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Stephanie Beckert Speed skating pictogram
Stephanie Beckert 2010
Nation DeutschlandFlag of Germany Deutschland
Geburtstag 30. Mai 1988
Geburtsort Erfurt
Größe 172 cm
Gewicht 69 kg
Beruf Hauptgefreiter der Bundeswehr[1]
Karriere
Verein Eissportclub Erfurt
Trainer Stephan Gneupel
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold medal 2 × Silver medal 0 × Bronze medal
DM-Medaillen 4 × Gold medal blank 1 × Silver medal blank 1 × Bronze medal blank
Olympic rings without rims Olympische Winterspiele
0Gold0 2010 Vancouver Team
0Silber0 2010 Vancouver 3000 m
0Silber0 2010 Vancouver 5000 m
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 2006
 Weltcupsiege 5
 Gesamt-WC 1500 44. (2008/09)
 Gesamt-WC 3000/5000 2. (2009/10)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 3000 Meter 3 1 3
 5000 Meter 1 2 1
 Teamwettbewerb 1 1 2
letzte Änderung: 14. Dezember 2010

Stephanie Beckert (* 30. Mai 1988 in Erfurt) ist eine auf Langstrecken spezialisierte deutsche Eisschnellläuferin und Olympiasiegerin.

Werdegang Bearbeiten

Beckerts Mutter Angela war ebenfalls Eisschnellläuferin, ihr Vater Detlef Handballspieler. Im Alter von zwei Jahren stand Beckert erstmals auf dem Eis. Zunächst versuchte sie sich im Eiskunstlauf, wechselte aber im Alter von zehn Jahren zum Eisschnelllauf. Ihre fünf jüngeren Geschwister waren ebenfalls zeitweilig als Eisschnellläufer aktiv; ihr Bruder Patrick qualifizierte sich wie Stephanie für die Olympischen Winterspiele in Vancouver. Seit Oktober 2006 ist Beckert Sportsoldatin in der Sportfördergruppe Oberhof. Sie bekleidet den Dienstgrad eines Hauptgefreiten.[1][2][3]

Nach sieben Deutschen Juniorenmeistertiteln debütierte Beckert zu Beginn der Saison 2006/07 im Seniorenbereich. Nach Plätzen zwischen dem 14. und 15. Rang bei ihren ersten drei Einsätzen während der beiden ersten Weltcups der Saison in Heerenveen und Berlin erreichte sie bereits in ihrem vierten Rennen überhaupt und ihrem ersten Weltcuprennen über 5000 Meter in Moskau den sechsten Platz. Schon zuvor wurde Beckert über 3000 und 5000 Meter Deutsche Doppelmeisterin.

Beckert setzte ihre Entwicklung kontinuierlich fort. Beim Weltcup in Moskau am 14. Februar 2008 gelang ihr erstmals bei einem Weltcup der Sprung unter die Top 3. Sie belegte im 5000-m-Rennen hinter Claudia Pechstein und Martina Sáblíková den 3. Platz. Beim Weltcup in Heerenveen wurde sie Zweite und im November 2009 erreichte sie an gleicher Stelle den ersten Weltcupsieg. Bei ihrer ersten Teilnahme an der Mehrkampfweltmeisterschaft 2009 in Hamar belegte sie den zwölften Platz. Auf der letzten Strecke über 5000 Meter wurde sie Dritte. Einen Monat später bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2009 in Richmond belegte Stephanie Beckert über diese Distanz den vierten Platz und wurde Achte über 3000 Meter.

Bei den Olympischen Spielen in Vancouver gewann Beckert zwei Silbermedaillen: am 14. Februar 2010 über die 3000 Meter und zehn Tage später über die 5000 Meter; beide Rennen gewann Martina Sáblíková.[4][5] Am 27. Februar 2010 wurde sie gemeinsam mit Daniela Anschütz-Thoms, Katrin Mattscherodt und Anni Friesinger-Postma Olympiasiegerin in der Teamverfolgung.

Eisschnelllauf-Weltcup-Platzierungen Bearbeiten

Platzierung 100 m 500 m 1000 m 1500 m 3000 m 5000 m 10000 m Team
1. Platz 2
2. Platz 1 2 1
3. Platz 2 1 2
Top 10 10 4 7

(Stand: 30. Juni 2010)

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Olympia: Gold, Silber und Bronze für Bundeswehrsportler. Bundeswehr. 2010-02-18. Abgerufen im 2010-06-30.
  2. Andreas Morbach: Eisschnellläuferin Beckert - Coole Kufenlady. Spiegel Online. 2010-02-15. Abgerufen im 2010-06-30.
  3. Peter Ahrens: Eisschnellläuferin Stephanie Beckert – Gundas stille Teilhaberin. Spiegel Online. 2010-02-14. Abgerufen im 2010-06-30.
  4. Rainer Grünberg: Zweiter Platz und zweites Silber für Stephanie Beckert (englisch) Hamburger Abendblatt. 2010-02-25. Abgerufen im 2010-06-30.
  5. Lothar Martin: Eisschnellläuferin Sáblíková peilt in Vancouver eine Medaille an. Český rozhlas – www.radio.cz. 2009-11-04. Abgerufen im 2010-06-30.




nds:Stephanie Beckert


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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