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Das Stadion Honsellstraße, auch Mühlburger Stadion, war bis zu seinem Abriss 1959 ein reines Fußballstadion in Karlsruhe. Die Spielstätte des VfB Mühlburg befand sich am Lameyplatz zwischen Rheinhafen und Entenfang in der Honsellstraße, wo sich heute die Mühlburger Feuerwache befindet.

Geschichte Bearbeiten

Auf dem Platz spielte der VfB bereits seit 1907. Das Stadion wurde 1942 vollständig zerstört, wurde aber bis 1947 wieder aufgebaut. Im Eröffnungsspiel am 7. September 1947 unterlag der VfB gegen die Stuttgarter Kickers mit 0:3. Das neue Stadion hatte keine Aschenbahn und bot Platz für 30.000 Personen. Hierbei handelte es sich fast ausschließlich um Stehplätze, es gab nur ein paar Bänke für die Kriegsversehrten.

Auf dem Gelände befanden sich auch ein barackenartiges Gebäude, die Geschäftsstelle des VfB sowie Umkleidekabinen und Parkplätze für Omnibusse der Gästefans. Zwei große, dichtbelaubte Bäume wurden während Spielen beklettert – einmal brach ein Ast ab und einige Zuschauer stürzten in die Tiefe, wurden aber nicht schwer verletzt.

Besonders stolz waren die Mühlburger auf ihre Flutlichtmasten; bei näherem Betrachten taugten diese aber recht wenig, gegnerische Mannschaften waren davon nicht begeistert, weil sie nicht viel Licht spendeten.

Am 14. April 1951 fand hier ein B-Länderspiel gegen die Schweiz statt, das 0:2 verloren wurde.

In der Saison 1952/53 fusionierte der VfB Mühlburg mit dem FC Phönix zum Karlsruher SC, woraufhin der alte Phönix-Platz zum Wildparkstadion umgebaut wurde. Bis dieses fertig war, trug der KSC seine Heimspiele im Mühlburger Stadion aus. Im letzten Punktspiel am 24. April 1955 besiegte der KSC Eintracht Frankfurt mit 3:2, das allerletzte Spiel war ein Freundschaftsspiel am 25. Juni 1955 gegen Inter Mailand (2:1). Mehr als drei Jahre benutzen die Turnerschaft Mühlburg das Stadion, ehe es 1959 abgerissen wurde. Die Tribüne jedoch wurde nicht zerstört, sondern sorgfältig zerlegt und steht heute im Albgaustadion in Ettlingen.

Literatur Bearbeiten

  • Auf, Ihr Helden! Ausgabe 4, Augenzeugenbericht von Dr. Knobloch
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