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Simone Greiner-Petter-Memm Cross country skiing pictogram Biathlon pictogram
Voller Name Simone Greiner-Petter-Memm
Nation Flag of East Germany DDR
DeutschlandFlag of Germany Deutschland
Geburtstag 15. September 1967
Geburtsort Jena, DDR
Karriere
Disziplin Skilanglauf
Biathlon
Verein WSV Oberhof 05
Nationalkader seit 1986 (Langlauf)
Nationalkader seit 1991 (Biathlon)
Status zurückgetreten
Karriereende 2000
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold medal 1 × Silver medal 0 × Bronze medal
WM-Medaillen 5 × Gold medal blank 1 × Silver medal blank 0 × Bronze medal blank
Olympic rings without rims Olympische Winterspiele
0Silber0 Lillehammer 1994 Biathlon-Staffel
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
0Gold0 Antholz 1995 Staffel
0Silber0 Antholz 1995 Mannschaft
0Gold0 Ruhpolding 1996 Staffel
0Gold0 Ruhpolding 1996 Mannschaft
0Gold0 Osrblie 1997 Staffel
0Gold0 Kontiolahti 1999 Staffel
Skilanglauf-Weltcup

  Auflistung evtl. unvollständig, siehe FIS-Statistik
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 20 km klassisch 1 0 0
Biathlon-Weltcup

Gesamtweltcup 3. (1996/1997)
Sprintweltcup 2. (1996/1997)
Verfolgungsweltcup 2. (1996/1997)
letzte Änderung: 22. März 2008

Simone Greiner-Petter-Memm (* 15. September 1967 in Jena) ist eine ehemalige deutsche Biathletin. Sie ist verheiratet mit dem ehemaligen Kombinierer Silvio Memm und hat ein Kind.

Simone Greiner-Petter-Memm begann wie viele spätere Biathleten als Langläuferin. Sie war recht erfolgreich und startete sogar bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary. Hier wurde sie mit der Staffel der DDR Fünfte, ihre Einzelstarts waren meist weniger erfolgreich. Für lange Zeit war der letzte Sieg Simone Greiner-Petter-Memms beim Skiweltcup im italienischen Toblach im Januar 1988 der letzte eines deutschen Athleten bis zur Renaissance des Skilanglaufes in Deutschland nach dem Jahrtausendwechsel. 1990 zog sie sich ausgebrannt vom Leistungssport zurück. Nach der Geburt ihres Kindes kam sie jedoch 1991 als Biathletin zurück zum Leistungssport und startete 1992 erstmals im Weltcup.

Eine ihrer schwärzesten Stunden hatte Greiner-Petter-Memm ausgerechnet beim olympischen Staffelrennen 1994 in Lillehammer. Nachdem die deutsche Staffel in aussichtsreicher Position lag, zeigte Greiner-Petter-Memm als dritte Läuferin eine katastrophale Schießleistung: Bei zwei Schießeinlagen konnte sie mit der maximalen Anzahl von 16 Patronen lediglich vier Treffer landen und musste sowohl nach dem Liegend- als auch nach dem Stehendschießen jeweils drei Strafrunden laufen. Trotz dieser desolaten Leistung erreichte die deutsche Staffel am Ende noch die Silbermedaille, hatte jedoch einen Rückstand von fast vier Minuten auf die siegreiche russische Staffel.[1]

Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften gewann sie zwischen 1995 und 1999 insgesamt vier Mal Gold mit deutschen Staffeln. Im Weltcup errang sie vier Siege und 10 weitere Podiumsplätze.

Erfolge Bearbeiten

  • Olympische Winterspiele:
    • 1994: 1x Silber (Staffel)
  • Weltmeisterschaften:
    • 1995: 1x Gold (Staffel), 1x Silber (Mannschaft)
    • 1996: 2x Gold (Staffel, Mannschaft)
    • 1997: 1x Gold (Staffel)
    • 1999: 1x Gold (Staffel)
  • Gesamtweltcup:
    • 1x Platz 6 (1993/94)
    • 1x Platz 3 (1996/97)
  • Weltcupsiege:
    • 1x Langlauf
    • 4x Biathlon
  • Gesamtbilanz im Biathlon-Weltcup

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Team Staffel Gesamt
1. Platz 1 2 1 1 6 11
2. Platz 3 2 2 1 5 13
3. Platz 1 1 1 1 4
Top 10 13 16 5 1 2 15 52
Punkteränge 23 31 9 2 2 15 82
Starts 30 44 15 2 2 15 108
Stand: Auflistung möglicherweise unvollständig

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Silber trotz sechs Strafrunden – Artikel der Berliner Zeitung vom 26. Februar 1994

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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