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SC Fortuna Köln
SC Fortuna Koln
Basisdaten
Name S.C. Fortuna Köln e.V.
Gründung 21. Februar 1948
Farben rot, weiß
Vorstand Klaus Ulonska
Website www.fortuna-koeln.de
Erste Mannschaft
Trainer Matthias Mink
Spielstätte Südstadion
Plätze 12.000
Liga NRW-Liga
2009/10 14. Platz
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Auswärts

Der SC Fortuna Köln ist ein Kölner Fußball- und Handballverein. Er ist nach dem 1. FC Köln der erfolgreichste Fußballverein aus Köln.

Geschichte Bearbeiten

Gründung und Aufstieg in die Bundesliga (1948−1974) Bearbeiten

Der SC Fortuna Köln wurde am 21. Februar 1948 durch eine Fusion der Vereine Bayenthaler SV, Sparkassen-Verein 1927 Köln und SV Victoria 1911 gegründet. Alle drei Vereine waren vor dem Zweiten Weltkrieg nicht allzu erfolgreich. Allein der SV Victoria 1911 gelangte 1943 bis ins Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft. 1976 erfolgte schließlich die Vereinigung mit dem FC Alter Markt Köln.

Die Fortuna wurde acht Tage nach dem 1. FC Köln gegründet und war ebenfalls ein Versuch, aus mehreren Stadtteilmannschaften einen Gesamt-Kölner Verein zu entwickeln. In den 1950ern und 1960ern konnte der Verein im Gegensatz zum 1. FC Köln jedoch nicht erstklassig spielen. Erst durch das (auch finanzielle) Engagement des damaligen Präsidenten Jean Löring änderte sich ab 1967 die Lage erheblich. 1973 gelang der Aufstieg in die Erste Bundesliga, am Ende der Saison stand jedoch wieder der Abstieg, und zwar in die neu gegründete Zweite Bundesliga.

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26 Jahre Zweite Bundesliga (1974–2000) Bearbeiten

An der Zweiten Bundesliga sollte der SC Fortuna Köln in den folgenden Jahrzehnten förmlich kleben. Mehrmals wurde aus sehr aussichtsreicher Position der Aufstieg vergeben. Im Frühsommer 1986 hätte der Verein beinahe den Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga erreicht. In der Relegation setzte sich jedoch Borussia Dortmund im Entscheidungsspiel mit 8:0 durch. Dieses Spiel war notwendig geworden, nachdem die vorgesehenen zwei Spiele aus Sicht der Fortuna 2:0 in Köln und 1:3 in Dortmund ausgegangen waren. Dabei musste die Fortuna erst in der letzten Minute das 1:3 hinnehmen, das zur Torgleichheit führte. Die aus Europapokalspielen bekannte Regel, nach der bei Torgleichstand diejenige Mannschaft siegt, die mehr Tore auf des Gegners Platz erzielt hat („Auswärtstorregel“), galt in den Relegationsspielen nicht.

Ebenso konnte die Fortuna aus teilweise hoffnungsloser Lage noch die Klasse erhalten. So war der Verein am Ende der Vereinigungssaison 1991/92 sportlich abgestiegen, konnte aber durch den Lizenzentzug von Blau-Weiß 90 Berlin doch noch in die Relegation einziehen und diese klar für sich entscheiden.

