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Rudolfia

Wappen Zirkel
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Basisdaten
Hochschulort: Rapperswil (SG)
Hochschule/n: OST Ostschweizer Fachhochschule
Gründung: 21. März 1981
Korporationsverband: Winterthurer Konvent, als befreundete Verbindung

Bremgarten-Kartell, als Einzelmitglied

Kürzel: R!
Farbenstatus: farbentragend
Farben: Blau-Weiss-Rot
Art des Bundes: Männerbund
Stellung zur Mensur: nichtschlagend
Website: www.rudolfia-rapperswil.ch

Die Rudolfia ist eine farbentragende Schweizer Studentenverbindung in Rapperswil. Sie wurde am 21. März 1981 gegründet.[1]

Allgemeines

Die Rudolfia ist eine nichtschlagende, konfessionell und politisch neutrale, schweizerischem Gedankengut verbundene Verbindung männlicher Studenten aller Fachrichtungen der OST Ostschweizer Fachhochschule. Ihre Devise ist «Freundschaft, Geist und Wissenschaft». Sie ist eine Lebensverbindung; die Mitgliedschaft dauert gewöhnlich lebenslang. Die Verbindung bezweckt die Förderung von Freundschaft und wissenschaftlichen Bestrebungen unter den Mitgliedern und die Förderung des studentischen Brauchtums.

Die Rudolfia besteht aus einer Aktivitas und einem Altherren-Verband mit Sitz in Rapperswil und je eigenen vereinsrechtlichen Statuten, die auch die gegenseitige Beziehung regeln.

Im Winterthurer Konvent, der Dachorganisation der Altherren-Verbände der farbentragenden Studentenverbindungen der ZHAW hat die Rudolfia den Status einer „befreundeten Verbindung“.[2] Im Bremgarten-Kartell ist die Rudolfia Einzelmitglied.[3] Die Rudolfia pflegt besondere Freundschaftsbeziehungen zu ihrer Zürcher Patenverbindung Amicitia Turicensis[4], zur Freien Burschenschaft Germania Iserlohn[5] und zur Rupertia Heidelberg.[6]

Geschichte

Gegründet wurde die Rudolfia am 21. März 1981 durch sieben Studenten des damaligen Interkantonalen Technikums Rapperswil ITR Interkantonalen Technikums Rapperswil ITR, der nachmaligen Hochschule für Technik Rapperswil HSR, die per 1. September 2020 in der neu organisierten Ostschweizer Fachhochschule aufgegangen ist.[7] Der feierliche Akt fand im Beisein von Ehrengästen aus Hochschule und Politik und der Patenverbindung Amicitia Turicensis im Hotel Schwanen Rapperswil statt. Die Vorbereitung zur Gründung im WS 1980/81 erfolgte in freundschaftlicher Zusammenarbeit mit der Amicitia Turicensis. Am 26. März 1983 wurde der Altherren-Verband der Rudolfia gegründet. Am Stiftungsfest vom 26. März 1988 wurde die Verbindungsfahne geweiht.[8] Das Jubiläum des 25-jährigen Bestehens wurde am 31. März 2006 mit einem Cortège durch die Altstadt und dem Festcommers auf dem Schloss und am 1. April 2006 mit der Stiftungsfeier in Rapperswil begangen.

Der Verbindungsname nimmt Bezug auf die Stadtgeschichte von Rapperswil, die mit dem Namen Rudolf eng verbunden ist. So hiessen die Grafen von Rapperswil von der Stadtgründung 1229 bis zum Aussterben ihres Geschlechts 1283 allesamt Rudolf, danach gingen die Herrschaftsrechte an den Grafen Rudolf II. von Habsburg-Laufenburg über und schliesslich 1352 an die habsburgische Hauptlinie. 1358 liess Erzherzog Rudolf IV. »der Stifter« die Brücke über den See nach Hurden bauen.

Verbindungslokal der Rudolfia ist der „Olymp“ genannte ehemalige Luftschutzraum im Rapperswiler Schlosshügel.[9] Festliche Anlässe werden in renommierten Lokalen wie z. B. im Rathaussaal oder im Traditionslokal „Paragraph 11“.[10] in der Rapperswiler Altstadt durchgeführt.

Farben

Mütze: Blaue Tellermütze mit silberner Perkussion, Alte Herren häufig auch mit Tönnchen, oft mit Zirkel bestickt. Farbenband: Blau-Weiss-Rot mit silberner Perkussion (Fuxenband: Blau-Weiss). Die Farben Blau-Weiss-Rot haben weisen auf Rapperswil hin, das auf drei Seiten vom Zürichsee umgeben ist und zwei rote Rosen im Wappen[11] führt.

Literatur

  • Johannes Kunz: Die Patenschaft bei der Rudolfia. In: Amicitia Turicensis 1895 – 1995. Jubiläumsschrift der Studentenverbindung Amicitia Turicensis. Zürich 1995.
  • Hans Breitenmoser: Freundschaft – Geist – Wissenschaft. In: Die Linth vom 28. März 1991, Seite 6.

Einzelnachweise

  1. Gründungsurkunde. Archiv der Rudolfia.
  2. [1] Webseite des Winterthurer Konvents, abgerufen am 12. März 2021.
  3. [2] Webseite des Bremgarten-Kartells, abgerufen am 14. März 2021.
  4. [3] Webseite der Amicitia Turicensis, abgerufen am 13. März 2021.
  5. [4] Webseite der Freien Burschenschaft Germania Iserlohn, abgerufen am 13. März 2021.
  6. [5]. Webseite der Verbindung Rupertia Heidelberg, abgerufen am 14. März 2021.
  7. [6] Webseite der Ostschweizer Fachhochschule OST, abgerufen am 12. März 2021.
  8. Hans Rathgeb: Freundschaft, Geist, Wissenschaft. In: Die Linth vom 30. März 1988.
  9. Hans Rathgeb: Im tiefen Keller unter der Burg. In: Linth Zeitung vom 19. April 1999, S. 16.
  10. [7] Webseite der Bierhalle Paragraph 11, abgerufen am 12. März 2021.
  11. [8] Wappen der Stadt Rapperswil, Webseite abgerufen am 12. März 2021.
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