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Rudolf Dobermann (* 14. Dezember 1902 in Iserlohn; † 1. Dezember 1979 in São Paulo, Brasilien) war ein deutscher Leichtathlet, der in den späten 1920er Jahren als Weitspringer aktiv war.

Er gewann drei deutsche Meisterschaften:

  • 1925: Meister
  • 1926: Meister
  • 1927: Meister
  • 1929: Vizemeister

Außerdem sprang er drei deutsche Rekorde:

  • 7,36 m am 8. August 1926 in Leipzig. Damit verbesserte er die drei Jahre alte Bestmarke von Karl Hornberger um drei Zentimeter.
  • 7,53 m am 26. Juni 1927 in Jena
  • 7,64 m am 10. Juni 1928 in Jena. Dieser Rekord wurde fünf Jahre später von Luz Long um einen Zentimeter überboten.

Obwohl Rudolf Dobermann im Jahr 1928 seinen Meistertitel nicht hatte verteidigen können, räumte man ihm als Rekordhalter bei den Olympischen Spielen in Amsterdam gute Chancen ein. Er konnte die Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Während Willi Meier und Erich Köchermann mit Sprüngen über 7,39 m bzw. 7,35 m in das Finale der besten sechs einzogen, übertraf Rudolf Dobermann nicht einmal die 7-Meter-Marke und blieb mit 6,91 m sogar noch 8 Zentimeter unter der Weite des vierten deutschen Teilnehmers Helmut Schlöske. Damit kam er unter 41 Springern auf Platz 18 (es siegte der US-Amerikaner Edward Hamm mit 7,73 m).

Rudolf Dobermann startete für den SC Marienburg Köln. Er war 1,81 m groß und 72 kg schwer.

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Rudolf Dobermann auf sports-reference


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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