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Spitzenverband Fachärzte Deutschlands
(SpiFa)
Rechtsform e.V.
Sitz Berlin
Gründung 2012
Ort Berlin
Vorstand Dr. med. Dirk Heinrich
Geschäftsführer Lars F. Lindemann
Ehemalige Vorstände Dr. med. Andreas Gassen
Organisationstyp Dachverband fachärztlicher Berufsverbände
Website www.spifa.de

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) ist ein Dachverband selbständiger, freier und fachärztlicher Berufsverbände in Deutschland. Der SpiFa wurde 2005/2006 als informeller Gesprächskreis unter dem Namen „Potsdamer Runde“ ins Leben gerufen. In dessen Rahmen tauschten sich die angeschlossenen Berufsverbände regelmäßig über die Anliegen der Fachärzte aus. Im Juli 2012 wurde der Name in „Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa)“ geändert. Daneben repräsentiert der SpiFa die Interessen der deutschen Fachärzteschaft auch auf europäischer Ebene und ist Mitglied in der European Union of Medical Specialists. Der SpiFa verfolgt das Anliegen Versorgung in Deutschland mitzugestalten und hat zu diesem Zweck eine Tochtergesellschaft, die Sanakey GmbH, gegründet. Der Dachverband vertritt mit seinen 28 ordentlichen und assoziierten Mitgliedsverbänden die Interessen von über 150.000 der in Deutschland tätigen Fachärzte in Klinik und Praxis. Er hat seinen Sitz in Berlin.

Mitgliedsverbände Bearbeiten

Er vertritt die Akkreditierte Labore, Bundesverband Ambulantes Operieren, Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, Berufsverband Niedergelassener Chirurgen, Berufsverband der Deutschen Dermatologen, Berufsverband Deutscher Humangenetiker, Berufsverband Niedergelassener Diabetologen, Berufsverband der Frauenärzte, Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands, Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland, Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte, Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie, Bundesverband der Pneumologen, Bundesverband für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie, Bundesverband der Rehabilitationsärzte Deutschlands, Berufsverband Deutscher Rheumatologen, Berufsverband der Deutschen Urologen, Deutscher Facharztverband, Deutscher Facharztverband, Bundesverband der Belegärzte, Deutscher Berufsverband der Fachärzte für Phoniatrie und Pädaudiologie, Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Berufsverband Deutscher Anästhesisten, Berufsverband Deutscher Internisten, Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner, Berufsverband Niedergelassener Gynäkologischer Onkologen in Deutschland, Berufsverband Deutscher Neurochirurgen, Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen und der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands.

Ziele Bearbeiten

Ziel des SpiFa ist die Darstellung und Vertretung der übergeordneten Interessen der Fachärzte in Klinik und Praxis, sowie deren politische Durchsetzung auf Bundes- und Landesebene ebenso wie die Darstellung in der Öffentlichkeit. Er bündelt die fachärztlichen Interessen und vertritt diese gegenüber Politik, Selbstverwaltung und anderen freien ärztlichen Verbänden. Es gehört auch zu seinen Aufgaben, die Mitgliedsverbände über politische Prozesse, Entwicklungen in der Selbstverwaltung sowie über die Lobbyarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren des Gesundheitssystems zu informieren und aktiv einzubinden sowie an der öffentlichen Meinungsbildung teilzunehmen.

Der SpiFa vertritt Forderungen nach einer Stärkung der Selbstverwaltung des deutschen Gesundheitssystems, einem Ausbau selektivvertraglicher Regelungen durch den Gesetzgeber und unterstützt darüber hinaus die europäische Integration.

Mitgliedschaften Bearbeiten

Der SpiFa ist Mitglied in der 2007 gegründeten Allianz Deutscher Ärzteverbände und darüber hinaus über seine Vorstandsmitglieder, die Vorsitzenden der ständigen Ausschüsse und den Hauptgeschäftsführer in verschiedenen Gremien in der Selbstverwaltung und in Unternehmen vertreten.

Seit 1. Januar 2017 vertritt der SpiFa als größter deutscher Facharztdachverband die fachärztlichen Interessen auch auf europäischer Ebene bei der UEMS.

Organisation und Vorstand Bearbeiten

Der Verband wird von einem auf vier Jahre gewählten Vorstand geleitet. Dieser besteht aus einem Vorstandsvorsitzenden und drei Stellvertretern. Als Vorstandsmitglied können nur die fachärztlichen Vorsitzenden oder andere fachärztliche Mitglieder des Vorstandes eines Berufsverbandes innerhalb des SpiFa gewählt werden.

Die Vorstandsvorsitzenden in chronologischer Reihenfolge:

Die Mitgliederversammlung ist das maßgebliche und beschlussgebende Organ des Verbandes. In ihr sind alle ordentlichen Mitglieder des SpiFa mit Stimmrecht vertreten. Assoziierte Mitglieder verfügen über ein Anwesenheits- und Rederecht.

Die Positionen des SpiFa und damit der deutschen Fachärzteschaft werden in thematischen Fachausschüssen beraten und erarbeitet.

Ein weiteres Organ ist der Hauptgeschäftsführer des SpiFa. Er unterstützt den Vorstand bei der Außendarstellung des Verbandes zur Umsetzung der genannten Ziele. Der Hauptgeschäftsführer ist zudem für die Verwaltung des SpiFa und der sich daraus ergebenden Geschäfte des Verbandes zuständig. Hauptgeschäftsführer des SpiFa ist seit 2012 der Rechtsanwalt und ehemalige Bundestagsabgeordneter Lars Lindemann.

Weblinks Bearbeiten


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