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Ralf Salzmann (* 6. Februar 1955 in Kassel) ist ein ehemaliger deutscher Langstreckenläufer.

Der Polizist wurde von 1980 bis 1984 fünfmal in Folge Deutscher Meister im Marathonlauf, er startete für die hessische LG Frankfurt. 1984 qualifizierte er sich mit einem bis heute bestehenden Streckenrekord beim Bienwald-Marathon für die Olympischen Sommerspiele in Los Angeles, wo er Platz 18 im Marathon belegte.

Sportliche Karriere Bearbeiten

Mit seinem 1980 erzielten Leistungen hätte sich Ralf Salzmann für die Olympischen Spiele in Moskau qualifiziert. Eine Teilnahme blieb ihm jedoch aufgrund des Olympiaboykotts verwährt[5]. Er ist der sechstschnellste Deutsche über die Marathondistanz (Stand März 2009).

Sonstiges Bearbeiten

Ralf Salzmann lebt heute in Kassel und nimmt immer noch vereinzelt an Läufen und Prominentenrennen teil. Zur Neuauflage des Kassel-Marathons wurde Ralf Salzmann zum Botschafter dieser Veranstaltung ernannt.[6]

Literatur Bearbeiten

  • Manfred Steffny: Marathon-Training, Verlag Hermann Schmidt Mainz, 15. Auflage, 2001, ISBN 3-87439-455-7

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. M. Steffny, Marathon-Training, S. 70
  2. Volker Kluge, Olympische Sommerspiele, Die Chronik III, Sportverlag Berlin, 2000
  3. „Deutsche Meister über 10000 m“ auf http://www.gbrathletics.com
  4. Volker Kluge, Olympische Sommerspiele, Die Chronik IV, Sportverlag Berlin, 2001
  5. „Kassel Marathon“ Ralf Salzmanns Teilnahmen bei Olympischen Spielen
  6. „Kassel Marathon“ Ralf Salzmann als Botschafter


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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