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Rolf Kukowitsch war in den 1950er Jahren Fußballtrainer in der DDR-Oberliga, der höchsten Spielklasse der DDR. Mit Chemie Leipzig wurde er 1951 DDR-Meister.

Kukowitsch begann seinen Weg durch die Oberliga des Deutschen Sportausschusses, später DDR-Oberliga, bei der BSG Chemie Leipzig. Dort war seit 1949, noch bei den Vorgängergemeinschaften SG Leutzsch und ZSG Industrie Fritz Krauß als Trainer tätig gewesen. Krauß trat nach dem 15. Spieltag der Saison 1950/51 am 28. November 1950 als Trainer der Oberligamannschaft von Chemie Leipzig zurück. Danach übernahmen provisorisch die Spieler Walter Rose, Horst Scherbaum und Heinz Fröhlich das Training. Nach einem weiteren achtwöchigen Zwischenspiel mit dem Trainer Hans Höfer wurde Rolf Kukowitsch zum 1. Mai 1951 als neuer Trainer eingesetzt. In den beiden letzten Punktspielen führte er Chemie an die Tabellenspitze zusammen mit Turbine Erfurt. Im Entscheidungsspiel um die DDR-Meisterschaft gewann seine Mannschaft am 20. Mai 1951 in Chemnitz mit 2:0 über die Erfurter. Anschließend wurde er wieder durch Hans Höfer ersetzt.

Beim Oberligisten SG Volkspolizei Dresden beendete Fritz Sack nach dem 5. Spieltag der Saison 1951/52 seine Tätigkeit als Trainer. Am 24. September 1951 übernahm Kukowitsch das Traineramt, als die Volkspolizisten auf Rang 2 der Tabelle lagen. Als er am 23. April 1952 von Paul Döring abgelöst wurde, lagen die Dresdner drei Spieltag vor Saisonschluss erneut auf dem 2. Platz.

Anschließend hatte Kukowitsch ein kurzes Intermezzo bei der Oberligamannschaft von Wismut Aue, wo er im Mai und Juni 1952 lediglich die Sommerpause überbrückte und danach von Karl Dittes abgelöst wurde. Im Laufe der Saison 1956 holte Dynamo Dresden, Nachfolger der SG Volkspolizei und inzwischen in der drittklassigen II. DDR-Liga spielend, Rolf Kukowitsch als Ersatz für den bisherigen Trainer Heinz Werner. Kukowitsch übernahm die Mannschaft am 14. Spieltag, konnte aber nicht verhindern dass Dynamo am Saisonende in die Bezirksliga absteigen musste. Danach war Kukowitsch im höherklassigen Fußball nicht mehr vertreten.

Quellen Bearbeiten

  • Deutsches Sportecho, Jahrgänge 1950 bis 1957


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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