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SV Meppen
SV Meppen Logo
Basisdaten
Name Sportverein Meppen 1912 e. V.
Sitz Meppen, Niedersachsen
Gründung 29. November 1912
(als Fußballclub Amisia Meppen)
Farben Blau-Weiß
Vorstand Andreas Kremer
(Vorstandssprecher)
Stefan Gette
(Finanzvorstand)
Heiner Beckmann
(Sportvorstand)
Website http://www.svmeppen.de/
Erste Mannschaft
Trainer Christian Neidhart
Spielstätte Hänsch-Arena
Plätze 13.815
Liga Regionalliga Nord
2015/16 5. Platz
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Heim
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Auswärts

Der Sportverein Meppen 1912 e. V. ist ein Fußballverein in Meppen. Der Verein wurde 1912 gegründet und hat etwa 1.000 Mitglieder. Die Vereinsfarben sind Blau und Weiß.

Die erste Herrenmannschaft wurde in der Saison 2010/11 Meister der fünftklassigen Oberliga Niedersachsen und schaffte damit den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Zwischen 1987 und 1998 spielte sie in der 2. Bundesliga. Damit ist der SV Meppen der erfolgreichste Fußballverein im Emsland.

Ende 2010 schloss sich die erste Frauenmannschaft des SV Victoria Gersten dem SV Meppen an. Seit der Saison 2011/12 spielt die Frauenmannschaft des SV Meppen in der 2. Bundesliga Nord.

Geschichte Bearbeiten

SV Meppen vs F.Düsseldorf

Eintrittskarte des SV Meppen in der 2. Liga, 1997/98

Der Verein wurde am 29. November 1912 als Amisia Meppen gegründet, fusionierte aber am 8. Februar 1920 mit dem damaligen Männer-Turnverein Meppen und wurde ab da an in TuS Meppen 1912 umbenannt. 1921 wurde die Fußballabteilung zu einem eigenständigen Verein ausgegliedert und trug von da an den Namen SV Meppen 1912 e. V.

Stadion Bearbeiten

Der Verein trägt seine Heimspiele in der Vivaris Arena Emsland aus. Das Stadion liegt im Norden von Meppen, an der Lathener Straße im Stadtteil Neustadt gelegen. Im Jahre 1924 wurde es eingeweiht und 1927 in Hindenburg-Stadion umbenannt. Seit den 1990er Jahren trug es den Namen Emslandstadion . Im Jahre 2005 wurde es umbenannt in Vivaris Arena Emsland. Für die Umbenennung soll der SV Meppen einen fünfstelligen Betrag erhalten haben.

Zurzeit bietet das Stadion 16.500 Zuschauern Platz, davon 4.600 Sitzplätze (alle überdacht). Das Stadion ist eine reine Fußballarena ohne umschließende Tartanbahn.

Seit 1969 verfügt das Stadion über eine Flutlichtanlage. Diese wurden jedoch wegen Sicherheitsmängeln nach einigen Jahren wieder abgebaut. Eine neue Flutlichtanlage wurde im Oktober 1996 in Betrieb genommen.

Erfolge Bearbeiten

  • 1961 Niedersachsenmeisterschaft
  • 1970 Aufstieg in die Regionalliga
  • 1987 Meisterschaft in der Oberliga Nord
  • 1987 Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • 1992 Erreichen der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga
  • 1995 Platz 6 in der 2. Fußball-Bundesliga
  • 1997 Erreichen des DFB-Pokal-Achtelfinales gegen den SC Freiburg (2:1 für Freiburg)
  • 1999 DFB-Pokalspiel gegen den Deutschen Fussballrekordmeister und Pokalsieger Bayern München
  • 2011 Niedersachsenmeisterschaft

Die beste Platzierung in der 2. Bundesliga schaffte die Mannschaft in der Saison 1994/95 mit Platz 6.

