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Robert Lechleiter
Personalia
Geburtstag 1. Juli 1980
Geburtsort RosenheimDeutschland
Größe 176 cm
Position Mittelfeld, Stürmer

Robert Lechleiter (* 1. Juli 1980 in Rosenheim) ist ein deutscher Fußballspieler.

Karriere Bearbeiten

Der Offensivspieler Lechleiter begann seine fußballerische Laufbahn im Alter von fünf Jahren 1985 beim oberbayerischen TSV Aßling. 1999 wechselte er zum Bezirksligisten SC Baldham, mit dem er in seiner ersten Saison in die Bezirksoberliga aufstieg. Nach einer weiteren Saison für Baldham wechselte Lechleiter 2001 zum Bayernligisten FC Ismaning, für den er in seiner ersten Saison sechs Tore in 28 Einsätzen erzielte.

Nach 15 Toren in 29 Einsätzen während seiner zweiten Spielzeit für Ismaning wurde der gelernte Kfz-Mechaniker im Sommer 2003 von der SpVgg Unterhaching verpflichtet, die in der Saison 2003/04 als Aufsteiger aus der Regionalliga in der 2. Bundesliga antrat. Aufgrund der Konkurrenz durch Francisco Copado und Angelo Vaccaro im Hachinger Sturm kam Lechleiter in seiner ersten Saison für die SpVgg jedoch nur auf zwölf Einsätze in der 2. Bundesliga und einen Einsatz im DFB-Pokal, wobei er beim 1:0-Auswärtssieg gegen den Karlsruher SC sein einziges Saison-Tor für Unterhachings erste Mannschaft erzielte. Für Hachings zweite Mannschaft, für die er während der gleichen Saison 17 Spiele in der Bayernliga absolvierte, erzielte Lechleiter dagegen neun Tore.

In der Saison 2004/05 kam Lechleiter aufgrund diverser Verletzungen und der mit der zwischenzeitlichen Ausleihe des Rostocker Spielers Marcel Schied noch größeren Konkurrenz im Sturm der Hachinger lediglich zu neun torlosen Einsätzen in der ersten Mannschaft sowie zu vier Torerfolgen in elf Einsätzen in der Zweitvertretung Unterhachings. Zu Beginn der Spielzeit 2005/06 galt Lechleiter daraufhin erneut als Reservist und absolvierte zunächst zwei weitere Einsätze für Unterhachings Bayernliga-Mannschaft, bis er am 12. Spieltag der 2. Bundesliga in die Startelf der Lizenzmannschaft berufen wurde und beim 4:1-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth mit einem Tor und drei Vorlagen spielentscheidend agierte, so dass er im weiteren Saisonverlauf als Stammspieler auch mit weiteren Torvorlagen maßgeblich am Klassenerhalt der SpVgg beteiligt war.

2006/07 kam Lechleiter vermehrt im Mittelfeld des Hachinger Zweitligisten zum Einsatz, wurde mit neun Toren in 32 Partien jedoch bester Torschütze seiner Mannschaft, die am Saisonende als Tabellensechszehnter in die Regionalliga abstieg. Ein Angebot vom Bundesliga-Aufsteiger F.C. Hansa Rostock schlug Lechleiter daraufhin aus, um mit Haching den direkten Wiederaufstieg anzustreben.[1]

2007/08 erzielte Lechleiter zehn Tore für Haching in 28 Regionalliga-Einsätzen, konnte aufgrund eines Knochenödems im rechten Knie jedoch am Saisonende nicht mehr für die SpVgg auflaufen,[1] für die der direkte Wiederaufstieg ab dem vorletzten Spieltag nicht mehr möglich war. Lechleiter, dessen eigentlich bis 2009 datierter Vertrag eine Ausstiegsklausel in Höhe von 150.000 Euro beinhaltete[2], gab daraufhin seinen Wechsel zum F.C. Hansa Rostock bekannt, welcher zwischenzeitlich wieder aus der ersten in die zweite Bundesliga abgestiegen war. Für Haching hatte Lechleiter 79 Spiele in der 2. Bundesliga (elf Tore), 28 Regionalliga-Partien (zehn Tore) sowie sieben Spiele im DFB-Pokal (ein Tor) bestritten.

Für Rostock erzielte Lechleiter am achten Spieltag der Zweitliga-Saison 2008/09 sein erstes Ligaspieltor, nachdem er bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals sein erstes Tor in einem Pflichtspiel für Hansa erzielt hatte. Lechleiter gelang es jedoch nicht, sich in Rostocks Stammformation zu spielen und absolvierte bei insgesamt 13 Liga-Einsätzen nur drei Partien über die volle Spielzeit. Daraufhin wurde sein Vertrag beim F.C. Hansa im Januar 2009 nach nur sechs Monaten Vereinszugehörigkeit aufgelöst.[3] Anschließend wechselte Lechleiter zum abstiegsbedrohten Drittligisten VfR Aalen, für den er bis zu einem Kreuzbandriss, den er sich am vorletzten Spieltag der Saison 2008/09 zuzog,[4] drei Tore in 16 Partien erzielte.

Mit dem Abstieg Aalens in die Regionalliga verlor Lechleiters Vertrag seine Gültigkeit. Lechleiter lehnte eine Erneuerung des Vertrags zunächst mit der Begründung ab, er wolle zuerst von seiner Verletzung genesen; dadurch wurde er vorübergehend vereinslos.[5] Im November 2009 unterschrieb er schließlich einen neuen Vertrag beim VfR Aalen, dessen Laufzeit bis zum 30. Juni 2011 befristet ist.[6] Zum Trainingsauftakt im Januar 2010 kehrte er schließlich wieder ins Training zurück. Obwohl er daher nur in der Rückrunde 15 Spiele für den VfR absolvierte, wurde er dennoch mit sieben Toren der beste Torschütze der Mannschaft und hatte so einen großen Anteil am direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 kicker.de, 30. Mai 2008: Lechleiter zum FC Hansa, abgerufen am 30. Mai 2008
  2. fc-hansa.de, 7. Juli 2008: OZ vom 7.7.2008: Ur-Bayer will an der Küste hoch hinaus, abgerufen am 7. Juli 2008
  3. transfermarkt.de, 26. Januar 2009: Rostock löst Vertrag mit Lechleiter auf, abgerufen am 26. Januar 2009
  4. kicker.de, 18. Mai 2009: VfR lange ohne Lechleiter, abgerufen am 20. Mai 2009
  5. schwaebische-post.de, 5. Juni 2009: Zwei Zusagen, keine Unterschrift, abgerufen am 6. Juni 2009
  6. vfr-aalen.de, 20. November 2009: Sonntagsschuss entscheidet Spitzenspiel / Lechleiter unterzeichnet Vertrag, abgerufen am 21. November 2009


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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