Steffen Fetzner (* 17. August 1968 in Karlsruhe) ist ein deutscher Tischtennis-Spieler. Er wurde im Jahr 1989 bei der Tischtennis-WM in Dortmund zusammen mit Jörg Roßkopf Weltmeister im Doppel. Zwischen 1988 und 1996 errang er mit Jörg Roßkopf sechs deutsche Meisterschaften im Herren-Doppel.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Speedy“ Fetzner wuchs in Spöck auf, wo er beim Turnverein in der Tischtennisabteilung seine ersten Bälle spielte.

Die meisten Erfolge erzielte der 1,69 m große Fetzner im Doppel mit Roßkopf. So gewannen die beiden 1986 sowohl die deutschen Jugendmeisterschaften als auch die Jugend-Europameisterschaft im Doppel. Bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona holten sie die Silbermedaille. Sechsmal wurden sie zusammen Deutscher Meister. Im Einzel erreichte Fetzner fünfmal das Endspiel, das er jedes Mal verlor.

Zwischen 1985 und 2000 bestritt Fetzner 206 Länderspiele. Danach beendete er seine internationale Laufbahn und arbeitete bis 2004 als Spielertrainer bei TTC Zugbrücke Grenzau.

Fetzner war seit Juli 2005 beim Deutschen Tischtennis-Bund Vizepräsident mit besonderer Aufgabenstellung. Zu seinem Tätigkeitsfeld gehörten die Bundesliga und die Öffentlichkeitsarbeit. Seit April 2007 ist er Cheftrainer einer Sportakademie in Doha (Katar).

Zur Rückserie der Saison 2009/2010 wird Fetzner für den Bezirksligisten SV Glück-Auf Möllen (Niederrhein) aufschlagen, nachdem sein Engagement in Katar beendet ist.

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fetzner ist seit Juli 1994 mit Belinda Leimberg verheiratet und hat zwei Töchter[1]. Sein jüngerer Bruder Dirk erreichte nie Steffen Fetzners Spielstärke, gewann aber 1990/91 mit TTC Walldorf die Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaft [2].

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietmar Fuchs: Ein kleiner Mann mit Talent, Selbstvertrauen und Mut zur Kritikfähigkeit: Steffen Fetzner, Zeitschrift DTS, 1988/12 S.38-40
  • Dietmar Fuchs: Die Rossi- und Speedy-Story, siebenteilige Serie, Zeitschrift DTS, 1990/3 S.36-37, 1990/4 S.44-45, 1990/5 S.48-49, 1990/6 S.34-35, 1990/9 S.42-43

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zeitschrift DTS, 1993/12 S.54 + 1994/8 S.54 + 1999/2 S.19
  2. Zeitschrift DTS, 1991/7 S.7


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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