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OrganisationBearbeiten

Die Einrichtungen der Pfarre St. Gereon sind als gemeinnützig anerkannt und sind dem Deutschen Caritasverband als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege angeschlossen. Grundsatz aller Einrichtungen ist, dass nur soviel Hilfe geleistet wird, wie Notwendig und so wenig wie möglich. Die Menschen werden nicht eingeschränkt und gehindert, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln und ihre vorhandenen Fähigkeiten weiterhin nutzen können und sollen. Damit ist sichergestellt, dass sie sich als kompetente Menschen erfahren. Das „Betreute Wohnen“ bietet im Rahmen der bestehenden Einrichtungen für die Bewohner ein Höchstmaß an Autonomie, Sicherheit und Bestätigungsmöglichkeiten. Durch das Betreuten Wohnen wird eine stationäre Betreuung verhindert oder hinauszögert oder gibt einsamen alten Menschen die Möglichkeit, in Gesellschaft den Tag abwechslungsreich zu verleben.

Gefördert und personell begleitet wird die Idee einer selbstständigen Hausgemeinschaft. Die Idee ist, vom „gemeinsam gegen einsam“ zu einem „miteinander – füreinander“ zu kommen. Angehörige sind als wichtiger Teil der Hausgemeinschaft willkommen und erwünscht.

KonzeptBearbeiten

Die Einrichtungen der St. Gereon Seniorendienste arbeiten nach dem Hausgemeinschaftskonzept

Definition Hausgemeinschaft: Hausgemeinschaften haben die Aufgabe, den Bewohnern die Ressourcen für eine eigenverantwortliche Alltagsgestaltung zur Verfügung zu stellen. Durch das Leben in einer Hausgemeinschaft sollen Handlungsräume er-öffnet werden, in denen sie ihre Kompetenzen einbringen können und in denen sie solidarisch handeln können. Dadurch erfahren die Bewohner Selbständigkeit, Autonomie und Selbstbestimmung.

Pflegebedürftige und/oder verwirrte ältere Menschen leben in ei-nem sinnlichen, anregungsreichen Milieu eines Altenpflegeheims der etwas anderen Art.

„So viel Normalität und Eigenverant-wortlichkeit wie möglich, gerade so viel Betreuung und Hilfe wie nötig“ Als Alternative zu klassischen Pflegeheimen gewinnen Hausgemeinschaften zunehmend an Bedeutung. Hausgemeinschaften sind anders gebaute und anders organisierte, quartiernahe Angebote für pflegebedürftige und /oder verwirrte ältere Menschen. In jeder Hausgemeinschaft leben in einem gemeinsamen Haushalt zwischen acht und zwölf ältere Menschen - ähnlich wie in einer größeren Familie - zusammen. Jeder hat sein eigenes Wohn-/Schlafzimmer (Appartement mit eigenem Duschbad/WC und eigener Diele) und kann darüber hinaus alle Gemeinschaftsflächen der Wohnung (Wohnküche, Wohndiele, Garten, Terrasse etc.) nutzen. Das Gemeinschaftsleben spielt sich vor allem „rund um den Herd" in der geräumigen Wohnküche der Hausgemeinschafts-Wohnung ab. Die Bewohner beteiligen sich - wenn sie denn können und mögen - an den alltäglichen Aktivitäten in der Küche. Oder sie sitzen ganz einfach dabei und nehmen das Leben in der Wohnküche in sich auf. Der ganz gewöhnliche Alltag mit seinen aus früheren Tagen vertrauten Bewegungsabläufen, Geräuschen und Gerüchen wird so gleichsam zur Stimulanz und - wenn man so will - zur „Therapie". Die vertrauten Aktivitäten und Dinge und die - im Vergleich zu herkömmlichen Heimen - wenigen und überschaubaren Räume ermöglichen aufgrund ihrer „Kleinräumlichkeit" insbesondere verwirrten älteren Menschen eine wesentlich bessere Orientierung und sorgen so für mehr Sicherheit, Geborgenheit und Lebensqualität. Das Leben in familienähnlichen Hausgemeinschaften wird von festen Bezugspersonen, den sogenannten Präsenzkräften, begleitet. Sie helfen den Bewohnern beim Anziehen oder beim Anlegen von Verbänden, sie unterstützen die Bewohner dabei, Teile der Mahlzeiten zuzubereiten, oder helfen bei der Herstellung von Kontakten zu Bewohnern, Angehörigen, oder Ärzten. Der Nachtdienst ist wie in herkömmlichen Pflegeheimen auch mit einer Pflegefachkraft besetzt. Bei den meisten Hausgemeinschaften beteiligen sich außerdem Angehörige, Nachbarn, Freunde und ehrenamtliche Helfer in der Regel gern, da sie von der Hauptlast der Pflege und Betreuung entbunden sind. Diese etwas andere Art eines Altenpflegeheims kostet zudem trotz der auf höchstem Niveau geleisteten Pflege- und Betreuung nicht mehr als herkömmliche Pflegeheime auch.

StandorteBearbeiten

  • Alten- und Pflegeheim Haus Berg, 41836 Hückelhoven-Brachelen, Klosterberg 5
  • Alten- und Pflegeheim Christinenstift, 52441 Linnich-Gereonsweiler, Kölnstraße 35
  • Alten- und Pflegeheim Haus Schunk, 52441 Linnich-Gereonsweiler, Kölnstraße 37
  • Tagespflege St. Gereon Haus, Linnich, Mahrstraße 67
  • Tagespflege Setterich, 52499 Setterich, Hauptstraße 128
  • Betreutes Wohnen Pastor Gerards Haus, 41836 Hückelhoven-Brachelen, Grabenstraße 40-44
  • Betreutes Wohnen Servicehaus am Klostergarten, 41836 Hückelhoven-Brachelen, Klosterberg 7
  • Ambulanter Dienst St. Gereon Pflegedienst Pflege mit +, 52441 Linnich, Mahrstraße 67

AuszeichnungenBearbeiten

  • 2005
Gestaltungspreis (Architektur): Vorbildliche Milieugestaltung für Menschen mit Demenz
  • 2008
Innovationspreis für visionäre Führungsprojekte in der Alten- und Behindertenarbeit
  • 2009
NRW-Landesbutton Sturzpräventive Einrichtung
  • 2010
Smiley für die Küche: Lebensmittel- und hygienerechtliche Anforderungen in überdurchschnittlicher Weise erfüllt
Deutschlands Beste Arbeitgeber
Sonderpreis „Gesundheit der Mitarbeiter“
  • 2011
Deutschlands Beste Arbeitgeber
Sonderpreis „Gesundheit der Mitarbeiter“
Beste Arbeitgeber Gesundheitswesen
Sonderpreise „Gesundheitsmanagement“ und „Förderung älterer Beschäftigter - Arbeiten bis 67“

WeblinksBearbeiten

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