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Rolf Wolfshohl

Rolf Wolfshohl 2008

Rolf Wolfshohl (* 27. Dezember 1938 in Köln), deutscher Radrennfahrer, war während seiner Profilaufbahn in den 1960er und 1970er Jahren einer der erfolgreichsten Sportler Deutschlands.

Karriere Bearbeiten

Rolf Wolfshohl war einer der letzten Radprofis, die sowohl sehr gute Leistungen bei Straßenrennen wie auch im Querfeldeinradsport (Radcross) erbrachten. Er wurde drei Mal Weltmeister sowie 14mal Deutscher Meister im Radcross. Einmal wurde er Deutscher Meister im Straßenrennen. Seine größten Erfolge im Straßenradsport waren der Sieg bei der Vuelta a España 1965 und von Paris-Nizza 1968. Bei der Tour de France konnte er zwei Etappen gewinnen. 1968 trug er für zwei Tage das Gelbe Trikot des Führenden und beendete das Rennen nach einem Sturz schließlich auf dem sechsten Rang.

Sein Sohn Rolf-Dieter wurde ebenfalls Radrennfahrer, und es war für Rolf Wolfshohl ein schwerer Schicksalsschlag, als sich dieser bei den Deutschen Meisterschaften 1984 einen Halswirbel brach und seitdem bis zum Hals gelähmt ist.

Heute betreibt Wolfshohl zusammen mit seiner Frau ein Radsportgeschäft sowie eine Rahmenbauwerkstatt (Marke „rowona“) in Köln und setzt sich in einem Radsportverein (RSC le loup) intensiv für die Förderung des Nachwuchses ein. Der Radsport–Club „Le Loup“ hat den Namen von Gründer und Vorsitzenden Rolf Wolfshohl daher, dass die Franzosen den Nachnamen nicht richtig aussprechen konnten. Wolf(shohl) bedeutet im französischen Le Loup („Der Wolf“)

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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