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Rudolf „Rudi“ Brunnenmeier (* 11. Februar 1941 in München; † 18. April 2003 in Olching) war ein deutscher Fußballspieler.

Spielerlaufbahn Bearbeiten

Der Stürmer spielte von 1960 bis 1968 für 1860 München und hatte mit seinen zahlreichen Toren großen Anteil am Erfolg der Löwen in den 1960er Jahren und gilt bis heute als Vereinsikone. Er erzielte in 207 Spielen 139 Tore für den Verein. Davon erzielte er in der Oberliga Süd von 1960 bis 1963 73 Tore in 88 Spielen und in der Fußball-Bundesliga ab 1963 66 Tore in 119 Spielen, womit er bis heute Bundesliga-Rekordschütze der 1860er ist. 1961 wurde Brunnenmeier Torschützenkönig in der damaligen Oberliga Süd und konnte diesen Erfolg 1963 in der Oberliga sowie 1965 in der Fußball-Bundesliga wiederholen.

Mit den Löwen wurde er 1963 Süddeutscher Meister, 1964 Deutscher Pokalsieger, erreichte ein Jahr später das Finale um den Europapokal der Pokalsieger und wurde 1966 Deutscher Meister.

In der Nationalmannschaft spielte er von 1964 bis 1965 5 Mal und erzielte dabei drei Treffer.

In seinen letzten Jahren verflachten seine Leistungen bei den Sechzigern aber zusehends. In seiner letzten Saison erzielte er in 12 Bundesligapartien gar nur noch einen einzigen Treffer. Mit insgesamt 66 erzielten Treffern war Rudi Brunnenmeier dennoch einer der besten und erfolgreichsten Stürmer des TSV 1860 München.

Nach seinem Abschied von München nach der Spielzeit 1967/68 spielte er für vier Spieljahre in der ersten Schweizer Liga bei Neuchâtel Xamax und daraufhin noch eine Saison beim FC Zürich.

Von 1973 bis 1977 war er in Österreich noch im Kader von Schwarz-Weiß Bregenz, ehe er 1980 nach noch drei weiteren Jahren beim FC Balzers in Liechtenstein seine Laufbahn abschloss.

Anschließend war er noch beim FC Garmisch-Partenkirchen und FC Wacker München als Trainer aktiv.[1]

Nach dem Karriereende Bearbeiten

Nach seinem Karriereende begann ein langer sozialer Abstieg. Brunnenmeier, der schon in seiner Zeit als aktiver Fußballer dem Alkohol zugetan gewesen war, verlor in späteren Jahren durch starken Alkoholismus alles. Zeitweise arbeitete er als Rausschmeißer und Gelegenheitsarbeiter, um über die Runden zu kommen.

An den Folgen seiner Alkoholsucht starb Rudi Brunnenmeier am 18. April 2003 und wurde einige Tage später unter großer Anteilnahme auf dem Münchner Ostfriedhof beerdigt (Grab Nr. 36b-2-63). Eine Vereinsdelegation der Löwen, die Löwen-Meistermannschaft von 1966 und viele Fans des TSV 1860 erwiesen ihm die letzte Ehre.

Karriere in Stichpunkten Bearbeiten

Vereine Bearbeiten

Erfolge Bearbeiten

Persönliche Erfolge

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1860 trauert um Rekordtorjäger Brunnenmeier, Der Spiegel, 22. April 2003


nds:Rudolf Brunnenmeier


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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