verschiedene Vereine den Titel. Am erfolgreichsten waren Juventus Turin, Inter Mailand und der FC Liverpool, die jeweils drei Titel gewannen. 12-mal gelang es einem Klub, die Europa League und die nationale Meisterschaft im selben Jahr zu gewinnen. Dem FC Liverpool (1973 und 1976) und dem IFK Göteborg (1982 und 1987) gelang dies sogar zweimal. Die anderen acht Teams waren Feyenoord Rotterdam (1974), Borussia Mönchengladbach (1975), Juventus Turin (1977), PSV Eindhoven (1978), Real Madrid (1986), Galatasaray Istanbul (2000), FC Porto (2003) und FC Valencia (2004).

Den zusätzlichen Gewinn des nationalen Pokalwettbewerbs – und damit das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokal und Europa League – gelang den Mannschaften von IFK Göteborg (1982), Galatasaray Istanbul (2000) und FC Porto (2003). Ein Triple der besonderen Art erreichte der FC Liverpool, der 2001 zwar nicht englischer Meister wurde, aber neben dem UEFA-Pokal den FA Cup (Pokalwettbewerb des englischen Fußballverbands) als auch den englischen League Cup (Ligapokal) gewinnen konnte.[6]

Rang Verein Titelgewinne Endspielniederlagen
1 Juventus Turin 3 1
Inter Mailand 3 1
3 FC Liverpool 3
4 Borussia Mönchengladbach 2 2
5 Tottenham Hotspur 2 1
6 Feyenoord Rotterdam 2
IFK Göteborg 2
AC Parma 2
Real Madrid 2
FC Sevilla 2
11 RSC Anderlecht 1 1
12 PSV Eindhoven 1
Eintracht Frankfurt 1
Ipswich Town 1
Bayer 04 Leverkusen 1
SSC Neapel 1
Ajax Amsterdam 1
FC Bayern München 1
FC Schalke 04 1
Galatasaray Istanbul 1
FC Porto 1
ZSKA Moskau 1
FC Valencia 1
Zenit Sankt Petersburg 1
Schachtar Donezk 1
Atlético Madrid 1


Siehe auch: Liste der UEFA-Europa-League-Endspiele

Bislang konnten Vereine aus elf Ländern den Wettbewerb gewinnen. Die Klubs aus Italien führen mit insgesamt neun Erfolgen diese Wertung an.

Rang Land Titelgewinne
1 ItalienFlag of Italy Italien 9
2 DeutschlandFlag of Germany Deutschland 6
EnglandFlag of England England
SpanienFlag of Spain Spanien
5 NiederlandeFlag of the Netherlands Niederlande 4
6 RusslandFlag of Russia Russland 2
SchwedenFlag of Sweden Schweden
8 BelgienFlag of Belgium (civil) Belgien 1
PortugalFlag of Portugal Portugal
TurkeiFlag of Turkey Türkei
UkraineFlag of Ukraine Ukraine


Rekordspieler Bearbeiten

Die mit jeweils drei Titelgewinnen erfolgreichsten Spieler des Wettbewerbs sind Ray Clemence, der ihn 1973 und 1976 mit dem FC Liverpool sowie 1984 mit Tottenham Hotspur gewann, Dino Baggio, 1993 mit Juventus Turin, 1995 und 1999 mit dem AC Parma siegreich, sowie die 1991, 1994 und 1998 mit Inter Mailand erfolgreichen Giuseppe Bergomi und Nicola Berti.

Die Statistik der Spieler mit den meisten Einsätzen im Wettbewerb wird ebenfalls von Giuseppe Bergomi angeführt. Er bestritt zwischen 1979 und 1999 für Inter Mailand insgesamt 96 Spiele.

Rang Spieler[7] Spiele Zeitraum
1 Giuseppe Bergomi 96 1979 – 1999
2 Frank Rost 86 1995 – 2010
3 Walter Zenga 69 1982 – 1996
4 Enzo Scifo 66 xxxx – 1999
5 David Narey 63 xxxx – xxxx
6 Giuseppe Baresi 60 1977 - 1992
Aron Winter 60 xxxx – 2000
8 Riccardo Ferri 58 xxxx – xxxx
Paul Hegarty 58 xxxx – xxxx
Harald Schumacher 58 1973 – 1990


Rekordtorschützen Bearbeiten

Die meisten Tore insgesamt erzielte der Schwede Henrik Larsson mit 31 Treffern. Die meisten Tore innerhalb einer Saison gelangen Jürgen Klinsmann, der als Torschützenkönig in der Saison 1995/96 fünfzehn Treffer in zwölf Spielen erzielte, und damit maßgeblichen Anteil am Titelgewinn des FC Bayern München hatte. Mit seinen vier Toren in einem Spiel beim 4:1 in derselben Saison gegen Benfica Lissabon hält Klinsmann eine weitere Bestmarke.

Rang Spieler[7] Tore Zeitraum
1 Henrik Larsson 31 1996–2008
2 Dieter Müller 29 1974–1983
3 Alessandro Altobelli 25 1980–1989
4 Schota Arweladse 24 1996–2007
5 Jupp Heynckes 23 1971–1975
6 Martin Chivers 22 1972–1974
Karl-Heinz Rummenigge 22 1978–1987
Jürgen Klinsmann 22 1989–1996
Dennis Bergkamp 22 1992–2000


Siehe auch: Liste der Torschützenkönige der UEFA Europa League

Höchste Siege Bearbeiten

Den höchsten Sieg im Wettbewerb überhaupt feierte Ajax Amsterdam in der Saison 1984/85 mit 14:0 gegen die Red Boys Differdange. Der höchste Erfolg nach Hin- und Rückspielen gelang ebenfalls einem niederländischen Team gegen eine luxemburgische Mannschaft: Feyenoord Rotterdam erzielte im Wettbewerb der Saison 1972/73 21:0 Tore gegen US Rümelingen.[8]

Siehe auch Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Reglement der UEFA Europa League, Art. 7
  2. uefa.com: UEFA-Pokal wird UEFA Europa League
  3. http://www.focus.de/sport/fussball/europa-league/europa-league-dfb-pokalsieger-spielt-direkt-in-der-europa-league_aid_559006.html Focus.de: DFB-Pokalsieger spielt direkt in der Europa League; abgerufen am 3. Dezember 2010, eingestellt 4. Oktober 2010
  4. Manchester City Council: Chance to see the UEFA Cup. (englisch)
  5. 5,0 5,1 Reglement der UEFA Europa League, Art. 5
  6. rsssf.com: UEFA Cup Trivia
  7. 7,0 7,1 uefa.com: Zahlen und Fakten
  8. rsssf.com: UEFA Cup Records


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