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Bundesarchiv Bild 183-15397-0014, Siegfried Herrmann

Herrmann bei den DDR-Leichtathletikmeisterschaften 1952

Siegfried Herrmann (* 7. November 1932 in Unterschönau, Thüringen) ist ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der in den 1950er- und 1960er-Jahren – für die DDR startend – ein erfolgreicher Mittel- und Langstreckenläufer war. Als Starter in der gesamtdeutschen Olympiamannschaft 1956 in Melbourne erlitt er im Vorlauf über 1500 m einen Achillessehnenriss und schied aus. Am 5. August 1965 stellte er in Erfurt mit der Zeit von 7:46,0 Minuten einen Weltrekord im 3000-Meter-Lauf auf. 1966 gewann er die Silbermedaille der Europäischen Hallenspiele im 3000-Meter-Lauf.

Er wurde achtmal DDR-Meister: 1964, 1965 und 1966 im 5000-Meter-Lauf, 1966 im 10.000-Meter-Lauf, 1960 und 1961 im Kurzstrecken-Crosslauf sowie 1964 und 1966 im Langstrecken-Crosslauf. Von 1952 bis 1965 stellte er insgesamt 21 DDR-Rekorde im 800-Meter-Lauf, 1000-Meter-Lauf, 1500-Meter-Lauf, 3000-Meter-Lauf und 5000-Meter-Lauf auf. Siegfried Herrmann gehörte bis 1951 Rot-Weiß Unterschönau und dann von 1951 bis 1953 der Betriebssportgemeinschaft Traktor Unterschönau an. Dann wechselte er über den Sportverein Einheit-Mitte zum SC Chemie Halle und gehörte ab 1962 dem SC Turbine Erfurt an. In seiner Wettkampfzeit war er 1,76 Meter groß und 65 kg schwer.

Einsätze bei internationalen Höhepunkten Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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