Der SC Fortuna Köln blieb in all den Jahren ein über die Stadtgrenzen hinaus nur mäßige Resonanz findender Südstadtverein mit wenigen, dafür aber sehr treuen Zuschauern. Auch konnte die dominierende Stellung des 1. FC Köln in der Stadt niemals ernsthaft gefährdet werden. Einige der größten Momente in der Vereinsgeschichte resultierten dennoch aus den sehr wenigen Lokalderbys mit dem großen Rivalen. In insgesamt nur zehn Pflichtspielen in über fünfzig Jahren gab es nur vier Begegnungen bei Pokalspielen und sechs in der Bundesliga. 1983 unterlag eine spielerisch und kämpferisch bessere Fortuna im DFB-Pokalfinale in Müngersdorf gegen einen schwachen 1. FC Köln mit 0:1, das Publikum feierte jedoch die unglücklichen Verlierer. In der Saison 1998/99 bot sich erneut die Chance einer Änderung der Verhältnisse, als der 1. FC Köln in die Zweite Bundesliga abstieg. In beiden Lokalderbys dieser Saison wurden die Geißböcke in deren jeweils ausverkauftem Müngersdorfer Stadion mit 4:2 und 3:0 klar besiegt. In der Endabrechnung gelang der Wachwechsel jedoch nicht: Die Fortuna war nach dem letzten Hinrundenspieltag der Saison 1998/99 noch drei Plätze vor dem großen Rivalen aus der Stadt, am Ende jedoch vier Plätze dahinter. Das einzige Spiel, das die Fortuna in dieser Rückrunde gewinnen konnte, war das Spiel gegen den 1. FC Köln (3:0). Der FC stieg in der Saison 1999/2000 wieder in die Erste Bundesliga auf und die Fortuna trotz erneutem Sieg (4:1) gegen den 1. FC Köln aus der Zweiten Bundesliga ab.

Absturz und Fastinsolvenz (2000−2005) Bearbeiten

Nach dem Abstieg zeigte sich wieder, dass der Verein finanziell fast ausschließlich von seinem Vorsitzenden und Mäzen Jean Löring abhing. Selbst in der einzigen Erstligasaison 1973/74 hatte der Verein finanziell Pech: Das Müngersdorfer Stadion wurde neu gebaut und deshalb mussten die Heimspiele der Fortuna und des 1. FC Köln in der viel kleineren Radrennbahn stattfinden, was sich auf der Einnahmenseite beider Vereine deutlich bemerkbar machte.

Die nackte Mannschaft für die Rettung der Fortuna

26 Jahre schaffte es Jean Löring, den kleinen Verein in der Zweiten Bundesliga zu halten. 2001 jedoch war Löring pleite, kurz darauf erkrankte er schwer und starb im März 2005 an Krebs. Auch dem Verein ging es ohne den langjährigen Mäzen nicht mehr gut. 2003 stand die Fortuna vor der drohenden Insolvenz. Treueste Fans starteten den Fortuna-Spenden-Marathon und baten den Künstler Cornel Wachter als Ideengeber hinzu. Wachters erste Aktion mit Graphiker Marc Tölle war die Installation von Schirmherren, der Philosoph und Fußballfan Walter Jens und der Mann der zur Situation des Vereins passte, hingefallen und wieder aufgestanden, Olympiasieger Dieter Baumann. Es folgte Wachters Pressephoto der nackten Oberligamannschaft samt Trainer Ralf Aussem und Co-Trainer Dieter Epstein, welches unter dem Titel „Einem nackten Mann greift man nicht in die Tasche – aber unter die Arme“ um die Welt ging und halb Kölns Spendenbereitschaft wecken konnte.

Wachter lies ungewöhnliche Aktionen folgen um auf den angeschlagenen Verein mit der seinerzeit größten Jugendabteilung im DFB aufmerksam zu machen, die Sammelaktion bei den Damen des Freudenhaus Pascha (Köln) mit Schauspieler Ralf Richter, Fan Andreas Palanci und Südstadtpfarrer Hans Mörtter oder den Fortuna-Kart-Cup mit Unterstützung von Rennfahrer Michael Schumacher und dessen Vater Rolf für die Mitarbeiter der hilfreichen Kölner Presse auf der Indoorkartbahn von Michael Schumacher in Kerpen.

Der SC Fortuna Köln stürzte bis in die viertklassige Oberliga ab und musste dort während der Saison 2004/05 den Spielbetrieb aus finanziellen Gründen einstellen, nachdem die Mannschaft in der gesamten Hinrunde nur drei Punkte auf ihr Konto gebracht hatte. Der vorerst letzte Auftritt in der Oberliga war eine Niederlage (0:5) bei der U23-Mannschaft von Alemannia Aachen, bevor sich der Verein im Januar 2005 vom Spielbetrieb zurückzog.

