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Susanne Hahn 2007 in Schortens
Susanne Hahn in Schortens, 2007

Nation DeutschlandFlag of Germany Deutschland
Geburtstag 23. April 1978 (41 Jahre)
Geburtsort Hildesheim, Deutschland
Größe 169 cm
Gewicht 50 kg
Karriere
Bestleistung 32:12 min (10 km)
1:11:28 h (Halbmarathon)
2:28:49 h (Marathon)
Verein SV Saar 05 Saarbrücken
Trainer Frank Hahn
Status zurückgetreten
Karriereende September 2014
Medaillenspiegel
Deutsche Meisterschaften 6 × Gold medal blank 8 × Silver medal blank 6 × Bronze medal blank
Deutsche Meisterschaften
0Gold0 Regensburg 2006 Crosslauf
0Gold0 Calw 2008, Ulm 2014 Halbmarathon
0Gold0 Mainz 2008
München 2012
Marathon
0Gold0 Ulm 2009 10-km-Straßenlauf
0Silber0 Stuttgart 2001 Crosslauf Langstrecke
0Silber0 Bochum-Wattenscheid 2002 5000 m
0Silber0 Ulm 2003 Crosslauf
0Silber0 Braunschweig 2004
Bochum-Wattenscheid 2005
Regensburg 2006
Oelde 2011
10-km-Straßenlauf
0Silber0 Griesheim 2011 Halbmarathon
0Bronze0 Braunschweig 2004 Crosslauf
0Bronze0 Ulm 2003
Mannheim 2007
Karlsruhe 2008
10-km-Straßenlauf
0Bronze0 Braunschweig 2000
Ulm 2003
Halbmarathon
letzte Änderung: 8. März 2018

Susanne Hahn (geborene Ritter; * 23. April 1978 in Hildesheim) ist eine ehemalige deutsche Langstreckenläuferin. Sie ist zweifache Olympionikin (2008, 2012) und Deutsche Meisterin im Halbmarathon (2008).

Werdegang Bearbeiten

Leichtathletik-Europameisterschaften 2006 Bearbeiten

2006 war ihr bislang erfolgreichstes Jahr, nachdem sie 2005 schon beim Bonn-Marathon den Halbmarathon-Wettbewerb in 1:14:15 h und den Bietigheimer Silvesterlauf gewann. Im Januar lief sie auf einer schwierigen Halbmarathonstrecke in Egmond aan Zee 1:14:21 h, und im Februar verbesserte sie beim niederländischen Straßenlauf Groet uit Schoorl Run ihre 10-km-Zeit auf 32:48 min. Eine Woche später gewann sie den IAAF Cross in Diekirch/LUX, im März holte sie in Regensburg bei den Deutschen Meisterschaften im Crosslauf ihren fünften nationalen Titel. Beim Rotterdam-Marathon, ihrem Debüt über diese Strecke, wurde sie mit einer Zeit von 2:32:34 h Vierte. Damit hatte sie auf Anhieb die Qualifikationsnorm für den Marathon der Leichtathletik-Europameisterschaften 2006 in Göteborg geschafft, bei dem sie in der Einzelwertung Platz 14 belegte und in der Team-Wertung (Europacup) die Bronze-Medaille gewann. Im September wurde sie deutsche Vizemeisterin im 10-km-Straßenlauf in Regensburg.

Im Jahr 2007 verfehlte sie als Sechste des Paris-Marathons mit 2:33:25 h zwar knapp die Weltmeisterschafts-Einzelnorm, wurde aber für das bei den Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka antretende Marathon-Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes nominiert. Nachdem Ulrike Maisch und Luminita Zaituc nicht antreten konnten, war Susanne Hahn neben Melanie Kraus die einzige deutsche Starterin und belegte den 43. Platz. Bei den kurz danach in Mannheim stattfindenden Deutschen Meisterschaften über 10 km wurde sie Dritte.

