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Disambig mirror 2 Dieser Artikel behandelt den Fußballspieler Stefan Born, für den sozialistischen Politiker Stephan Born (1824–1898) siehe dort.

Stefan Born (* 7. März 1958) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Leben Bearbeiten

Der aus Siegen stammende Born spielte für die Sportfreunde Siegen und brachte es bis in die Westfalenauswahl[1], bevor er 1980 in die Oberliga Hessen zu Eintracht Haiger wechselte.[2] Dort wurde er von Jupp Heynckes, Trainer beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach entdeckt und zur Saison 1981/82 an den Bökelberg geholt wurde. In der Mannschaft um die aufstrebenden Talente Lothar Matthäus, Wolfram Wuttke und Uwe Rahn kam Born nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus, seinem Bundesligadebüt am 30. Januar 1982, als er nach 78 Minuten für Bernd Schmider eingewechselt wurde, schlossen sich nur zwei weitere Einsätze an. Bei seinem dritten und zugleich letzten Bundesligaspiel am 30. März 1982 gegen Eintracht Frankfurt stand er im Mittelfeld an der Seite von Ralf Bödeker, Hans-Günter Bruns und Uwe Rahn in der Startaufstellung. Nachdem er in der Saison 1982/83 ohne Pflichtspieleinsatz geblieben war, wechselte der schlaksige Mittelfeldspieler in der Sommerpause zurück ins Amateurlager und schloss sich dem FC Viersen an.[3]

In der Folge kehrte er zum Oberligisten Eintracht Haiger zurück und erreichte mit dem Klub 1984/85 das Achtelfinale des DFB-Pokals. Nach einem Sieg über den Ligarivalen CSC 03 Kassel besiegte man in der zweiten Runde den Bundesligisten Karlsruher SC mit 1:0 nach Verlängerung, wobei Born zu den spielbestimmenden Akteuren zählte.[4] Erst im Achtelfinale zeigte der Zweitligist Union Solingen bei einer 0:8-Niederlage dem Amateurklub die Grenzen auf. Zu einem weiteren sportlichen Höhepunkt kam es in der Spielzeit 1986/87 unter dem neuen Trainer Peter Cestonaro, der Haiger bis auf Tabellenrang Zwei hinter den Kickers Offenbach und der damit verbundenen Teilnahme an der Amateurmeisterschaft 1987 führte. Dort scheiterte man in der 1. Runde mit 0:0 und 2:3 am späteren Sieger MSV Duisburg.

1989 ging Born als Spielertrainer zum Bezirksligisten SG Hausen/Fussingen. 1997 gewann er mit dem Klub den Kreispokal, 1999 übernahm er den Trainerposten beim Lokalnachbarn TuS Waldernbach.[5] 2003 wurde er Trainer bei seinem Ex-Klub Eintracht Haiger, der nach Konkurs und Neugründung in der Kreisliga C startete.

Born erlitt im März 2006 einen Herzinfarkt und fiel ins Wachkoma. Zur finanziellen Unterstützung seiner Familie veranstalteten seine ehemaligen Vereine daraufhin ein Benefizspiel, an dem die Weisweiler-Elf, das Traditionsteam von Borussia Mönchengladbach gegen eine Lokalauswahl antrat.[6] Die Veranstaltung brachte einen Erlös von rund 20.000 Euro.[7]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Hardy Grüne: Legendäre Fußballvereine. Hessen. Zwischen FC Alsbach, Eintracht Frankfurt und Tuspo Ziegenhain, Agon Sportverlag, Kassel 2005 ISBN 3-89784-244-0
  2. kicker Sonderheft 1982/83
  3. kicker Sonderheft 1983/84
  4. Kicker Sportmagazin Nr. 95 vom 22. November 1984, S. 6
  5. sghausenfussingenlahr.de: Die Historie unserer Spielgemeinschaft, abgerufen am 30. März 2010
  6. flw24.de: Cracks vom Bökelberg schnüren die Stiefel (3. Aug. 2007)
  7. flw24.de: 20.000 Euro für Stefan Born (15. Aug. 2007)


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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