In einem Fax an den Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband teilte der Vorstand des SC Fortuna Köln den sofortigen Rücktritt der 1. Mannschaft vom Spielbetrieb der Oberliga Nordrhein mit. Der Spielbetrieb der anderen Mannschaften, wie der Jugendabteilung, der 2. und 3. Mannschaft, der Damenmannschaft und der Handballabteilung blieben von dem Rücktritt ohne Folgen. Der anfängliche Insolvenzplan fand keine Mehrheit in der Gläubigerversammlung. Erst eine große Spendenaktion und ein Benefizspiel gegen den 1. FC Köln (10:0 für den FC vor 6.350 Zuschauern) brachten die vorerst ausreichende Summe von 35.000 € zusammen. Somit wurde der Spielbetrieb der Fortuna, deren Jugendabteilung mit 500 Spielern, 25 Mannschaften und 90 Trainern sowie Betreuern eine der größten Jugendfußballabteilungen in ganz Deutschland darstellt, unter der Führung des damaligen 1. Vorsitzenden Egbert Bischoff vorerst gerettet.

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Kevin Kruth, NRW-Liga 2008/09 (Foto: Sebastian Flügel)

Konsolidierung (seit 2005) Bearbeiten

Ab Saison 2005/06 spielte die 1. Mannschaft in der Verbandsliga Mittelrhein und hatte mit im Schnitt 400 verkauften Karten mehr Zuschauer als so mancher Regionalligist. Mit einem 7. Platz zum Saisonende 2005/06 konnte der freie Fall der letzten Jahre gestoppt werden. Am 16. Oktober 2006 wählte die Mitgliederversammlung Klaus Ulonska zum neuen 1. Vorsitzenden des SC Fortuna Köln, nachdem Egbert Bischoff einige Wochen zuvor sein Amt niedergelegt hatte.

Am letzten Spieltag der Saison 2007/08 verpasste die Fortuna gegen den VfL Leverkusen durch ein 1:1-Unentschieden vorläufig und denkbar knapp die Meisterschaft in der Verbandsliga Mittelrhein. Die Fortuna hätte einen Sieg gegen Leverkusen benötigt, das vor diesem "Finale" mit einem Punkt die Tabelle anführte. Allerdings wurde dem VfL am 10. Juli 2008 der Aufstieg durch das Sportgericht des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes wegen verspätet eingereichter Unterlagen zum Lizenzierungsverfahren aberkannt. Die Fortuna spielte daher in der Saison 2008/09 in der NRW-Liga. Für den Verein war es der erste Aufstieg seit 35 Jahren, wenngleich der Verein weiter nur in der fünfthöchsten Spielklasse vertreten ist.

Im Mai 2009 wurde bekannt, dass sich der SC Fortuna Köln verschulden musste, um die Kosten der Hinrunde 2008/2009 zu decken.[1] Die erste Saison in der neu zusammengefassten NRW-Liga beendete die Mannschaft nach einer durchwachsenen Rückrunde auf dem 9. Tabellenplatz mit einem Torverhältnis von 60:55. Zweiter in der Torschützenliste der Liga wurde der Fortune Kevin Kruth mit 21 Treffern.[2] Die Saison 2009/10, für die als Ziel Platz 6 ausgegeben worden war, schloss die Mannschaft auf einem enttäuschenden 15. Tabellenplatz ab, nur die Tordifferenz trennte sie dabei von einem Abstiegsrang.

Erfolge Bearbeiten

Der SC Fortuna Köln spielte 26 Jahre in der Zweiten Bundesliga. Höhepunkte der Vereinsgeschichte waren zum einen die Zeit in der Ersten Bundesliga in der Saison 1973/74, in der man nur wegen des schlechteren Torverhältnisses wieder abstieg, und zum anderen das DFB-Pokalfinale 1983 gegen den 1. FC Köln, das die Fortuna nur sehr unglücklich mit 0:1 verlor, nachdem sie im Halbfinale den Traditionsverein Borussia Dortmund mit einem 5:0 besiegt hatte. Im Viertelfinale gewann man bereits gegen den Erstligisten Borussia Mönchengladbach mit 2:2. n.V. und im Wiederholungsspiel mit 2:1 sowie im Achtelfinale gegen den Erstligisten Eintracht Braunschweig mit 2:1. Wichtigste Spieler des Pokalfinalisten waren die Stürmer Dieter Schatzschneider und Dieter Lemke, Torhüter Bernd Helmschrot, die Verteidiger Florian Hinterberger und Jürgen Beier sowie der „Mittelfeldmotor“ Johannes Linssen.