Olympische Sommerspiele 2008 Bearbeiten

2008 wurde sie deutsche Vizemeisterin im Crosslauf (Ohrdruf), erzielte als Zweite des City-Pier-City Loop Den Haag/NL über die Halbmarathondistanz eine neue Bestzeit in 1:11:28 h und wurde anschließend im März Deutsche Meisterin im Halbmarathon in Calw. Im April stellte Susanne Hahn in Oberhausen eine neue Bestzeit über 5000 m mit 15:43,4 min. auf. Eine Woche später gewann sie den Gutenberg-Marathon in Mainz in neuer Streckenrekordzeit von 2:29:35 h, was erneut eine persönliche Bestzeit, den Deutschen Meistertitel und die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking bedeutete. Nachdem Irina Mikitenko verletzt absagte, war Susanne Hahn neben Melanie Kraus die einzige deutsche Starterin beim Marathon der Olympischen Spiele in Peking. Bei Kilometer 25 setzten schwere Magenprobleme ein; dennoch kämpfte sie sich durch und belegte schließlich den 52. Platz in 2:38:31 h.[1] Bei den Deutschen Meisterschaften im 10 km-Straßenlauf in Karlsruhe im September wurde sie Dritte.

Hahn Berlin2009

Susanne Hahn bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin

2009 gewann sie den 10-km-Straßenlauf Rund ums Bayerkreuz in Leverkusen in neuer persönlicher Bestzeit von 32:28 min. Bei den Deutschen Meisterschaften im Crosslauf belegte sie den zweiten Platz hinter Sabrina Mockenhaupt. Außerdem siegte sie im Halbmarathonrennen des Paderborner Osterlaufs. Im Mai gewann sie den Düsseldorf-Marathon. Mit ihrer Siegerzeit von 2:29:26 h unterbot sie nicht nur ihre bisherige Bestleistung, sondern erfüllte auch die Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaften in Berlin. Dort belegte sie in 2:38:39 h den 34. Platz. Drei Wochen später wurde sie in Otterndorf Deutsche Meisterin im 10-km-Straßenlauf.

2010 legte sie eine Babypause ein. Ihr Sohn kam im August zur Welt. Im Oktober wurde sie als Athletensprecherin ins Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes berufen. Dieses Amt bekleidete sie bis zum Februar 2012.

2011 startete sie erfolgreich ihr Comeback. Im April wurde sie bei den Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Griesheim Zweite in 1:14:23 h und im September bei den Deutschen Meisterschaften über 10 km in Oelde ebenfalls Zweite in 33:39 min. Im Oktober siegte beim Münchner Halbmarathon in 1:13:00 h. Drei Wochen später unterbot sie beim Frankfurt-Marathon mit 2:28:49 h nicht nur ihre bisherige Bestleistung, sondern erfüllte auch die Qualifikationsnorm für die Olympischen Spiele 2012 in London.

Olympische Sommerspiele 2012 Bearbeiten

2012 gewann sie erneut den 10-km-Straßenlauf Rund ums Bayerkreuz in Leverkusen und wurde bei den Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Griesheim Zweite in 1:13:45 h hinter der zwei Wochen später bei einer Dopingkontrolle positiv getesteten Simret Restle-Apel. Im Juli erzielte Susanne Hahn bei The Classic Tessenderlo/ BEL eine neue persönliche Bestleistung über 10 km mit 32:12 min. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London belegte sie mit einer Zeit von 2:30:22 h Platz 32. Zwei Monate später gewann sie den München Marathon in 2:32:11 h und holte sich den Titel der Deutschen Meisterin im Marathonlauf 2012. Susanne Hahn startete seit 2005 für den SV Saar 05 Saarbrücken. Sie ist mit ihrem Trainer Frank Hahn verheiratet.

2013 erfolgte die zweite Babypause und im Juli kam ihr zweiter Sohn zur Welt.
2014 gewann sie zum vierten Mal den 10-km-Straßenlauf Rund ums Bayerkreuz in Leverkusen in 34:04 min. Im April wurde sie Deutsche Meisterin im Halbmarathon in Freiburg in 1:14:29 h.

Susanne Hahn erklärte im September 2014 im Alter von 36 Jahren ihren Rücktritt vom Leistungssport.[2]

Soziales Engagement Bearbeiten

Seit Mai 2012 ist die deutsche Langstreckenläuferin offizielle Botschafterin der SOS-Kinderdörfer und ging bei mehreren Laufveranstaltungen für die Hilfsorganisation an den Start.[3]

Weblinks Bearbeiten

Susanne Hahn in der Datenbank der IAAF (englisch)

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. ZDF: Kampf gegen die Magenprobleme. 17. August 2008
  2. Für Susanne Hahn zählt jetzt die Familie (28. September 2014)
  3. Susanne Hahn und die SOS-Kinderdörfer


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