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Reiner Hollmann (* 30. September 1949 in Walsum) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und derzeitiger -trainer.

Spieler Bearbeiten

Der aus Duisburg stammende Hollmann, der im Nachwuchsbereich für Eintracht Duisburg aktiv war, spielte von 1970 bis 1984 für Rot-Weiß Oberhausen und Eintracht Braunschweig in 350 Spielen in der Bundesliga und erzielte 33 Tore.

Von 1970 bis 1972 spielte er 13-mal in der deutschen Amateurnationalmannschaft, die als Olympiaauswahl an den Olympischen Spielen 1972 in München teilnahm. Er erzielte für das Team ein Tor.

Nach seiner Profikarriere spielte er noch bei Rot-Weiß Lüdenscheid.

Trainer Bearbeiten

Nach seiner Spielerkarriere wurde Hollmann Trainer. Zunächst, von 1984 bis November 1985, arbeitete er beim MTV Gifhorn. Von 1988 bis 1992 war er Co-Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Zunächst assistierte er den Trainern Josef Stabel und Gerd Roggensack und war von 1989 bis 1990 gleichzeitig Trainer der FCK-Amateure. Im Februar 1990 wurde Karl-Heinz Feldkamp Trainer. 1991 wurde das Trainergespann Deutscher Meister mit dem FCK. Zeitgleich mit Feldkamp verließ Hollmann 1992 den Verein und wurde Cheftrainer beim FC Carl Zeiss Jena. Weitere Trainerstationen waren unter anderem der 1. FC Saarbrücken und Al-Ahly Kairo.

Seit einigen Jahren ist er in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig. Seine Vereine waren hier der Al-Nasr Sports Club, Al-Shabab und der Al-Wahda Sports Club.

Hollmanns größter Erfolg als Trainer war der Gewinn der türkischen Meisterschaft mit Galatasaray Istanbul im Jahr 1994 und das Erreichen des CL-Viertelfinales, nachdem Hollmann Karl-Heinz Feldkamp zu Beginn der Saison als Cheftrainer abgelöst hatte.

Kurioses Bearbeiten

1977 wurde Hollmann beim Bundesligaspiel 1. FC Kaiserslautern gegen Eintracht Braunschweig, als er kurz vor Spielende beim Spielstand von 0:1 gegen einen seiner Meinung nach ungerechtfertigten Elfmeter protestieren wollte, von Schiedsrichter Werner Burgers aus Versehen niedergestreckt. Hollmann wachte erst wieder im Krankenwagen auf.


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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