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Version vom 11. April 2008, 21:08 Uhr

Silke Rottenberg
Rotti

Silke Rottenberg, Länderspiel 28. Februar 2008

Personalia
Name Silke Rottenberg
Geburtstag 25. Januar 1972
Geburtsort EuskirchenDeutschland
Position Torwart


Silke Rottenberg (* 25. Januar 1972 in Euskirchen) ist eine deutsche Fußballspielerin. Die Torfrau spielt seit 1991 in der Frauen-Bundesliga und seit 1993 in der Frauen-Nationalmannschaft. 1998 wurde sie zu Deutschlands Fußballerin des Jahres gewählt.

Sportliche Karriere

Vereinsfußball

Silke Rottenberg begann bereits mit vier Jahren beim SC Enzen-Dürscheven mit dem Fußballspielen. Zunächst spielte sie auf der Libero-Position. Erst im Alter von 16 Jahren entschied sie sich, Torfrau zu werden. 1991 gewann sie mit Grün-Weiß Brauweiler den DFB-Pokal. Anschließend wechselte sie zum TSV Siegen, mit dem sie ihre meisten Vereinserfolge sammelte. Im Jahr 2000 ging sie zum FFC Brauweiler Pulheim 2000, mit dem sie allerdings keinen Titel gewann. Von 2003 bis 2006 spielte sie beim FCR Duisburg.

Sie gilt als sehr ehrgeizig. Um sich weiter zu steigern, trainiert sie häufig mit Männermannschaften. 2005 hat sie den Übungsleiterschein erworben.

Seit der Saison 2006/2007 steht sie beim 1. FFC Frankfurt unter Vertrag.

Erfolge:

  • Deutsche Meisterin 1994 und 1996 mit dem TSV Siegen
  • Deutsche Meisterin 2007 mit dem 1. FFC Frankfurt
  • Deutsche Pokalsiegerin 1991 mit Grün-Weiß Brauweiler
  • Deutsche Pokalsiegerin 1993 mit dem TSV Siegen
  • Deutsche Pokalsiegerin 2007 mit dem 1. FFC Frankfurt

Nationalmannschaft

Ihr Länderspiel-Debüt hatte Silke Rottenberg 1993 gegen die USA. 1997 trug sie bei der EM in Norwegen und Schweden maßgeblich zum Titelgewinn bei. Sie kassierte nur ein Gegentor. Bei der gewonnenen WM 2003 wurde sie zur besten Torfrau des Turniers gewählt. 2005 wurde sie zum dritten Mal in Folge Europameisterin mit der Frauennationalmannschaft. Bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 errang sie die Bronzemedaille. Mit 125 Länderspielen (Stand 10. März 2008) ist sie Rekordtorhüterin des DFB (Rekordtorhüter bei den Männern ist Sepp Maier mit 95 Länderspielen). Im Juli 2007 gab die Bundestrainerin Silvia Neid bekannt, dass die durch Verletzungen beeinträchtigte Silke Rottenberg bei der Weltmeisterschaft in China im September 2007 von Nadine Angerer als Nr.1 abgelöst wird.[1]

Erfolge:

  • Weltmeisterin 2003 und 2007
  • Europameisterin 1997, 2001 und 2005
  • Olympische Bronzemedaille 2000 und 2004
  • Sieg beim Algarve Cup 2006

Sonstiges

Aktuell engagiert sich Silke Rottenberg für Menschen mit einem Down-Syndrom (Trisomie 21), indem sie an einer Posterkampagne des DS-Infocenters teilnimmt. Auf den Postern und Postkarten, die im Oktober 2005 veröffentlicht werden, ist sie gemeinsam mit ihrer Fußball-Kollegin Pia Wunderlich und Marco Huber, einem Mann mit Down-Syndrom, der Hobbyfußballer in der Alt-Herrenmannschaft 1921 Nieder-Klingen ist, zu sehen. Das Motto der Bilderserie lautet: „Menschen mit Down-Syndrom machen seltsame Bewegungen. Wie jeder, der versucht, einen schwierigen Ball zu spielen.“

Außerdem gehört Silke Rottenberg dem Kuratorium der Stiftung Jugendfußball an. Die Stiftung Jugendfußball wurde im Jahr 2000 von Jürgen Klinsmann, weiteren erfolgreichen Nationalspielern sowie den Dozenten des Fußball-Lehrer-Sonderlehrgangs gegründet.

Silke Rottenberg zog sich am 27. Januar 2007 beim Training mit der Nationalmannschaft im chinesischen Guangzhou einen Kreuzbandriss zu, womit sie ein halbes Jahr pausieren musste. Sie ist bekennende Anhängerin von Borussia Mönchengladbach.

Rottenberg ist Sportsoldatin der Bundeswehr im Dienstgrad eines Hauptfeldwebels und wird als Mitglied einer Sportfördergruppe der Bundeswehr gefördert.

Einzelnachweise

  1. http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/artikel/368227/

Weblinks

en:Silke Rottenberg fr:Silke Rottenberg pl:Silke Rottenberg

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