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Sound of Frankfurt (kurz SoF) war ein sommerliches Musikfestival in der Innenstadt von Frankfurt am Main, das zwischen 1994 und 2004 elfmal stattfand. Der erste Sound of Frankfurt wurde 1994 zum 1200jährigen Bestehen der Stadt Frankfurt am Main mit damals drei Bühnen organisiert. Das Festival wurde nach einer bereits in den achtziger Jahren entstandenen regionalen Stilrichtung der elektronischen Tanzmusik "Sound of Frankfurt" benannt.

Im Laufe der Jahre entwickelte es sich zu einer regelmäßigen Großveranstaltung, die stets große Besucherströme auch aus dem gesamten Bundesgebiet anlockte. Auf mittlerweile insgesamt acht Bühnen (in der Anzahl leicht variierend) verfolgten ca. 500.000 Zuschauer vollkommen verschiedene Musikstile von Rock, Latino und House über Alternative bis zu den aktuellen Topacts aus den Charts.

Die Veranstaltungen waren auf Grund ihres hohen Wirtschaftsfaktors von der Verwaltung gerne gesehen und standen unter der Schirmherrschaft von Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth. Das Festival dauerte jeweils 12 Stunden von 16:00 Uhr bis 4:00 Uhr früh.

Die S-Bahnen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes fuhren zu dieser Veranstaltung die ganze Nacht hindurch. Zusätzlich wurden Nachtbusse eingesetzt.

Lokaler Partner war vor allem der Hessische Rundfunk, der die Veranstaltung im Fernsehen und im Radio auch stets live übertragen hatte.

Die vorerst letzte Veranstaltung der Reihe fand am 3. Juli 2004 statt. Im Jahr 2005 fiel Sound of Frankfurt zum ersten Mal aus. Die Veranstalter begründeten die Absage mit gestiegenen Kosten und einem Mangel an Sponsoren. Auch 2006 fand kein Sound of Frankfurt statt. Grund war erneut der Mangel an Sponsoren, die sich im Juli auf die Fußballweltmeisterschaft konzentrieren wollten.

Nachdem das Festival auch 2007, 2008 und 2009 nicht stattfand, ist es ungewiss, ob es noch einmal stattfinden wird.

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