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Stefan Meixner 1982

Stefan Meixner 1982

Stefan Meixner (* 13. Oktober 1962 in Erfurt) war Fußballspieler beim FC Carl Zeiss Jena, für den er in der DDR-Oberliga und in der 2. Bundesliga spielte. Meixner ist mehrfacher DDR-Junioren- und Nachwuchsnationalspieler.

Meixner durchlief beim FC Rot-Weiß Erfurt die Kinder-, Knaben- und Schülermannschaft, wechselte dann aber 1976 zum FC Carl Zeiss Jena. Dort spielte er zunächst in der Jugendmannschaft, ab 1978 in der Juniorenmannschaft. Bereits mit 16 Jahren wurde er zur Saison 1979/80 in die Mannschaft für die Nachwuchs-Oberliga aufgenommen. Im Sommer 1980 kam Meixner in den Kader der DDR-Junioren-Nationalmannschaft und bestritt bei einem internationalen Turnier in Nordkorea am 13. Juli 1980 als Mittelfeldspieler gegen die Sowjetunion (1:1) sein erstes Junioren-Länderspiel. Bis 1981 bestritt er insgesamt 16 Junioren-Länderspiele.

Zur Saison 1981/82 wurde Meixner vom FC Carl Zeiss erstmals für die DDR-Oberliga-Mannschaft nominiert. Bereits am 6. Spieltag kam er zu seinem ersten Oberligaeinsatz, bei dem er im Spiel FC Carl Zeiss - Hansa Rostock (5:0) am 26. September 1981 im rechten Mittelfeld aufgeboten wurde. Vom 10. Spieltag an wurde der 1.83 m große Meixner mit Ausnahme der letzten Saisonspiele ziemlich regelmäßig eingesetzt, sodass er in seiner ersten Oberligasaison auf insgesamt 15 Spiele kam. In dieser Saison wurde er auch in den Kader der Nachwuchs-Nationalmannschaft aufgenommen und bestritt elf Länderspiele. Danach kam er bis 1984 auf insgesamt 20 Nachwuchsländerspiele. 1982 beendete Meixner seine Ausbildung zum Feinmechaniker. In der Oberligasaison 1982/83 gelang es ihm mit nur 15 Einsätzen, meist ein- oder ausgewechselt, noch nicht, dauerhaft in der 1. Mannschaft Fuß zu fassen. Daran änderte sich auch ein Jahr später nichts, obwohl er sich auf 20 Oberligaspiele steigern konnte.

Für die Saison 1984/85 war er in der Planung nur für die 2. Mannschaft nominiert, trotzdem wurde er vom 2. Spieltag an in allen Oberligaspielen eingesetzt, nur zwei Spiele bestritt er nicht über die volle Zeit. Mit Ausnahme der Spielzeiten 1986/87 und 1989/90, in denen er nur sechs bzw. elf Oberligaspiele bestritt, blieb Meixner bis 1991 Stammspieler im Mittelfeld. 1987/88 spielte er seine intensivste Saison. Er war in alle 26 Oberligaspielen dabei und absolvierte fünf Spiele im DDR-Pokalwettbewerb, mit denen er mit seiner Mannschaft in das Endspiel um den FDGB-Pokal gelangte. Dort unterlag der FC Carl Zeiss mit Meixner als zentralem Mittelfeldspieler jedoch nach Verlängerung dem BFC Dynamo mit 0:2.

In der Saison 1990/91 war Meixner mit 21 Punktspieleinsätzen daran beteiligt, dass sich der FC Carl Zeiss für die 2. Bundesliga qualifizierte. Für den Start in seine erste Saison in die 2. Bundesliga hatte sich der Klub mit zahlreichen neuen Spielern verstärkt, sodass für Meixner lange Zeit kein Platz in der Mannschaft blieb. Erst zwischen dem 20. und 22. Spieltag kam er noch dreimal zum Einsatz. Davon spielte er nur einmal über volle 90 Minuten in seinem letzten Spiel für den FC Carl Zeiss, am 15. Dezember 1991 beim FC Freiburg (0:1-Niederlage). Danach beendete Meixner seine Laufbahn als Leistungs-Fußballspieler.

Innerhalb von elf Jahre hatte Meixner 238 Pflichtspiele mit 18 Toren für den FC Carl Zeiss. 179 Mal spielte er in der Oberliga (13 Tore), dreimal in der 2. Bundesliga, 26-mal im nationalen Pokal (2), achtmal im Europapokal und 22-mal in IFC-Begegnungen (3).

Literatur Bearbeiten

  • Hanns Leske, Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3
  • Baingo/Horn, Geschichte der DDR-Oberliga. Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-428-3
  • Uwe Nuttelmann, DDR-Oberliga. Eigenverlag 2007, ISBN 3-930814-33-1
  • DDR-Sportzeitung Deutsches Sportecho, Ausgabe vom 11. Januar 1982 mit Biografie
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