Platzierungen Bearbeiten

In der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga belegt der SC Fortuna Köln den 46. Platz von 50 Mannschaften. In der ewigen Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga ist die Fortuna Zweiter. Zudem hat das Team als einzige Mannschaft neben Alemannia Aachen 26 Spielzeiten in der Zweiten Bundesliga vorzuweisen.

Stand ewige Tabelle:
1. Liga: Platz 45 (von 50) - 1 Saison gespielt
2. Liga: Platz 2 (von 119) - 26 Saisons gespielt
3. Liga: Platz 109 (von 153) - 2 Saisons gespielt

  • 1963/1964 - 8. Platz Landesliga Mittelrhein
  • 1964/1965 - 1. Platz Landesliga Mittelrhein
  • 1965/1966 - 8. Platz Verbandsliga Mittelrhein
  • 1966/1967 - 2. Platz Verbandsliga Mittelrhein
  • 1967/1968 - 16. Platz Regionalliga West
  • 1968/1969 - 13. Platz Regionalliga West
  • 1969/1970 - 14. Platz Regionalliga West
  • 1970/1971 - 4. Platz Regionalliga West
  • 1971/1972 - 3. Platz Regionalliga West
  • 1972/1973 - 2. Platz Regionalliga West
  • 1973/1974 - 17. Platz Bundesliga
  • 1974/1975 - 5. Platz 2. Bundesliga Nord
  • 1975/1976 - 4. Platz 2. Bundesliga Nord
  • 1976/1977 - 12. Platz 2. Bundesliga Nord
  • 1977/1978 - 4. Platz 2. Bundesliga Nord
  • 1978/1979 - 4. Platz 2. Bundesliga Nord
  • 1979/1980 - 6. Platz 2. Bundesliga Nord
  • 1980/1981 - 9. Platz 2. Bundesliga Nord
  • 1981/1982 - 10. Platz 2. Bundesliga
  • 1982/1983 - 6. Platz 2. Bundesliga
  • 1983/1984 - 9. Platz 2. Bundesliga
  • 1984/1985 - 11. Platz 2. Bundesliga
  • 1985/1986 - 3. Platz 2. Bundesliga (in den Relegationsspielen um den Aufstieg an Borussia Dortmund gescheitert)
  • 1986/1987 - 14. Platz 2. Bundesliga
  • 1987/1988 - 12. Platz 2. Bundesliga
  • 1988/1989 - 4. Platz 2. Bundesliga
  • 1989/1990 - 14. Platz 2. Bundesliga
  • 1990/1991 - 11. Platz 2. Bundesliga
  • 1991/1992 - 12. Platz 2. Bundesliga Nord
  • 1992/1993 - 6. Platz 2. Bundesliga
  • 1993/1994 - 15. Platz 2. Bundesliga
  • 1994/1995 - 8. Platz 2. Bundesliga
  • 1995/1996 - 8. Platz 2. Bundesliga
  • 1996/1997 - 11. Platz 2. Bundesliga
  • 1997/1998 - 6. Platz 2. Bundesliga
  • 1998/1999 - 14. Platz 2. Bundesliga
  • 1999/2000 - 16. Platz 2. Bundesliga
  • 2000/2001 - 5. Platz Regionalliga Nord
  • 2001/2002 - 18. Platz Regionalliga Nord
  • 2002/2003 - 10. Platz Oberliga Nordrhein
  • 2003/2004 - 8. Platz Oberliga Nordrhein
  • 2004/2005 - 18. Platz Oberliga Nordrhein (Rückzug nach der Hinrunde)
  • 2005/2006 - 7. Platz Verbandsliga Mittelrhein
  • 2006/2007 - 9. Platz Verbandsliga Mittelrhein
  • 2007/2008 - 2. Platz Verbandsliga Mittelrhein
  • 2008/2009 - 9. Platz NRW-Liga
  • 2009/2010 - 14. Platz NRW-Liga (RW Essen U23 erhielt keine Lizenz und wurde auf den 19. Tabellenplatz zurückgesetzt)

