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Stefan „Paule“ Beinlich
Personalia
Geburtstag 13. Januar 1972
Geburtsort BerlinDDR
Größe 180 cm
Position Mittelfeldspieler

Stefan „Paule“ Beinlich (* 13. Januar 1972 in Berlin) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere Bearbeiten

Der defensive Mittelfeldspieler begann in der Jugend des BFC Dynamo mit dem Fußballspiel und wechselte von dort 1987 zur BSG Bergmann-Borsig Berlin. Für Letztere spielte er in der Saison 1990/91 zwanzig mal in der zweiklassigen DDR-Liga (fünf Tore).

Während der folgenden Saison unterschrieb „Paule“, wie Beinlich oft gerufen wird, 1991 beim englischen Premier-League-Verein Aston Villa seinen ersten Profivertrag. Insgesamt spielte er für Villa 16-mal in der Premier League (ein Tor), damals noch im Angriff.

Nach seiner „Lehrzeit“ auf der Insel spielte der vor allem für seine gefährlichen Freistöße bekannte Beinlich für die Bundesligisten Hansa Rostock (1994 bis 1997), Bayer 04 Leverkusen (1997 bis 2000) und Hertha BSC. 2003 kehrte der Linksfuß seiner Heimatstadt dann erneut den Rücken und wechselte zum Hamburger SV. Bis zum Ende der Saison 2005/06 bestritt Stefan Beinlich 279 Bundesligaspiele, in denen er 56 Tore erzielte. Seit der Saison 2006/07 spielte Beinlich wieder für seinen früheren Verein Hansa Rostock. Dort wurde er von Frank Pagelsdorf zum Kapitän ernannt. Am Ende der Saison stieg er mit Rostock in die 1. Bundesliga auf, konnte jedoch durch seine vielen Verletzungspausen den direkten Wiederabstieg in die 2. Fußball-Bundesliga nicht verhindern. Durch eine Knorpelabsprengung im Knie sowie einen Einriss des Außenmeniskus Mitte der zweiten Halbserie der Saison 2007/08 musste "Paule" Beinlich seine Karriere frühzeitig beenden. Um diese ausklingen zu lassen, spielte er 2010 mit seinem ehemaligen Spielerkollegen und heutigen Spielertrainer Heiko März beim SV Warnemünde Fußball in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern.

Beinlich trug fünfmal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Er debütierte dabei am 2. September 1998 beim Freundschaftsspiel gegen Malta. Zuletzt eingesetzt wurde er am 16. August 2000 beim 4:1-Erfolg gegen Spanien, dem ersten Spiel unter Rudi Völler als Teamchef der Nationalmannschaft.

Beinlich gewann dreimal in Folge den Liga-Pokal: 2001 und 2002 mit Hertha BSC und 2003 mit dem HSV. Stefan Beinlich bestritt am 15. November 2009 sein Abschiedsspiel vor 18.900 Zuschauern in der Rostocker DKB-Arena.

Am 30. Mai 2010 wurde Stefan Beinlich offiziell als Nachfolger des beim F.C. Hansa Rostock beurlaubten René Rydlewicz vorgestellt.

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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