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Rocco Milde
Personalia
Geburtstag 8. Juni 1969
Geburtsort PirnaDDR
Größe 185 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
Wismut Pirna-Copitz
1983–1987 Dynamo Dresden
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1987–1990 Dynamo Dresden 8 0(0)
1990–1993 VfL Bochum 54 0(3)
1993–1994 Hannover 96 17 0(3)
1994–1996 Hansa Rostock 37 (10)
1996–1998 Dynamo Dresden 56 (27)
1998–1999 FSV Zwickau 46 (16)
1999–2001 Dresdner SC 61 (17)
2002–2003 Dynamo Dresden 15 0(0)
2003–2006 VfL Pirna-Copitz
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
DDR U-21 4 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2006–2008 SC Borea Dresden (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Rocco Milde (* 8. Juni 1969 in Pirna) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und -trainer.

Karriere Bearbeiten

Über die Jugendmannschaften von Wismut Pirna-Copitz und Dynamo Dresden gelangte der Offensivspieler Milde 1987 als 18-Jähriger in den Oberliga-Kader Dynamos, mit dem er die DDR-Meisterschaften 1988/89 und 1989/90 sowie den FDGB-Pokal 1990 gewann. Bereits 1984 war er mit Dynamo Dresden DDR-Schülermeister geworden.

Mit der Deutschen Wiedervereinigung wechselte Milde 1990 zum westdeutschen Bundesligisten VfL Bochum, mit dem er 1992/93 nach drei Toren in insgesamt 52 Bundesliga-Spielen in die 2. Bundesliga abstieg. Dort kam Milde noch zweimal für den VfL zum Einsatz, bevor er zur Winterpause der Saison 1993/94 zum Ligakonkurrenten Hannover 96 wechselte und sich nach drei Toren in 17 Einsätzen für Hannover zur Folgesaison Hansa Rostock anschloss. Mit neun Toren in 21 Einsätzen hatte Milde daraufhin Anteil am Aufstieg der Hanseaten in die Bundesliga, konnte sich mit weiteren 16 Einsätzen (ein Tor) in der Bundesliga-Saison 1995/96 jedoch nicht dauerhaft etablieren.

Im Jahre 1996 kehrte Milde zum mittlerweile in der Regionalliga antretenden 1. FC Dynamo Dresden zurück, für den er in 56 Einsätzen bis 1998 27 Tore erzielte. Im Anschluss wechselte Milde zum Zweitligaabsteiger FSV Zwickau, für den er eineinhalb Saisons in der Regionalliga Nordost spielte. Ab Dezember 1999 war er dann für den Dresdner SC, mit dem er sich 2000 als Vize-Meister der Regionalliga Nordost für die neu eingeführte Regionalliga Nord qualifizierte. Für den Dresdner SC erzielte Milde in zwei Jahren zehn Tore in 42 Partien, bevor er im Winter 2001/02 erneut zu Dynamo Dresden zurückkehrte. 2003 bis 2006 ließ Milde seine aktive Karriere beim Nachfolger seines einstigen Jugendvereins, dem VfL Pirna-Copitz, ausklingen.

Von 2006 bis 2008 war Milde Assistenztrainer des Oberligisten SC Borea Dresden.

Privates Bearbeiten

Sein Sohn Paul Milde ist ebenfalls Fußballprofi.

Weblinks Bearbeiten


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