Bekannte Persönlichkeiten Bearbeiten

Bekannteste ehemalige Spieler und Trainer Bearbeiten

Stadion Bearbeiten

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Südstadion

Der SC Fortuna Köln trägt seine Heimspiele im Kölner Südstadion im Stadtteil Zollstock aus.

Frauenfußball Bearbeiten

Die Frauenfußballabteilung konnte seit der Gründung 2003 einen steilen Aufstieg verzeichnen. Gleich in der ersten Saison wird die im Schnitt 17 Jahre alte Mannschaft Kreismeister mit einem Torverhältnis von 192:7 Toren. Auf Anhieb schaffte die Mannschaft den Durchmarsch in die Verbandsliga. Dort lieferte sich das Team einen Zweikampf mit dem Regionalligaabsteiger Rot-Weiß Merl. Mit einem Punkt Rückstand reichte es nur zur Vizemeisterschaft. Ein Jahr später wurde der Aufstieg in die Regionalliga West mit 16 Punkten Vorsprung unter Dach und Fach gebracht.

Die Fortunen konnten bisher viermal den Kreispokal gewinnen. 2006 unterlag die Mannschaft im Finale des Mittelrheinpokals erst nach Verlängerung gegen den Zweitligisten TuS Köln rrh..

Nachwuchsfußball Bearbeiten

Die Nachwuchsabteilung des Vereins galt jahrelang als größte Nachwuchsabteilung Deutschlands, der zeitweise 27 Mannschaften angehörten. In der Saison 2006/2007 spielten bei den B-Mädchen gleich drei Nationalspielerinnen: Isabelle Linden (wechselte zum 1. Januar 2008 zur SG Essen-Schönebeck), Sara Doorsun (beide Deutschland) und Arzu Karabulut (Türkei).

Der männliche Nachwuchs war jahrelang jeweils in der für sie höchstmöglichen Spielklasse vertreten. Als dann im Jugendfußball die Regionalligen (jetzt: Junioren-Bundesliga) eingeführt wurden, spielten die Mannschaften immerhin noch in der zweithöchsten Klasse. Zum Bruch kam es erst in der Saison 2004/05, als die U19 aus der Verbandsliga (jetzt Mittelrheinliga) abstieg. Die U15 spielt seit Jahren in der Bezirksliga um die Meisterschaft mit und die U13 hat mittlerweile mehrfach hintereinander den Titel des Kreisbesten des Fußballkreises Köln gewinnen können.

deinfussballclub.de Bearbeiten

Seit dem 3. April 2008 geht der SC Fortuna Köln einen neuen Weg. Nach britischem Vorbild (Ebbsfleet United) räumt der Verein bei seiner erste Fußball-Herrenmannschaft externen Personen ein eingeschränktes Mitspracherecht ein. Die neu gegründete deinfussballclub.de DFC GmbH versuchte zu Anfang unter der Schirmherrschaft von Filmregisseur Sönke Wortmann innerhalb eines Jahres 30.000 Mitglieder zu akquirieren. Für einen Jahresbeitrag von 39,95 € haben diese Mitglieder ein Mitspracherecht bei Transfers, Abschlüssen von Freundschaftsspielen, den Trikotfarben, Merchandising und anderen vereinsinternen Belangen. Auch bei der Mannschaftsaufstellung soll die Meinung der Mitglieder gehört werden, allerdings behält der Trainer (aktuell Matthias Mink) hier das letzte Wort.

