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Romy Tarangul (* 19. Oktober 1987 in Frankfurt (Oder)) ist eine deutsche Judoka (1. Dan).

Tarangul betreibt seit 1995 Judo. Ihr erster Verein war Blau-Weiß Frankfurt (Oder), ihr erster Trainer Gerald Haack. Aktuell startet die Lehramtsstudentin für den JC 90 Frankfurt (Oder), wo sie von Sandra Schwalbe und Benny Biemüller trainiert wird. Sie tritt in der Gewichtsklasse bis 52 kg an.

Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Rio de Janeiro konnte sie keine größeren Erfolge erzielen. Die Europameisterschaft in Lissabon beendete sie als Vizeeuropameisterin. Beim internen Kampf in Deutschland um die Olympiaqualifikation im Rahmen der Europameisterschaft 2008 musste sich Tarangul starker Konkurrenz, etwa von Melanie Lierka und Susi Zimmermann, erwehren. Zunächst schaltete sie ihre Vereinskonkurrentin Mareen Kräh aus, später Anna Kharitonova, die zunächst im direkten Kampf knapp vorne gelegen war. Auf dem Weg zur Qualifikation gewann sie in Sofia eine Weltcupveranstaltung und drang somit in den Kreis der Europäerinnen mit den meisten Ranglistenpunkten vor. Bei der Europameisterschaft unterlag sie erst im Finale der Spanierin Ana Carrascosa Zaragoza und qualifizierte sich als Vierte der Rangliste für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Dort gewann sie zunächst ihren ersten Kampf gegen die Usbekin Sinura Djuraewa. Im Achtelfinale verlor sie gegen Nakamura Misato, anschließend in der Trostrunde gegen Ilse Heylen aus Belgien und schied aus. Bei der Judo-Weltmeisterschaft 2009 in Rotterdam gewann Tarangul durch einen Sieg im kleinen Finale gegen die Chinesin Hongmei He die Bronzemedaille.

Zusammen mit Katharina Scholz, Petra Niemann und Nicole Reinhardt ließ sie sich für das Olympia Spezial 2008 des Playboy fotografieren.

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Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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