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Rainer Nachtigall

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== Sportliche Laufbahn ==
 
== Sportliche Laufbahn ==
   
Nachtigall wuchs im [[Lausitz]]er Braunkohlenrevier auf und spielte schon mit sieben Jahren Fußball in der Schülermannschaft einer Sportgemeinschaft in [[Neustadt (Spree)]]. Von 1951 bis 1955 gehörte er der Jugendmannschaft der BSG Aktivist in [[Lohsa]] an und spielte anschließend bei der [[Hoyerswerdaer SV 1919|BSG Aufbau Hoyerswerda]]. Dort erwies er sich als talentierter Stürmer und wurde im August 1958 erstmals in der Junioren-Nationalmannschaft der DDR eingesetzt. Dort eroberte er sich in den folgenden Spielen einen Stammplatz und empfahl sich damit für einen Wechsel in höhere Spielklassen, da die Männermannschaft der BSG Aufbau lediglich in der fünftklassigen Bezirksklasse Cottbus spielte. Der Wechsel wurde 1959 zum aktuellen DDR-Fußballmeister [[Frankfurter FC Viktoria|ASK Vorwärts Berlin]] vollzogen. Noch am letzten Spieltag der Oberligasaison 1959 am 29. November wurde Nachtigall erstmals in der Oberligamannschaft des ASK eingesetzt. Er wurde im Auswärtsspiel gegen den [[SC Turbine Erfurt]] (2:3-Niederlage) in der 75. Minute als Rechtsaußenstürmer eingewechselt.
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Nachtigall wuchs im [[Lausitz]]er Braunkohlenrevier auf und spielte schon mit sieben Jahren Fußball in der Schülermannschaft einer Sportgemeinschaft in [[Neustadt (Spree)]]. Von 1951 bis 1955 gehörte er der Jugendmannschaft der BSG Aktivist in [[Lohsa]] an und spielte anschließend bei der BSG Aufbau in [[Hoyerswerda]]. Dort erwies er sich als talentierter Stürmer und wurde im August 1958 erstmals in der Junioren-Nationalmannschaft der DDR eingesetzt. Dort eroberte er sich in den folgenden Spielen einen Stammplatz und empfahl sich damit für einen Wechsel in höhere Spielklassen, da die Männermannschaft der BSG Aufbau lediglich in der fünftklassigen Bezirksklasse Cottbus spielte. Der Wechsel wurde 1959 zum aktuellen DDR-Fußballmeister [[Frankfurter FC Viktoria|ASK Vorwärts Berlin]] vollzogen. Noch am letzten Spieltag der Oberligasaison 1959 am 29. November wurde Nachtigall erstmals in der Oberligamannschaft des ASK eingesetzt. Er wurde im Auswärtsspiel gegen den [[SC Turbine Erfurt]] (2:3-Niederlage) in der 75. Minute als Rechtsaußenstürmer eingewechselt.
   
 
Nachdem Nachtigall in der ersten Jahreshälfte 1960 in zwei Nachwuchsländerspiele berufen wurde und im August 1960 in der B-Nationalmannschaft stand, bestritt er am 11. Dezember 1960 in der Begegnung Marokko - DDR (2:3) in Casablanca sein erstes A-Länderspiel und wurde dort als Rechtsaußen aufgeboten. Da hier jedoch der Jenaer [[Roland Ducke]] als Stammspieler gesetzt war, dauerte es bis 1963, ehe sich Nachtigall als Nationalmannschaftsrechtsaußen durchsetzen konnte. Bis 1965 stand Nachtigall insgesamt elfmal im A-Nationalteam. Mit zwei Toren war seine Ausbeute als Stürmer jedoch relativ gering und so wurde er wieder von Roland Ducke verdrängt. 1963 wirkte Nachtigall in den beiden [[Fußballolympiaauswahl der DDR#Olympische Spiele 1964|Olympia-Ausscheidungsspielen]] DDR-Bundesrepublik (3:0, 1:2) mit. Nach dem ersten Spiel in Karl-Marx-Stadt bemerkte der westdeutsche Bundestrainer [[Sepp Herberger]]: ''„Mit diesem Mann wären alle Rechtsaußen-Probleme auf Jahre hinaus gelöst.“'' (Spiegel 44/1963)
 
Nachdem Nachtigall in der ersten Jahreshälfte 1960 in zwei Nachwuchsländerspiele berufen wurde und im August 1960 in der B-Nationalmannschaft stand, bestritt er am 11. Dezember 1960 in der Begegnung Marokko - DDR (2:3) in Casablanca sein erstes A-Länderspiel und wurde dort als Rechtsaußen aufgeboten. Da hier jedoch der Jenaer [[Roland Ducke]] als Stammspieler gesetzt war, dauerte es bis 1963, ehe sich Nachtigall als Nationalmannschaftsrechtsaußen durchsetzen konnte. Bis 1965 stand Nachtigall insgesamt elfmal im A-Nationalteam. Mit zwei Toren war seine Ausbeute als Stürmer jedoch relativ gering und so wurde er wieder von Roland Ducke verdrängt. 1963 wirkte Nachtigall in den beiden [[Fußballolympiaauswahl der DDR#Olympische Spiele 1964|Olympia-Ausscheidungsspielen]] DDR-Bundesrepublik (3:0, 1:2) mit. Nach dem ersten Spiel in Karl-Marx-Stadt bemerkte der westdeutsche Bundestrainer [[Sepp Herberger]]: ''„Mit diesem Mann wären alle Rechtsaußen-Probleme auf Jahre hinaus gelöst.“'' (Spiegel 44/1963)
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