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Rassem Yayha
Spielerinformationen
Geburtstag 1940
Größe 175 cm
Position Point Guard /
Shooting Guard
Vereine als Aktiver
1960-1962 DeutschlandFlag of Germany Mainzer TV 1817
1961-1965 DeutschlandFlag of Germany USC Heidelberg
1965-1970 DeutschlandFlag of Germany VFL Osnabrück
Nationalmannschaft
Syrien

Rassem Yahya (* 1940) ist ein aus Palästina stammender deutscher Basketball-Bundesligaspieler und promovierter Chirurg. In seiner Jugend war er ein sehr guter Weitspringer (> 7,00 m).

Anfang der 1960er Jahre spielte der ehemalige syrische Nationalspieler zunächst in der Oberliga Südwest, der damals höchsten deutschen Spielklasse, in Mainz beim Mainzer TV 1817, und ab 1961 für den damaligen deutschen Rekordmeister USC Heidelberg, mit dem er am Ende der Spielzeit 1961/62 Meister des Deutschen Basketball Bundes (DBB) werden konnte.[1]

1966, im Jahr der Gründung der zweigeteilten Basketball-Bundesliga wechselte er zum VfL Osnabrück, mit dem er 1967 erster Pokalsieger des DBB und 1969 Meister des Deutschen Basketball Bundes wurde. Mit dem VfL Osnabrück stand er insgesamt sechs Mal in einem 'großen Finale' des DBB. Dreimal nahm er mit dem Meister-Team am Europapokal der Landesmeister bzw. am Europapokal der nationalen Pokalsieger teil und spielte dabei u.a. gegen Slavia Prag, Panathinaikos Athen, Solna Stockholm, Honvéd Budapest.[2][3][4][5][6]

Rassem Yahya (1,75 m) war ein schneller, sprungstarker Angriffsspieler. Er galt als ein sehr treffsicherer Distanzschütze sowie abschlussstarker Korbangreifer und Fastbreak-Spieler. Seine Spielweise galt als elegant, spektakulär und für die Zuschauer attraktiv. Er spielte im Angriff, je nach taktischem Konzept, in der Regel auf der zweiten Spielmacherposition oder etwas in den Rückraum zurückgenommen auf dem linken Flügel. Nach Einschätzung von Basketballexperten war Rassem Yayha zu seiner Zeit viele Jahre der beste in Deutschland, im Bereich des DBB, spielende Basketballer.[7] Er wurde in Presseartikeln vielfach als 'Basketball-Virtuose' bezeichnet.[8].

Rassem Yahya lebt in Erkelenz.

Siehe auch Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Deutsche Basketball-Meisterschaften und DBB-Pokalsieger – Meister und Pokalsieger. Website Sport-Komplett – Sportarten und Sportereignisse, Daten Basketball. Abgerufen 20. Dez. 2010.
  2. Men Basketball European Cup Winners Cup 1968. Website Todor66 by Todor Krastev. Sports Statistics, International Competitions Archive. VfL Osnabrück gegen Solna IF Stockholm u. TJ Slavia VS Praha. Abgerufen 25. Dez. 2010.
  3. FIBA European Cup Winner's Cup Basketball 1967/1968. Website Wikipedia. Abgerufen 1. Dez. 2010.
  4. FIBA European Champions Cup 1969/1970 Website Wikipedia. Abgerufen 1. Dez. 2010.
  5. FIBA Champions Cup 1969-70 Website Linguasport, Sport History and Statistik. Abgerufen 1. Dez. 2010.
  6. Men Basketball European Cup Winners Cup 1971. Website Todor66 by Todor Krastev. Sports Statistics, International Competitions Archive. VfL Osnabrück gegen Panathinaikos Athen. Abgerufen 25. Dez. 2010.
  7. Basketball-Geschichte des USC Heidelberg Website des USC Heidelberg. Abgerufen am 30. Januar 2010
  8. Basketball / Gastspieler - Zehn Prozent Artikel in DER SPIEGEL 44/1969. Abgerufen am 30. Januar 2010


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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