Außerdem war der SV Meppen siebenmal Spitzenreiter der 2. Bundesliga. (Saison 1991/92)

Insgesamt spielte der Verein 11 Jahre am Stück in der 2. Bundesliga (Saison 1987/88 bis 1997/98). In dieser Zeit absolvierte die Mannschaft 404 Zweitligaspiele (124 Siege, 139 Unentschieden und 141 Niederlagen), erzielte 495 Tore bei 547 Gegentoren. In der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga liegt der SVM zu Beginn der Spielzeit 2008/09 an der 28. Position.

Platzierungen der letzten 21 Jahre Bearbeiten

Saison Liga Platz Spiele S U N Tore Punkte Trainer
87/88 2. Bundesliga 14 38 12 10 16 55:72 34-42 Rainer Persike
88/89 2. Bundesliga 10 38 12 13 13 55:54 37-39 Rainer Persike
89/90 2. Bundesliga 11 38 10 16 12 47:57 36-40 Rainer Persike
90/91 2. Bundesliga 16 38 10 14 14 35:42 34-42 Rainer Persike
91/92 2. Bundesliga Nord 6 32 10 10 12 36:37 30-34 Horst Ehrmanntraut
92/93 2. Bundesliga 10 46 15 17 14 41:43 47-45 Horst Ehrmanntraut
93/94 2. Bundesliga 7 38 14 11 13 48:52 39-37 Horst Ehrmanntraut
94/95 2. Bundesliga 6 34 15 11 8 54:38 41-27 Horst Ehrmanntraut
95/96 2. Bundesliga 10 34 10 14 10 45:43 44 Horst Ehrmanntraut / Paul Linz
96/97 2. Bundesliga 10 34 10 14 10 44:48 44 Paul Linz
97/98 2. Bundesliga 18 34 6 9 19 35:61 27 Paul Linz / Wolfgang Rolff
98/99 Regionalliga Nord 11 34 13 6 15 42:46 45 Mirko Votava / Rainer Persike
99/00 Regionalliga Nord 11 34 10 11 13 57:57 41 Rainer Persike/ Theo Bücker
00/01 Oberliga Niedersachsen/Bremen 11 34 13 7 14 52:49 46 Alfons Weusthof
01/02 Oberliga Niedersachsen/Bremen 4 34 20 6 8 68:42 66 Alfons Weusthof
02/03 Oberliga Niedersachsen/Bremen 8 34 14 12 8 51:37 54 Andreas Helmer
03/04 Oberliga Niedersachsen/Bremen 8 34 15 8 11 49:44 53 Andreas Helmer / Jens Friedemann / Georg Belke
04/05 Oberliga Nord 3 34 23 5 6 64:25 74 Georg Belke
05/06 Oberliga Nord 8 34 12 10 12 51:47 46 Alfons Weusthof
06/07 Oberliga Nord 4 34 16 8 10 51:34 56 Alfons Weusthof
07/08 Oberliga Nord 8 34 14 11 9 58:49 53 Alfons Weusthof/ Hubert Hüring
08/09 Oberliga Niedersachsen West 4 34 19 8 7 95:51 65 Hubert Hüring
09/10 Oberliga Niedersachsen West 0 0 0 0 0 0:0 0 Frank Classen

