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Sorina Nwachukwu (* 21. August 1987 in Witten) ist eine ehemalige deutsche Sprinterin.

Die Tochter eines nigerianischen Leichtathleten und Fußballers und einer Deutschen wuchs in Eschweiler auf, wo sie bei der LSG Eschweiler ihre Karriere begann. Seit 2002 startet sie für TSV Bayer 04 Leverkusen.

Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2004 in Grosseto wurde die 400-Meter-Läuferin mit der deutschen 4x400-Meter-Staffel Vierte, zwei Jahre später belegte sie bei der Juniorenweltmeisterschaft in Peking mit der Staffel den sechsten Platz.

Nach mehreren Meistertiteln im Jugend- und Juniorenbereich wurde Nwachukwu 2007 mit der Leverkusener 4x400-Meter-Staffel erstmals im Erwachsenenbereich Deutsche Meisterin. 2008 wiederholte sie den Titelgewinn mit der Vereinsstaffel sowohl in der Halle als auch bei den Freiluft-Meisterschaften.

Zudem wurde sie im Einzelwettbewerb über 400 Meter Dritte und qualifizierte sich damit für die deutsche Staffel bei den Olympischen Spielen in Peking, mit der sie Platz 8 erreichte. Sie gehörte zusammen mit Denise Hinrichs, Janin Lindenberg, Michael Schrader, Raul Spank und Raphael Holzdeppe zu den sechs Sportlern im Aufgebot für Peking, die bereits 2006 an der Juniorenweltmeisterschaft in Peking teilgenommen hatten.[1][2]

Bei der Weltmeisterschaft 2009 in Berlin kam Nwachukwu ins Halbfinale über 400 Meter, wo sie als Sechste ihres Laufs ausschied. Im gleichen Jahr wurde sie zuvor erstmals Deutsche Meisterin über 400 Meter der Frauen. Ihre Bestzeit über 400 Meter liegt bei 51,53 Sekunden, gelaufen bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2009 in Ulm.[3]

Sorina Nwachukwu hat bei einer Körpergröße von 1,75 m ein Wettkampfgewicht von 61 kg.[4]

Sie verletzte sich Kurz vor den Olympischen Spielen 2012 und erreichte 2013 wieder ein sportliches stabiles Niveau. Nach einem Ermüdungsbruch im im rechten Fuß beendete Sorina Nwachukwu 2014 ihre Kariere als Sprinterin.

Sie Lebt in Aachen und Studiert in Köln Jura.[5]

Weblinks Bearbeiten

Sorina Nwachukwu in der Datenbank der IAAF (englisch)

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. DLV-Homepage, Aufgebot OS Peking 2010 Abgerufen am 27. Juli 2010
  2. DLV-Homepage, Aufgebot U20-WM Peking 2006 Abgerufen am 27. Juli 2010
  3. Liste der Erfolge auf der Homepage von Sorina Nwachukwu Abgerufen am 27. Juli 2010
  4. Portrait auf der Homepage von Sorina Nwachukwu Abgerufen am 27. Juli 2010
  5. Leichtathletin Sorina Nwachukwu: Mauritius statt Rio de Janeiro in Aachener Zeitung vom 27. Januar 2015, abgerufen am 29. Oktober 2017


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