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Thorsten Schmidt (* 14. Oktober 1978 in Bonn) ist ein ehemaliger deutscher Ruderer. Sein größter Erfolg ist die Silbermedaille im Leichtgewichts-Doppelvierer bei der Weltmeisterschaft 1999.

Schmidt war 1996 erstmals Mitglied der deutschen Nationalmannschaft. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft gewann er im Einer das B-Finale und belegte damit insgesamt den 7. Platz. Zwei Jahre später wurde er zunächst Deutscher Meister im Leichtgewichts-Einer, anschließend wurde er in dieser Bootsklasse sowohl für den Nations Cup als auch die Weltmeisterschaft nominiert. Beim Nations Cup, der inoffiziellen U23-Weltmeisterschaft, gewann er Bronze, bei der Weltmeisterschaft in Köln belegte er den 13. Platz.

1999 bildete Schmidt zusammen mit Manuel Brehmer, Dennis Niemeyer und Franz Meyer den deutschen Leichtgewichts-Doppelvierer, der bei der Weltmeisterschaft in St. Catherines Vizeweltmeister wurde.

Für das Olympiajahr 2000 wechselte Schmidt zum Riemenrudern und wurde im Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann mit Roland Händle, Björn Später und Marcus Mielke für die Olympischen Spiele in Sydney nominiert. Dort belegte der Vierer den 12. Platz.

Anschließend unterbrach Schmidt seine Karriere, nur im Jahr 2002 startete er bei zwei Weltcups mit Stefan Röhnert im Doppelzweier. 2004 kehrte er in die Nationalmannschaft zurück. Mit dem Leichtgewichts-Achter kam er bei der Weltmeisterschaft in Banyoles auf den 4. Platz.

Schmidt, der für den Deutschen RC Hannover startete, beendete anschließend seine Karriere.

Internationale Erfolge Bearbeiten

  • 1996: 7. Platz Junioren-Weltmeisterschaft im Einer
  • 1998: 3. Platz U23-Weltmeisterschaft im Leichtgewichts-Einer
  • 1998: 13. Platz Weltmeisterschaft im Leichtgewichts-Einer
  • 1999: 2. Platz Weltmeisterschaft im Leichtgewichts-Doppelvierer
  • 2000: 12. Platz Olympische Spiele im Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann
  • 2004: 4. Platz Weltmeisterschaft im Leichtgewichts-Achter

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Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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