Bis Ende Oktober 2009 hatten sich etwas mehr als 10.500 Mitglieder registriert, Ende 2010 sind nach DFC-Angaben noch etwas mehr als 9.000 zahlende Mitglieder dabei.

Am 6. Dezember 2008 beschloss die Mitgliederversammlung des SC Fortuna Köln, bei wenigen Enthaltungen, auch schon vor Erreichen der 30.000 Mitglieder von Deinfussballclub zum Jahresbeginn 2009 die erste Fußball-Herrenmannschaft aus dem Hauptverein auszugliedern und in die Fortuna Köln Spielbetriebsgesellschaft mbH mit der DFC GmbH einzubringen. Die Ausgliederung wurde am 1. Februar vollzogen. Demzufolge fließen über die Spielbetriebsgesellschaft aus DFC-Mitteln nach Abzug der Verwaltungskosten und der Mehrwertsteuer mehr als 200.000 Euro pro Jahr in die erste Mannschaft des SC Fortuna Köln.

Kader Saison 2010/2011 Bearbeiten

Nummer Spieler Nationalität im Verein seit letzter Verein

Torhüter

31 Christopher Möllering Flag of Germany 2008 KFC Uerdingen 05
1 Jonas Sela Flag of Germany 2010 SpVgg Weiden
12 Nicolas Clever Flag of Germany 2009 eigene U19

Abwehr

8 Lars Marten Flag of Germany 2009 Wuppertaler SV Borussia U23
6 Benjamin Venekamp Flag of Germany 2009 Fortuna Düsseldorf U23
Moussa Ouattara Flag of Burkina Faso 2010 1. FC Kaiserslautern
21 Tevfik Furucu Flag of Turkey Flag of Germany 2009 Alemannia Aachen U23
28 Ermir Halili Flag of Albania Flag of Germany 2008 eigene U19
27 Mitja Schäfer Flag of Germany 2010 Wuppertaler SV Borussia
3 Dirk Caspers Flag of Germany 2010 RW Essen
17 Daniel Bartsch Flag of Germany 2010 SpVgg EGC Wirges
13 Andy Habl Flag of Germany 2010 TSV Germania Windeck
26 Nils Remagen Flag of Germany 2007 eigene U19

Mittelfeld

2 Frank Schroden Flag of Germany 2008 FC Germania Dattenfeld
7 Stephan Glaser Captain sports Flag of Germany 2006 FC Junkersdorf 1946
20 Hamdi Dahmani Flag of Tunisia Flag of Germany 2008 SF Troisdorf
4 Alexander Ende Flag of Germany 2009 Bayer 04 Leverkusen U23
19 Abdelkader Maouel Flag of Germany 2009 FC Junkersdorf 1946
18 Nuno Sanches Flag of Cape Verde Flag of Germany 2005 eigene U19
5 Nico Schmied Flag of Germany 2010 TSV Germania Windeck
10 Tibor Heber Flag of Hungary Flag of Germany 2010 Alemannia Aachen U23
11 Alassane Ouédraogo Flag of Burkina Faso 2010 RW Essen
23 Maycoll Canizales-Smith Flag of Canada Flag of El Salvador 2010 Bonner SC
15 Tugay Düzelten Flag of Turkey Flag of Germany 2006 eigene U19

Angriff

9 Kevin Kruth Flag of Germany 2008 Gürzenicher FC Düren
24 Chamdin Said Flag of Lebanon Flag of Germany 2010 SC Verl
25 Abdou-Nassirou Ouro-Akpo Flag of Togo 2010 Westfalia Herne
16 Fabian Montabell Flag of France Flag of Germany 2010 RW Erfurt

Quellen Bearbeiten

  1. „Beim Chat mit Klaus Ulonska blieben keine Fragen offen!“ deinfussballclub.de-Chat mit dem 1. Vorsitzenden Klaus Ulonska, 11. Mai 2009
  2. [1] Aktuelle Torschützenliste

Website Bearbeiten

da:SC Fortuna Köln en:SC Fortuna Köln it:Sport Club Fortuna Köln ja:SCフォルトゥナ・ケルン ru:Фортуна (футбольный клуб, Кёльн)

Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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