Aktueller Kader (2009/2010) Bearbeiten

Name Rückennr. Nationalität Geboren Im Verein seit Letzter Verein
Tor
Marcus Antczak 1 Flag of Germany12.03.1974 2002 Kickers Emden
Florian Hillebrand 30 Flag of Germany22.04.1988 1997 SVM Jugend
Abwehr
Hüseyin Dogan 10 Flag of Germany20.10.1979 2008 VfB Lübeck
Kay Bastian Göttsch 5 Flag of Germany18.03.1986 2008 Altona 93
Isaac Junior Ngole 21 Flag of Germany22.08.1985 2009 SV Wilhelmshaven
Jan-Dirk Riedesel 3 Flag of Germany30.06.1987 2009 VfL Oldenburg
Sebastian Schepers 18 Flag of Germany16.05.1988 2007 Hannover 96
Patrick Schnettberg 2 Flag of Germany20.06.1988 2003 VfL Rütenbrock
Moritz Steidten 6 Flag of Germany04.04.1988 2009 BV Cloppenburg
Malte Weusthof Flag of Germany 27.03.1990 SVM Jugend
Tim Natusch 22 Flag of Germany 30.06.1989 2007 SV Dohren
Mittelfeld
Lincoln Assinouko 17 Flag of Germany20.10.1989 2008 FC Gütersloh 2000
Eray Bayraktar 27 Flag of Germany27.07.1985 2009 1. FC Kleve
Elmar Bruns 15 Flag of Germany25.02.1985 1998 DJK Hebelermeer
Jens Robben 13 Flag of Germany27.04.1983 2009 Rot-Weiß Oberhausen
Aaron Thalmann 8 Flag of Germany29.07.1985 2009 VfL Oldenburg
Johan-Gerard Wigger Captain sports 14 Flag of the Netherlands02.11.1985 2006 FC Emmen
Stephan Wille 7 Flag of Germany07.07.1985 2008 ASV Bergedorf 85
Sturm
Nino Beukert 20 Flag of the Netherlands 19.04.1988 2009 Heracles Almelo
Sebastian Ferrulli 8 Flag of Germany07.03.1984 2009 VfL Oldenburg
Marcel Hoppe 19 Flag of Germany03.08.1989 2002 Concordia Schöninghsdorf
Cüneyt Özkan 9 Flag of Turkey13.11.1981 2009 VfL Oldenburg

Bekannte Spieler/Trainer der Mannschaft Bearbeiten

Kurioses/Geschichten Bearbeiten

Sv meppen becher

SVM-Becher mit Logo und Schriftzug: Seit ich den Club kenn, bin ich Fußballfan!

Bei vielen Fußballfans besitzt der SV Meppen Kultstatus. So kann man in vielen Teilen Deutschland, aber auch Europas Fanclubs des Vereins finden.

In den 90er Jahren, als der Verein noch in der 2. Bundesliga vertreten war, kam zu Heimspielen oft eine eigene Fankapelle.

In dieser Zeit galt der emsländische Verein geradezu als Synonym für Zweitklassigkeit. Traditionsreiche Clubs wie der 1. FC Kaiserslautern wurden, nachdem ihr Abstieg aus der Bundesliga feststand, von den Fans ihrer Ligakonkurrenten mit Sprüchen wie „Kaiserslautern in Meppen“, oder „Ihr seid Deutschlands Deppen, nächstes Jahr in Meppen“ verhöhnt. Anderseits sangen Lauterer Fans: " Wir fahr`n nur einmal nach Meppen", womit der erhoffte Wiederaufstieg zum Ausdruck gebracht wurde da Meppen als "ewiger" Zweitligist galt. Im Jahre 1988 sagte der Torwart des abstiegsbedrohten FC Schalke 04 und Nationaltorhüter Toni Schumacher: „Ich spiel' doch nicht in Meppen“. Als die Schalker doch den Gang in die 2. Liga antreten mussten, wechselte Schumacher zu Fenerbahçe Istanbul. Die Meppener reagierten allerdings auch: Der lokale Spediteur Többe schickte einen LKW-Auflieger mit der Aufschrift „SV Meppen – das Fußballerlebnis“ direkt vor Schumachers Haustür.

Am letzten Spieltag der Saison 1996/97 gab es das torreichste Spiel der Zweiten Bundesliga. Das Spiel des SV Meppen beim 1. FC Kaiserslautern endete 7:6 (6:2) für die Pfälzer, deren Aufstieg in die erste Liga zu diesem Zeitpunkt schon feststand.

Literatur Bearbeiten

  • Hans Vinke: Die Meppen-Story, Geschichte eines Fußball-Phänomens, 1997

Weblinks Bearbeiten


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