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[[Image:Osaka07 D7A Nerius Obergfoell.jpg|right|thumb|Steffi Nerius (links) feiert zusammen mit [[Christina Obergföll]] den Gewinn der Bronzemedaille bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2007 in Osaka]]
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Version vom 19. September 2009, 20:51 Uhr

Steffi Nerius Berlin 2009

Steffi Nerius nach dem Gewinn des Weltmeistertitels 2009

Steffi Nerius
Medaillenspiegel

Speerwurf

DeutschlandFlag of Germany Deutschland
Olympische Spiele
0Silber0 2004 Athen 64,84 m
Weltmeisterschaften
0Bronze0 2003 Paris 62,70 m
0Bronze0 2005 Helsinki 65,96 m
0Bronze0 2007 Ōsaka 64,42 m
0Gold0 2009 Berlin 67,30 m
Europameisterschaft
0Silber0 2002 München 64,09 m
0Gold0 2006 Göteborg 65,82 m

Steffi Nerius (* 1. Juli 1972 in Bergen auf Rügen) ist eine deutsche Speerwerferin und amtierende Europa- und Weltmeisterin.

Karriere

Nerius begann als Volleyballerin und wurde in der DDR mit der Mannschaft von Dynamo Saßnitz DDR-Schülermeisterin. Weil sie zu klein für eine Volleyballkarriere war, wurde sie zur Leichtathletik geschickt. Das Speerwerfen hatte ihr die Mutter, selbst eine ehemalige Speerwerferin und inzwischen Volleyball-Trainerin, beigebracht.

1986 wurde Steffi Nerius auf die Kinder- und Jugendsportschule nach Rostock delegiert. 1987 wurde sie in der Altersklasse 14 Dritte der Kinder- und Jugendspartakiade der DDR, bei der letzten DDR-Meisterschaft 1990 kam sie auf den fünften Platz in der Erwachsenenklasse.

1991 gelang ihr der erste internationale Erfolg als Dritte der Junioren-Europameisterschaft. Im gleichen Jahr wechselte sie von Rostock, wo sich nach dem Ende der DDR die Bedingungen für die Leichtathleten verschlechtert hatten, nach Leverkusen.

Danach folgten Jahre der Stagnation, Verletzungen und Einbrüche bei internationalen Höhepunkten. Einziger großer Erfolg der 1990er Jahre blieb der Sieg beim Europacup-Finale 1995 (68,42 m).

Der Durchbruch zur Weltspitze gelang ihr bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney, wo sie mit einer Weite von 64,84 m Vierte wurde.

Nachdem sie seit den Europameisterschaften 2002 in München bei Großereignissen immer auf dem Podest stand (einzige deutsche Athletin, der dies gelungen ist), jedoch nie ganz oben, erfüllte sie sich am 13. August 2006 in Göteborg ihren langjährigen Traum und feierte mit dem Gewinn der Europameisterschaft ihren ersten großen Titel. Mit 65,82 m warf sie 18 cm weiter als die Tschechin Barbora Špotáková (65,64 m).

2008 wurde sie vom Deutschen Leichtathletik-Verband mit dem Rudolf-Harbig-Preis ausgezeichnet. Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 in Berlin holte sie zum Abschluss ihrer Karriere die Goldmedaille mit einer Weite von 67,30 m.

Ihre persönliche Bestleistung beträgt 68,34 m und mit dem sog. alten Speer 69,42 m.

Erfolge bei internationalen Höhepunkten

Persönliches

Sie erwarb ihre leichtathletischen Grundlagen bis 1986 bei der SG Empor Saßnitz unter dem Trainer Günter Piniak. Von 1987 bis 1991 startete sie für den SC Empor Rostock, danach für den TSV Bayer 04 Leverkusen. Sie trainierte bei Rudi Hars (gest. 1996), später bei Helge Zöllkau. Sie ist 1,78 m groß und wiegt 72 kg.

Steffi Nerius hat einen Abschluss als Diplom-Sportlehrerin und arbeitet bei ihrem Klub im Behindertensport. 2004 betreute sie zwei Sportler bei den Olympischen Spielen für Behinderte, den Paralympics in Athen.

Weblinks

Steffi Nerius in der Datenbank der IAAF (englisch)

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